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Alt 27.10.2004, 17:37   #1
Acolina
Hausdrachen
 
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Beiträge: 10.868
Standard Menschen-Unterscheidung nach Rasse unbrauchbar

Zitat:
Menschen lassen sich nicht an der Hautfarbe unterscheiden

26. Oktober 2004

Die Unterscheidung von Menschen nach Rasse und ethnischer Zugehörigkeit ist nach Meinung von Genomforschern nicht nur politisch riskant, sondern auch genetisch „zu sehr vergröbert” und damit unbrauchbar. „Wir sind genetisch weitaus nuancierter und differenzierter als an unserer Hautfarbe abzulesen”, heißt es in einer Sonderausgabe des Wissenschaftsjournals „Nature Genetics” (Bd. 36, S. 51) vom Mittwoch.

Nur ein winziger Bruchteil der rund 20.000 bis 25.000 Gene im Erbgut des Menschen beeinflusse etwa die Hautpigmente. Selbst bei der Ermittlung von Krankheitsursachen mache die ethnische Zuordnung wenig Sinn, betont der Leiter des amerikanischen Genomforschungsinstitutes bei den National Institutes of Health (NIH) in Bethesda im amerikanischen Bundesstaat Maryland, Francis Collins.

Kaum auf ethnische Gruppen konzentrierte Krankheiten

Unter seiner Führung hatte ein internationales Team von Genomforschern, darunter auch in Deutschland, das menschliche Erbgut entziffert. „Die Forschung muß sich endlich über diese schwache und ungenaue Verknüpfung (von Rasse und Krankheit) hinwegsetzen”, fordert Collins in einem Kommentar in der Fachzeitschrift.

„In vielen Fällen haben Unterschiede in der Gesundheit wenig mit der Genetik zu tun, sondern vielmehr mit der Kultur, Ernährung, den sozialen und wirtschaftlichen Voraussetzungen, Zugang zu ärztlicher Fürsorge, Bildung und Umwelt, dem gesellschaftlichen Stand und eventueller Diskriminierung sowie Stress und anderen Faktoren”, stellt Collins klar. Es gebe nur wenige Leiden, die sich auf eine ethnische Gruppe konzentrierten wie die Tay-Sachs-Krankheit auf aschkenasische Juden sowie auch die Sichelzellen-Anämie auf Schwarzafrikaner.

Text: FAZ.NET mit Material von dpa
(Quelle: FAZ)
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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