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Katastrophen und Kataklysmen vor unserer Zeit Haben gewaltige Katastrophen das Gesicht unserer Welt verändert? Gab es Sintfluten und Weltenbrände? Wurden durch Meteoriteneinschläge ganze Zivilisationen vernichtet?

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Alt 08.01.2017, 23:08   #11
Sakslane
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Ihr solltet mal anfangen, Euer Wissen über die Antike nicht nur aus obskuren "Dokus" im Fernsehen zu schöpfen. Da gibt es Berge von Fachliteratur.
Deshalb ja mein Disclaimer, dass ich kein Experte auf dem Gebiet bin und daher auf diesem Gebiet keinerlei Fachwissen besitze. Das entsprechende Fachwissen und das damit verbundene, zweifelsfrei zeitaufwändige Studium der Fachliteratur überlasse ich den Fachleuten auf dem Gebiet. Ich sehe mir die Dokus eher zur Unterhaltung an. Und da ich hier nur in meiner Position als Laie kommentiere, sind meine Aussagen natürlich mit der entsprechenden Skepsis zu lesen und sollen nur als Anregung dienen, sich bei weiterem Interesse näher mit der jeweiligen Fragestellung zu befassen.
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Alt 09.01.2017, 08:00   #12
perfidulo
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Als Anregung sind die Dokus ja in Ordnung, auch wenn sie meist relativ flach gehalten sind. Vor allem die meist eingestreuten Spielszenen sind oft wenig authentisch. Da spielt das frühe Mittelalter schon mal in gotischen Gemächern.

Aber wenn jemand auf diesem Gebiet schriftstellerisch tätig werden will, dann erwarte ich mehr Detailkenntnis.
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Alt 09.01.2017, 08:32   #13
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Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Ihr solltet mal anfangen, Euer Wissen über die Antike nicht nur aus obskuren "Dokus" im Fernsehen zu schöpfen. Da gibt es Berge von Fachliteratur.
Deine "obskuren Dokus im Fernsehen" sind schon genau die richtigen Quellen, um Interesse zu wecken. Kein Schwein kramt sich durch langweilige sogenannte Fachliteratur, die doch nur als Einschlaflektüre dient, weil sie vor langweiligen Passagen meist nur so strotzt. Erst in zweiter Stufe sollte man zur Vertiefung einzelner Funde bei gesteigertem Interesse eine solche Fachliteratur zu rate ziehen.
Verzeihung, nichts gegen Fachliteratur, aber die richtet sich doch wahrlich nur an eine Minderheit, die zudem noch selten über ihr Fachgebiet hinaus schaut
Außerdem fühlen sich Fachidioten(ist gar nicht böse gemeint) nur an ihre vermeintlichen archäologischen Funde gebunden, und weigern sich nur allzu oft ihren gesunden Menschenverstand einzusetzen.
Da hört man dann Dinge von hochentwickelten Völkern wie zum Beispiel dass sie noch nicht das Rad erfunden hätten, und daher alles auf Schlitten oder Schiffen ziehen, nur weil sie nach der langen Zeit noch kein Holzrad oder keinen Baumstamm archäologisch nachgewiesen haben(Inka, Ägypter, usw...).
Also bitte - CAVE! - wenn es um Fachliteratur geht, und eigenes Köpfchen einschalten nicht vergessen...
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Alt 09.01.2017, 08:49   #14
ElLobo1
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Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
Ist das Karthagische Reich nicht aus dem der Phönizier hervorgegangen, die am östlichen Ufer der Mittelmeers angesiedelt waren? (Ich weiß es gerade nicht genau, ich erinnere mich nur dunkel.)
Also ich denke das Volk der Phönizier hat, wie Du richtig sagst, im östlichen Mittelmeer einen damals bewaldeten Landstrich besessen.
Karthago hingegen ist ja ein nordafrikanisches Reich etwa im heutigen Libyen und Tunesien gewesen, genau wie das ältere numidische Reich. Von daher wage ich zu behaupten, dass mehr Numidier als Phönizier in das Reich von Karthago eingegangen sind. Im übrigen haben sich da ja sicher einige Völker vermischt, denn Karthago ist ja nicht über Nacht entstanden.

