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Alt 06.06.2002, 14:43   #1
Acolina
Hausdrachen
 
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Unglücklich Pommes & Chips ade...

Also so langsam bleibt echt nur noch Gemüse aus dem eigenen Gewächshaus (Garten ist auch schon wieder zu gefährlich, wer weiß, ob der nicht auf 'ner verschwiegenen Mülldeponie steht und wer weiß, was die Luftverschmutzung und der nächste Regen an Gift verteilen) ... :heul:

Jetzt wurde der krebserregende Stoff Acrylamid in Pommes, Chips, Keksen, Kräckern, Knäckebrot, Corn Flakes... praktisch allen Lebensmitteln ("Lebens"?!-mitteln?!...), die stark erhitzt werden, gefunden.

Da bleibt einem eigentlich ja nur, wenn man schon keine Wahl mehr hat, wenigstens noch in all diesen Leckereien schwelgend drauf zu gehn... Also her mit meinen Pommes rotweiß und der guten Currywurst!!

Ansonsten werde ich sicherheitshalber meinen Rotweinkonsum erhöhen, der soll ja vor Krebs schützen und die Knobi-Ration wird trotz Protesten im Kollegen- und Freundeskreis auch nicht gesenkt...

Hier ein paar Texte zu Acrylamid bei T-Online: Text 1, Text 2, Text 3
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 15.06.2002, 17:40   #2
Pedro
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Beiträge: 165
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Dann hat man ja nur noch zwei Möglichkeiten die beide auf gleiche hinaus laufen. Entweder man ist was und stirbt krank oder man hört einfach auf zu essen und stirbt gesund. Na toll
Pedro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.10.2005, 12:29   #3
Acolina
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Pommes, Chips & Co. sind wieder freigegeben, falls man einer neuen Studie trauen mag

Zitat:
Ernährung nicht entscheidend für Acrylamidbelastung?

Bestimmte Lebensmittel enthalten das als krebserzeugend eingestufte Acrylamid. Möglicherweise spielt die Ernährung für die Gesamtbelastung des Körpers mit der Verbindung jedoch eine geringere Rolle als bislang angenommen, lässt eine Hannoveraner Studie vermuten. Selbst bei starkem Verzehr von Kartoffelchips oder Pommes Frites ist die Belastung demnach nicht deutlich erhöht.

Raucher weisen dagegen eine klar erhöhte Belastung auf, fanden die Mediziner um Renate Wrbitzky von der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Rahmen ihrer Studie analysierte sie das Blut von 395 Personen - vom Vegetarier über den "Normalesser" bis hin zu solchen, die mehrmals pro Woche Nahrungsmittel mit relativ hohem Acrylamidgehalt verzehren. Die Resultate präsentieren sie jetzt im "Deutschen Ärzteblatt".

Acrylamid reagiert im Körper nicht nur mit DNA, sondern auch mit Proteinen wie dem Blutfarbstoff Hämoglobin. Als Maß für die mittelfristige Acrylamidbelastung bestimmten Wrbitzky und Kollegen die Konzentration eines der Reaktionsprodukte, des N-(2-Carbamoylethyl)-Valin (CbEV). Das Addukt war in 83 Prozent der Blutproben nachweisbar: Bei Nichtrauchern betrug seine Konzentration im Schnitt 0,4 Mikrogramm pro Liter, bei Rauchern dagegen 1,5 Mikrogramm pro Liter.

Acrylamid findet sich vor allem in stärkehaltigen Lebensmitteln, die bei der Herstellung stark erhitzt werden. Zwar waren die Werte bei den wenigen Nichtrauchern mit extremem Fritten- und Chipskonsum leicht erhöht, der Unterschied war statistisch jedoch nicht signifikant. "Es ist fraglich, ob die Ernährungsweise dieser Personen tatsächlich zu den höheren Messwerten führt", erklärt Wrbitzky. Vielleicht gehe die Belastung auf weitere Umweltfaktoren oder auf Nebenprodukte des normalen Stoffwechsels zurück. Allein aufgrund des Ernährungsverhaltens lasse sich das durch Acrylamid bedingte Krebsrisiko offenbar nur schwer einschätzen.


Forschung: Michael Bader, Hartmut Hecker und Renate Wrbitzky, Institut und Poliklinik für Arbeitsmedizin, Medizinische Hochschule Hannover

Veröffentlicht in Deutsches Ärzteblatt, Vol. 102(39), A 2640-3
(Quelle: scienceticker.de)

Nun ich denke, es ist wie immer, die Dosis macht das Gift Auch Pommes ab und an gehören zu einer ausgewogenen, vielseitigen und vollwertigen Ernährung
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