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Katastrophen und Kataklysmen vor unserer Zeit Haben gewaltige Katastrophen das Gesicht unserer Welt verändert? Gab es Sintfluten und Weltenbrände? Wurden durch Meteoriteneinschläge ganze Zivilisationen vernichtet?

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Alt 30.05.2007, 01:30   #1
Nagerfreund
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Beiträge: n/a
Standard Die Magdalenen-Kultur

Im Jahre 1940 wurde in Lascaux (Frankreich) eine Höhle entdeckt. Diese war mit Höhlenmalereien verziert. Im Sommer 2001 wurde in der Nähe, noch eine weitere Höhle entdeckt. Das vermutete Alter der Malereien: 28.000 Jahre. Die Linieführung ist klar und genau, die Farben sind gleichmäßig verteilt. Diese Malereien sind teilweise besser, als die, mancher Renaissancemaler. Doch die offizielle Wissenschaft steckte mal wieder in der Klemme. Kurzerhand wurde das Alter der Höhle herunterreduziert. Zuerst hieß es, sie sei 25.000 bis 30.000 Jahre alt. Danach waren es nur noch 15.000 bis 20.000 Jahre. Und anschließend nur noch 12.000 Jahre. Dass eine französische Astronomin astrologische Zusammenhänge bestätigt hat, die von Erich von Däniken entdeckt wurden, interessiert die klassische Wissenschaft (und ihre Gläubiger) natürlich nicht. Doch was wurde aus dieser Kultur? Die Verhaltensforschung von Robert Charroux beweist, dass wenn Kunst als Selbstzweck dient, großen Erfindungen folgen. Folglich hätten die Höhlenmaler kurz danach, landwirtschaftliche Geräte gebaut und Städtebau betrieben. Kleidung z.B. Schuhe und Hüte und Hosen wären sicherlich auch schon erfunden worden. Etwa 100 bis 200 Jahre später, wäre Metallurgie, Viehzucht, und planmäßige Landwirtschaft gefolgt. Anschließend hätte man steinerne Städte gebaut. Rund 1.000 Jahre später, wäre die Buchdruckerkunst, sowie das Schießpulver erfunden worden. Auch der Fahrzeugbau hätte begonnen. Weitere 2.000 bis 3.000 Jahre später, wäre unser Wissensstand erreicht worden. Autobahnen und Raketen und Flugzeuge wären gebaut worden. Und noch ein paar Jahrtausende später, wären sie die Beherrscher unseres Sonnensystems gewesen. Und das alles, 5.000 bis 6.000 Jahre vor unserer Zeit; selbst nach den gekürzten Zeitangaben gerechnet. Doch wo sind ist nun, diese Zivilisation? Stimmen die alten Sagen vielleicht doch, dass eine gewaltige Katastrophe diese Kultur auslöschte, und die Überlebenden, wieder zurück in die Barbarei fielen? In den Volksagen und Mythen zahlreicher Völker wird diese Katastrophe erwähnt. War es vielleicht die Gleiche, die auch Atlantis zerstörte? Unsere Geschichtsschreibung ist etwa 5.000 Jahre alt, und beginnt mit dem alten Sumer. Den Homo sapiens soll es aber schon seit 300.000 Jahren geben. Es erscheint mir sehr unlogisch, dass wir 295.000 Jahre der Existenz unserer Spezies als Troglodyten (primitive Höhlenbewohner) verbracht haben, bis vor ca. 5.000 Jahren einer auf die Idee kam: „Lasst uns doch sesshaft werden, und ´ne Kultur gründen. Na, wie wär´s?“ Ist es da nicht wahrscheinlicher, dass es immer wieder Kulturen gab, die Hochtechnologie erlangten, und dann untergingen, oder in den Weltraum auswanderten. Vielleicht sind nicht alle UFOs außerirdischen Ursprungs.