Was ich zum Thema Karthago immer schade finde, ist das sich hier der alte Spruch bewahrheitet, dass die Geschichte nur von den Siegern geschrieben wird.
So gibt es unzählige Filme und Dokus über die römischen Kriegsschiffe. Ganz vergessen dabei wird aber, dass die Römer eigentlich nur als kleines unbedeutendes Landvolk begonnen haben, mit kaum Ahnung von Schiffen.
Doch ganz offensichtlich waren die Römer in den (punischen) Kriegen gegen das karthagische Reich besser und überlegener (vielleicht durch ihr Wissen bei Feldzügen, vielleicht aber auch nur durch pures Glück).
Ihre Schiffe hingegen haben sie mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit von den Karthagern geklaut oder erbeutet, und erst dann nachgebaut. Das besiegte Karthago wurde von den Römern zur Gänze ausradiert, und spurlos in das römische Reich eingeliedert.
Doch heute glaubt fast jeder das römische Reich wäre von Haus aus auch eine Seemacht gewesen!
Die Geschichte ist ja oft nur eine Frage des Zufalls und des Glücks bei einzelnen Schlachten. Da gibt es viele Beispiele.
Ich frage mich, wie die Welt wohl heute aussehen würde, hätten die Karthager damals die Römer besiegt...
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Alt 09.01.2017, 09:48   #15
perfidulo
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Wer sagt denn, dass die Ägypter da Rad nicht gekannt hätten? Es gibt Abbildungen.

Bei den Inka wäre ich mir nicht so sicher, da es keine Evidenz für einen Transport auf Rädern gibt.

Lieber langweilige Fachliteratur studieren als hier herumzuposaunen.
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Alt 09.01.2017, 11:36   #16
Sakslane
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Also ich denke das Volk der Phönizier hat, wie Du richtig sagst, im östlichen Mittelmeer einen damals bewaldeten Landstrich besessen.
Karthago hingegen ist ja ein nordafrikanisches Reich etwa im heutigen Libyen und Tunesien gewesen, genau wie das ältere numidische Reich. Von daher wage ich zu behaupten, dass mehr Numidier als Phönizier in das Reich von Karthago eingegangen sind. Im übrigen haben sich da ja sicher einige Völker vermischt, denn Karthago ist ja nicht über Nacht entstanden.
Was die Geographie angeht, stimme ich dir voll und ganz zu. So weit ich weiß (wie gesagt Laienwissen), haben die Phönizier aktiv Handel auf dem Mittelmeer betrieben, und dabei auch weiter entfernt von ihrem Ursprungsort Häfen und Siedlungen an der Küste gegründet. Eine solche von den Phöniziern gegründete Stadt ist auch Karthago. Wie sich die Bevölkerung dort zusammensetzte, kann ich nicht sagen, aber es wurde wohl eine Form von phönizisch gesprochen.
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Alt 09.01.2017, 12:51   #17
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Selbst ohne die von dir verpönte Fachliteratur bemühen zu müssen, hättest du den Zusammenhang zwischen Numidiern und Karthago eruieren können, indem du einfach die Wikipedia-Artikel dazu gelesen hättest:
Karthago
Numidien
Mit der Darlegung deiner Haltung zu Fachliteratur, speziell in Bezug auf den von dir geplanten, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden Roman, scheint mir die Möglichkeit einer sachbezogenen Diskussion gegen Null zu gehen.
Zitat:
Kein Schwein kramt sich durch langweilige sogenannte Fachliteratur, die doch nur als Einschlaflektüre dient,
Zitat:
die richtet sich doch wahrlich nur an eine Minderheit, die zudem noch selten über ihr Fachgebiet hinaus schaut
Zitat:
Fachidioten
Zitat:
nur an ihre vermeintlichen archäologischen Funde gebunden
Zitat:
weigern sich nur allzu oft ihren gesunden Menschenverstand einzusetzen
Du kannst dir nicht vorstellen, wie mir diese arroganten, dummen Sprüche zum Hals raus hängen. Und glaub mir: Ich bin kein Wissenschaftler.
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Alt 09.01.2017, 13:49   #18
ElLobo1
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Bei den Inka wäre ich mir nicht so sicher, da es keine Evidenz für einen Transport auf Rädern gibt.
Siehst Du? Evidenz? Genau das meine ich.
Es wird in der sogenannten Fachwelt NUR das anerkannt, was unumstößlich bewiesen werden kann. Und Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie sehr mir dieser dumme Spruch zum Hals raushängt
Denn genau DAS ist der größte Schwachpunkt in der Archäologie, der einen größeren Zusammenhang und eine umfassende Sichtweise verhindert!!! Es fehlt schlicht an Phantasie, für die offiziell kein Platz sein darf.
Ihr könnt gerne anderer Meinung sein, aber für mich ist gerade diese "viel zu streng gehaltene wissenschaftliche Auslegung" extrem unwissenschaftlich...
Und daher stehe ich natürlich voll und ganz zu dem von mir vorhin gesagten.

