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Alt 23.04.2002, 16:14   #1
Acolina
Hausdrachen
 
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Registriert seit: 15.01.2002
Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 10.894
Daumen hoch Aus der Spuk...

Das habe ich gerade in PM entdeckt:

Zitat:
Das "Jahrhundert-Experiment" ist eine Fälschung

Das entscheidende Experiment zur Feststellung der "spukhaften Fernwirkung" (Zitat Einstein) in der Quantenphysik stammt von Alain Aspect (1981, 1982). In diesen Experimenten geht es darum festzustellen, ob sich der Zustand eines Teilchens sofort ändert, wenn sein "Zwillingsteilchen" (das zur gleichen Zeit aus dem gleichen Atom geboren wurde) seinen Zustand ändert. Nachträglich zeigt sich: Die Daten sind gefälscht, der Autor hat die Fachwelt betrogen.
Stellen sie sich vor, Sie müssten für ein Experiment dieser Art aus den gischtenden Meereswellen ein einzelnes Wassermolekül isolieren, beobachten, in seiner Entwicklung genau verfolgen, aber es in keiner Weise beeinflussen oder gar einsperren. So ähnlich ging es den Experimentatoren. Und weil das Verfolgen eines einzelnen Lichtteilchens unmöglich ist - Fotonen entstehen immer gleichzeitig zu Tausenden und sind nicht unterscheidbar - griffen die Forscher auf eine Formel von Bell zurück, bei der Teilchen statistisch ausgezählt und gegeneinander verglichen werden. Auch das ist ziemlich heikel, denn: Wie gut sind die Licht-Detektoren? Können sie einzelne Fotonen registrieren, wie oft behauptet wird, oder diese nur in Hundertschaften feststellen, wie Kritiker der orthodoxen Quantenphysik meinen?
Nun also führten Aspect und Mitarbeiter ein solches Bellsches Experiment durch, zählten Fotonen und kamen zur Feststellung: Bohr und Konsorten hatten Recht, gemeinsam entstandene Lichtteilchen sind auch über weite Entfernungen hinweg "korreliert" oder verflochten (englisch: "entangled"). Die orthodoxe Quantenphysik war bestätigt, es gibt tatsächlich spukhafte Fernwirkungen, die Einstein aus verständlichen Gründen abgelehnt hatte, weitere Zweifel am "Kopenhagener Bekenntnis" sind nicht statthaft.
Die Statistikerin Caroline Thompson ging der Sache mit der einer Mathematikerin eigenen Gründlichkeit nach. Sie analysierte Versuchsaufbau, alternative Erklärungen, und vor allem die Originaldaten, die ihr Aspect zur Verfügung stellte. Das Ergebnis ihrer Recherchen: Aspect hatte seine Daten "korrigiert", ein höflicher Ausdruck dafür, dass er die Rohdaten verfälschte, sodass sie der Bestätigung der orthodoxen Meinung dienen. Denn Aspects Rohdaten liegen genau auf der Kurve, die eine rein statistische Korrelation ergeben würde, ganz ohne Verflechtung oder überlichtschnelle Verbindungen. Indes: Thompson war keineswegs die einzige und auch nicht die erste Kritikerin. Schon vorher (1994) hatte James Paul Wesley die Experimente einer gründlichen Analyse unterzogen; er kam zu den gleichen Erkenntnissen.
Links: PM Magazin und Caroline Thompson
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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