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Alt 01.12.2017, 21:03   #31
basti_79
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Das ist die logische Folge des autoritären, auf Personen fixierten Führungskonzepts der Parteien.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: dieses Autoritätsprinzip wird nicht etwa von irgendwelchen (womöglich auch noch fremden) Mächten aufoktroyiert, sondern quillt aus den Zombies hervor. Kaum, dass mehr als 3 Leute zusammensitzen, schwillt irgendwem der Kamm, und dann wird mit blutunterlaufenen Augen danach gebettelt, dass endlich alles weitergehen dürfe wie bisher. Dann sind sich alle einig, ein Papst ist gewählt, und es kann alles weitergehen wie bisher. Das ganze nennt die Journallie dann auch oft "Partei", wobei das Phänomen "Weiter wie bisher sticht immer!" nicht auf politische oder gar andere Parteien beschränkt wäre. Jeder wohlerzogene Mensch hebt das Pfötchen, wenn Herrchen "weiter wie bisher" bellt.

Zitat:
Die SPD ist da [beim Autoritätsprinzip] keinen Deut besser und selbst Grüne und Linke passen sich an.
Selbstverständlich nicht. Das Autoritätsprinzip der SPD lautet: "Hier hast Du eine rote Fahne, pass Dich an und behaupte, das wäre links". Die Grünen sind FDP mit Müsli zu Frühstück, und bei den Linken will man komischerweise nur die jeweiligen Parteipäpste kritisieren, nicht etwa die Tatsache, dass dieser Abschaum Zwangsarbeit in Jobcentern und Schulen unterstützt und auch offenbar kriminelle Galeonsfiguren anderer Parteien. Denkende oder fühlende Menschen würden da nach Verstand oder Gewissen fragen, aber solange der Papstposten halt offen ist...

Zitat:
Verständlich, wenn man erst das Kollektiv (Parlament, Parteivorstand) diffamiert und als unfähig darstellt.
Da muss man erstmal differenzieren.
  • So genannte Parlamente bestehen aus Sklaven der Regierung, die teilweise sogar zugeben, dass sie Sklaven der Regierung sind.
  • Parteivorstände sind Päpste, die eine Mehrheit einer Parteiversammlung gewählt hat, und die darauf vereidigt werden, weiterzumachen wie bisher.
  • Alles andere ist links.
  • Deswegen muss alles weitergehen wie bisher.

Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Parlamentarier haben nicht irgenwelche Sonderinteressen (z.B. von Konzernen oder Industrieverbänden) zu bedienen, sondern die Interessen aller, die sie gewählt haben.
Klassische (taktische) Antwort der "Politikverdrossenen": "Dieses Kroppzeug habe ICH garantiert nicht gewählt." - wohl wissend, dass wählen links ist und damit verboten.

Zitat:
Unter Berücksichtigung auch der Interessen derer, die ohne Wahlrecht längere Zeit aus freier Entscheidung oder aufgrund externer Zwänge im Land leben.


Du meinst Leute wie z.B. die Türken?

Zitat:
Bei der AfD haben einige offensichtlich durch ihre kriminelle Vergangenheit gezeigt, dass sie sich im praktischen Leben auskennen. In anderen Parteien hat man anscheinend die Mittel, das nicht allzu bekannt werden zu lassen.


Zitat:
Zitat von HaraldL Beitrag anzeigen
Wenn hier von so viel Algorithmen die Rede ist, warum gibt es keinen für die Regierungsbildung? Muß man unbedingt so wenig kompromißbereit sein?
Das hat durchaus subtile Gründe: Wäre es ein Algorithmus, der immer nur ein Ergebnis bringt: "Weiter wie bisher!", würde irgendwer anfangen zu meckern. Solange es ein Mensch ist und man da eine Raute zeigt, kann und muss auch alles weitergehen wie bisher.

Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
Ich denke ja, die SPD wird am Ende doch noch in der GroKo landen.
Naja, auch ohne CDU hätte sie weitergemacht wie bisher.

Zitat:
Vielleicht auch eine Minderheitsregierung so lange dulden, bis die Umfrageergebnisse günstig für Neuwahlen sind. Aber es würde mich überraschen, wenn Letzteres Merkel mitspielt.
Bei einer Minderheitsregierung wäre die Frage, ob nicht jemand anderes als Merkel Kanzler wird.

Ein (kostenpflichtiges!) Journalistengewöll mit meiner Übersetzung der Überschrift ins Standarddeutsche:

https://daily.spiegel.de/meinung/gro...roesse-a-52296

Zitat:
Warum die Politiker sich nicht im Klein-Klein verlieren, sondern klare Ansagen machen sollten.
Warnung! Politik Links! Weiter wie bisher! Unter allen Umständen!
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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