Quelle: Geheimsache Zukunft von Viktor Farkas.
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Alt 30.05.2007, 04:26   #2
Wurstbrot
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Zitat:
Viktor Farkas (* 1945) ist ein österreichischer Autor, Journalist und Werbefachmann. Farkas schreibt hauptsächlich über Übernatürliches und Esoterik, aber auch über Genetik. Zu einigen Phänomenen nennt und vertritt er Gegenbeweise. In seinen Büchern, wie Unerklärliche Phänomene, nennt er trotzdem viele angebliche, unerklärbare Gegebenheiten mit dürftiger Quellenlage, die etwa Lokalzeitungen oder nur dem Hörensagen entnommen sind.
//edit Acolina: Quelle nachreich: http://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_Farkas //
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Alt 30.05.2007, 09:26   #3
perfidulo
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Beiträge: 8.731
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Zitat:
Diese Malereien sind teilweise besser, als die, mancher Renaissancemaler.
So etwas kann man nur behaupten, wenn man es vermeidet die Bilder zu zeigen oder noch nie ein Bild der Renaissance gesehen hat. Die kruden Ideen von Charroux sind schon ein halbes Jahrhundert alt. Ihn als "Verhaltensforscher" zu bezeichnen, ist kühn.

Schau mal Wiki, wobei die französische Version deutlich mehr Details zutage fördert:
Zitat:
Cette théorie fut reprise (et peut-être en partie plagiée) par Erich von Däniken.
Den Schmäh von Farkas kann man beruhigt dem Papiercontainer übergeben.
__________________
Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!
perfidulo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.05.2007, 15:55   #4
Nagerfreund
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@ Perfidulo

Ich kann leider kein Französisch.

Zitat:
So etwas kann man nur behaupten, wenn man es vermeidet die Bilder zu zeigen oder noch nie ein Bild der Renaissance gesehen hat.
Warum denn? Die Menschen vor 28.000 Jahren waren doch wohl kaum viel dümmer als wir, oder die Renaissance-Maler.

Zitat:
Den Schmäh von Farkas kann man beruhigt dem Papiercontainer übergeben.
Also, ich finde, dass Farkas recht sachlich argumentiert und berichtet, nicht so reißerisch wie Hausdorf oder Hahn.

Und wie erklärst du dir das:

Zitat:
Doch die offizielle Wissenschaft steckte mal wieder in der Klemme. Kurzerhand wurde das Alter der Höhle herunterreduziert. Zuerst hieß es, sie sei 25.000 bis 30.000 Jahre alt. Danach waren es nur noch 15.000 bis 20.000 Jahre. Und anschließend nur noch 12.000 Jahre.
Dass man sich im Alter eines Fudstückes mal irren kann, leuchtet ja ein. Deshalb wird in der Wissenschaft ja auch geforscht. Sollte man meinen. ich finde, wenn mal eben so 16.000 (oder mehr) Jahre wegfallen, und das keine Vertuschung sein sollte, dann hat da einer aber wirklich gründlich geschlampt.

Und du hast anscheinend noch etwas überlesen:

Zitat:
Dass eine französische Astronomin astrologische Zusammenhänge bestätigt hat, die von Erich von Däniken entdeckt wurden, interessiert die klassische Wissenschaft (und ihre Gläubiger) natürlich nicht.
Warum sollte die Frau denn ihre Karriere aufs Spiel setzen, wenn sie sich nicht absolut sicher war, Recht zu haben?

Gruß Nagerfreund
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Alt 30.05.2007, 16:10   #5
Llewellian
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@Nagerfreund:

Nix können, aber gleich rummosern wenn - wie ich auch finde - begründete Gegenargumente kommen.

Und bezüglich "Dass man sich im Alter eines Fudstückes mal irren kann, leuchtet ja ein. Deshalb wird in der Wissenschaft ja auch geforscht. Sollte man meinen. ich finde, wenn mal eben so 16.000 (oder mehr) Jahre wegfallen, und das keine Vertuschung sein sollte, dann hat da einer aber wirklich gründlich geschlampt."

Nö. Nicht geschlampt. Messmethode über die Jahre verfeinert. Radiocarbonmessungen sind so einfach nicht. Eine winzig kleine Messungenauigkeit sind gleich mal ein paar tausend Jahre....
Llewellian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.05.2007, 16:41   #6
Nagerfreund
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@ Llewellian

Ich weiß, Höflichkeit ist eh out. Wann moser ich denn rum? Ich gehe doch nur auf die Argumente von Perfidulo ein. Aber meinst nicht auch, dass es ein bisschen arg ist, wenn Anfangs gesagt wird, dass es sich um ein Alter von ca. 30.000 Jahren handeln könnte, und plötzlich sind es nur noch 12.000 Jahre?

