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Unser Leben: Schicksal oder Zufall? Ist unser Leben überwiegend eine Aneinanderreihung von Zufällen oder eher schicksalhaft vorherbestimmt? Gibt es einen Sinn dahinter?

 
 
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Alt 27.08.2017, 17:47   #11
Epicon
Jungspund
 
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Registriert seit: 09.02.2017
Beiträge: 25
Standard

Für mich klingt die geisterhafte Fernwirkung in der Beobachtung vielmehr wie ein extrem gekrümmter Raum für die betreffenden Teilchen.

Als hätten die verschränkten Teilchen einen eigens definierten Raum, welcher gleichzeitig auch ihren Zustand verbindet. Würde das immer noch Einstein widersprechen? Ich meine immerhin käme da nur eine zusätzliche Komponente hinzu statt etwas zu verneinen, das laut Beobachtung ganz offensichtlich existiert.

Ich stelle mir das leider wieder zu bildlich vor. Zumal ich wirklich kaum verstehe wie genau was an den verschränkten Teilchen gemessen wird.

Um aber auf das Thema zurück zu kommen, ich nehme auch an bzw "glaube" dass der Zufall tatsächlich soweit stimmt. Selbst wenn da verborgene Variablen sind, sind diese nach meiner Vorstellung ebenfalls von nochmals verborgenen Variablen geformt, bis in die Unendlichkeit. Kurz: es ist zufällig, egal wie viel wir wissen, gibt es einen weiteren Schritt, der vom Zufall rührt.

Ähnlich wie beim Würfel, wenn man alle Kräfte kennt die auf einen Würfel einwirken, kann man die gewürfelte Zahl vermutlich voraus sagen, aber man müsste jedes mal aufs neue die Kräfte kalkulieren, da ihre Ursprünge selbst stark von zufälligen Ereignissen, bis in die Unendlichkeit geprägt sind, kann diese Aussage nie 100% stimmen. Am Ende ist es weit effizienter einfach die wahrscheinliche Mitte voraus zu sagen. Umso häufiger man würfelt, umso eher gehen die Ergebnisse zusammen. Anders, umso näher man die Kräfte betrachtet, umso weiter reicht die Schwere der Kalkulation, bis in die Unendlichkeit, also dem puren Zufall.

Finde das eigentlich ganz schön mit dem Würfel und der Quantenphysik. Wir haben etwas greifbares das im Grunde genau so funktioniert wie das unbegreifliche.
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