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Alt 11.05.2007, 14:42   #1
callisto
Jungspund
 
Benutzerbild von callisto
 
Registriert seit: 27.10.2006
Beiträge: 17
Standard 2038 Grad: Forscher entdecken heißesten Planeten

(falls ich das hier im falschen Bereich poste, bitte verschieben; wenn unerwünscht, einfach löschen; ja ich weiss, gmx ist nicht gerade DIE Source bei der man alles glauben kann, aber manchmal gibts auch *Wahrheiten* *g*)

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Washington (dpa) - US-Astronomen haben mit Hilfe eines Infrarot-Teleskops den bisher heißesten Planeten entdeckt.

Er heißt HD 149026b, befindet sich 279 Lichtjahre entfernt im Sternbild Herkules und weist auf seiner Sonnenseite eine Temperatur von 2038 Grad Celsius auf, wie die NASA mitteilte.

Errechnet wurde dies anhand von Daten des "Spitzer"- Weltraumteleskops, das die Abschwächung des Infrarotlichts gemessen hatte, die dann auftritt, wenn wenn der Gasplanet in seinem Orbit hinter seinem Stern verschwindet.

"Dieser Planet ist wie ein Stück heiße Kohle im All", sagte Astronom Joseph Harrington von der Universität von Mittelflorida in Orlando, der das Entdecker-Team geleitet hatte. Der NASA zufolge ist HD 149026b etwa so groß wie der Saturn.

Mit demselben Teleskop haben Astronomen nach NASA-Angaben auch erstmals eine Art Wetterkarte von einem fernen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems aufgenommen. Auf dem 60 Lichtjahre entfernten Planet HD 189733b im Sternbild Füchslein (Vulpecula) kartierten die Forscher grob die Temperaturunterschiede.

Dabei entdeckten sie einen heißen Fleck, der etwa doppelt so groß sein soll wie der berühmte Große Rote Fleck auf dem Jupiter. Der Fleck auf dem fernen Planeten ist demnach fast tausend Grad Celsius heiß.

Auf der sonnenabgewandten Seite herrschen immer noch rund 650 Grad Celsius. Aus diesem relativ geringen Unterschied folgern die Astrophysiker, dass peitschende, Winde auf dem Planeten die Hitze verteilen - möglicherweise mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 9600 Stundenkilometern.

Die Astronomen um Heather Knutson von der Harvard-Universität konnten die Planetenoberfläche mit dem "Spitzer"-Teleskop nicht direkt in einzelne Regionen auflösen. Mit Hilfe der Planetenrotation haben sie jedoch ein Wärmebild einzelner Längsstreifen des fernen Himmelskörpers gewonnen, die anschließend zu einer groben Karte zusammengefügt wurden.

Source: gmx *klick*
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