Gruß Nagerfreund
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Alt 30.05.2007, 17:23   #7
Llewellian
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Beiträge: 4.313
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Zitat:

@ Perfidulo

Ich kann leider kein Französisch.



Dazu sag ich ma: Für einen Satz reichts noch. Bzw. gibts so tolle Sachen wie Babelfish und Google Translator ;o)
Llewellian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.05.2007, 17:26   #8
Acolina
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Standard RE: Die Magdalenen-Kultur

Na, klär uns doch mal auf.

Was konkret versteht denn Farkas unter der "Magdalenen-Kultur"?

Zitat:
Original von Nagerfreund
Dass eine französische Astronomin astrologische Zusammenhänge bestätigt hat, die von Erich von Däniken entdeckt wurden, interessiert die klassische Wissenschaft (und ihre Gläubiger) natürlich nicht.
Eine Astronomin bestätigt astrologische Zusammenhänge? Das ist mir neu. Wie heißt die Astronomin? Welche astrologischen Zusammenhänge konkret? EvD hat sich also auch als Astrologe betätigt?

Zitat:
Original von Nagerfreund
Die Verhaltensforschung von Robert Charroux beweist, dass wenn Kunst als Selbstzweck dient, großen Erfindungen folgen.
Mir ist neu, dass Charroux Verhaltensforscher war, welche Qualifikation kann er da nachweisen? In welcher Fach-Publikation hat er seine "Beweise" publiziert, wer hat sie überprüft, bestätigt usw.?

Zitat:
Original von Nagerfreund
Aber meinst nicht auch, dass es ein bisschen arg ist, wenn Anfangs gesagt wird, dass es sich um ein Alter von ca. 30.000 Jahren handeln könnte, und plötzlich sind es nur noch 12.000 Jahre?
Nein, meint er nicht, wie er dir bereits hier sagte:

Zitat:
Original von Llewellian
Radiocarbonmessungen sind so einfach nicht. Eine winzig kleine Messungenauigkeit sind gleich mal ein paar tausend Jahre....
Zitat:
Original von Nagerfreund
ich finde, wenn mal eben so 16.000 (oder mehr) Jahre wegfallen, und das keine Vertuschung sein sollte, dann hat da einer aber wirklich gründlich geschlampt.
Was du da "findest" (aka glaubst) ist völlig unerheblich. Mach dich einfach mal mit den entsprechenden Messmethoden vertraut und belege uns dann an diesen, warum es sich hier nur um "Schlamperei" oder "Vertuschung" handeln kann, bevor du Leuten dergleichen unterstellst. Wenn Farkas so etwas behauptet, wäre es nur redlich, wenn er dies in seinem Buch anhand der Messmethode nachvollziehbar belegt. Hat er das?
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 04.06.2007, 22:34   #9
Dragonhoard
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Beiträge: 1.434
Standard RE: Die Magdalenen-Kultur

Ah, da habe ich auch noch etwa Senf in der Tube den ich dazu geben kann:

Bisher vermisse ich eine Angabe wie das Alter der Malereien bestimmt worden ist. Gib Farkas irgendwelche Auskünfte darüber? Was die Kollegen schon ausgeführt haben kann ich gut bestätigen; die C14 Methode wird immer als unfehlbare Untersuchung hingestellt, aber das is sie leider nicht, die Messfehler sind bei Material das mehr als 15.00 Jahre alt ist, leider erschreckend groß.
Der gute Herr Charroux wird allgemein als Schriftsteller geführt, und als einer der Väter der Prä-Astronautik. Ich habe keine Hinweise darauf gefunden, dass sich der Herr mit Verhaltensforschung auskennt.

Die Tatsache das der Homo Sapiens tausende Jahre in Höhlen herumgesessen ist, erscheint mir auch ein wenig seltsam, man sollte jedoch zu fantasievolle Theorien durchaus kritisch betrachten, vor allem wenn sie sich mit der eigenen Meinung überdecken.

Welche astrologischen Zusammenhänge EvD entdeckt hat würde ich auch gerne wissen, kann du vielleicht genauere Angaben machen? Zumal uns das Buch von Farkas ja nicht vorliegt.

Und nicht vergessen, unsere Kritik ist immer gut gemeint, hier wird niemand am Scheiterhaufen verbrannt....
außer den Moderatoren is es zu kalt ;-)
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Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. Albert Einstein
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