Meine Ansichten weichen völlig bewusst von althergebrachtem sogenannten "gesicherten" Wissen ab, das uns leider nur allzuoft in Sackgassen des Denkens bringt.

Warum zum Beispiel glauben die Archäologen immer noch, Stonehenge sei eine frei stehende Anlage gewesen, um Sonnenstände zu erfassen?
Nur weil sie nicht beweisen können, dass eine Holz- und Erdüberdeckung drüber war?
Ich kenne KEINEN Megalithbau, der ursprünglich freistehend gewesen ist, warum also Stonehenge?
Ich werfe gerne solche Fragen auf, die ja angeblich durch die seriöse Wissenschaft bereits beantwortet wurden.
Es ist das gleiche wie mit den Dinosauriern. Da behaupten die Fachleute viele Jahrzehnte stur es wären kaltblütige Reptilen mit Schuppenhaut gewesen. Jetzt stellt sich der große Irrtum heraus, dass sie warmblütig und federntragend gewesen waren. Ich weiß, gehört nicht hierher, ist aber ein gutes Beispiel dafür, wie Leute früher verdammt worden sind, die über ein anderes Aussehen spekuliert und quergedacht haben...
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Geändert von ElLobo1 (09.01.2017 um 13:54 Uhr).
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Alt 09.01.2017, 14:01   #19
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Und Sakslane, ja ich glaube auch, das in der Antuike alle möglichen Völker weit entfernte Niederlassungen und Siedlungen gegründet haben, nur leider ist ja alles später römisch überdeckt worden, so das sich da kaum mehr etwas genaues sagen lässt. Und von daher gibt es auch kaum Berichte darüber.
Doch für mich ist die Antike ja nicht Rom oder Griechenland alleine. Da war noch sehr viel mehr davor, egal ob es sich beweisen lässt oder nicht. Und dazu gehören auch mächtige See- und Küstennationen.
Das kann ruhig als gesichert angesehen werden...

Und noch etwas :
Geschichte macht Spaß!
Lasst Euch nicht von selbsternannten Fachleuten für Geschichte diesen Spaß verderben! Die Menschen in der Antike waren genauso kreativ wie heute. Was theoretisch denkbar war haben sie sicher auch gemacht. Also haben sie auch alles erreicht, und alle Grenzen überwunden! Egal ob es heute noch nennenswerte Spuren davon gibt.
Der Mensch war niemals primitiv, auch wenn er das nicht schriftlich oder sonstwie hinterlassen hat.
Daran sollte immer gedacht werden...
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Geändert von ElLobo1 (09.01.2017 um 14:25 Uhr).
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Alt 09.01.2017, 20:04   #20
sunray
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Wer sagt denn, dass die Ägypter da Rad nicht gekannt hätten? Es gibt Abbildungen.

Bei den Inka wäre ich mir nicht so sicher, da es keine Evidenz für einen Transport auf Rädern gibt.
Man wüsste wahrscheinlich noch ziemlich viel mehr wenn die Römer/das römisch Katholische Reich und die Griechen nicht grossflächig Quellenverbrennungen und Verwüstungen von bedeutenden Stätten der sogenannten primitiven Völker getätigt hätten.

Warum eigentlich?
__________________
Kann mich nicht so gut ausdrücken, habe dafür wenig Probleme mit Verständnis.
Die Energie ist tatsächlich der Stoff, aus dem alle Elementarteilchen, alle Atome und daher überhaupt alle Dinge gemacht sind, und gleichzeitig ist die Energie auch das Bewegende.
Werner Heisenberg, Physiker
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