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Naturphänomene Kurioses und Rekorde aus der Tier- und Pflanzenwelt, atmosphärische und andere Naturschauspiele, verändertes Verhalten von Tieren ...

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Alt 31.01.2015, 11:19   #21
Lupo
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Zitat:
Zitat von SchwarzerFuerst Beitrag anzeigen
Der Gedanke, daß die Bewegung jedes Wurmes eine Spannung erzeugt, ist so falsch nicht, bewegt er sich doch als Leiter im Magnetfeld der Erde, ...
Ich kenne mich mit Regenwürmern nicht aus, aber kann es nicht sein, dass sich zum Zeitpunkt einer Messung bspw. die Hälfte der Würmer grad gar nicht bewegt und dann überhaupt nicht gemessen wird?

Wäre es nicht grundsätzlich einfacher mal mit einem Spaten drei vier mal in die Erde zu stechen und mal nachzuschauen, wieviele Regenwürmer dort so zu finden sind?
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 31.01.2015, 11:35   #22
SchwarzerFuerst
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Ich kenne mich mit Regenwürmern nicht aus, aber kann es nicht sein, dass sich zum Zeitpunkt einer Messung bspw. die Hälfte der Würmer grad gar nicht bewegt und dann überhaupt nicht gemessen wird?

Wäre es nicht grundsätzlich einfacher mal mit einem Spaten drei vier mal in die Erde zu stechen und mal nachzuschauen, wieviele Regenwürmer dort so zu finden sind?
Ich denke, damit hast du völlig recht, das ist sicher die einfachste Methode,
allerdings solltest du auch an die Verletzungsgefahr für die armen Würmchen denken.....

Aber zurück zu Tastendrucks Idee:
Da sind zwei unterschiedliche "Prozesse" miteinander verbunden, von denen
mir nur einer praxistauglich erscheint: Natürlich kann man mit den verschiedensten elektrischen Methoden, angefangen mit Bodenelektroden bis hin zu verschiedensten Hochfrequenz-Methoden vom Langwellen bis zum Mikrowellenbereich den Feuchtigkeitsgrad des Bodens ermitteln, aber Würmer anhand derer Bewegung zu ermitteln ist, falls überhaupt halbwegs zuverlässig möglich, viel zu aufwendig und höchstens labor- aber kaum feldtauglich.....
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AMEN
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Alt 31.01.2015, 11:41   #23
basti_79
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Vor allem kann man ja mit dieser Information dann nicht so viel anfangen. Ein mögliches Prozessschema könnte man so fassen:
  • Verdacht "falsche Zahl Regenwürmer"
  • Messung der Regenwurmdichte
  • ggf. Reaktion
Regenwürmer lockern bekanntlich den Boden auf, und ob der zu schwer ist, sollte man eigentlich auch ohne technische Hilfsmittel erfahren können. Wenn man jetzt zu einer solchen Überzeugung gelangt ist, kann man Regenwürmer aussetzen, in der Hoffnung, dass sie den Boden auflockern. Entweder das funktioniert, oder es funktioniert nicht. Im zweiten Fall möchte man vielleicht etwas anderes tun, um dieses Ziel zu erreichen.


Wie da jetzt ein Regenwurmdetektor den Fortschritt vorantreiben soll, wird mir nicht ganz klar. Aber vielleicht bin das nur ich.
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Alt 04.02.2015, 09:34   #24
Cathetel
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Ich kenne mich mit Regenwürmern nicht aus, aber kann es nicht sein, dass sich zum Zeitpunkt einer Messung bspw. die Hälfte der Würmer grad gar nicht bewegt und dann überhaupt nicht gemessen wird?

Wäre es nicht grundsätzlich einfacher mal mit einem Spaten drei vier mal in die Erde zu stechen und mal nachzuschauen, wieviele Regenwürmer dort so zu finden sind?
Ich habe "Raketenwurmdetektor" gelesen... Also wenn man davon ausgeht das sich immer ein Teil der Würmer nicht bewegt, dann wird das bei allen Folgemessungen auch so sein. Also kann man auch dann immer ableiten wieviele Würmer sich nicht bewegen und die Zahl ausgleichen. Genauso kann man auch ableiten, das bei jeder Messung vorraussichtlich immer ein Messteil durch andere Objekte verursacht wird. Von daher kann man sicherlich nach Erfahrung oder Massenmessung zu sinnvollen Ergebnissen kommen.
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Alt 04.02.2015, 10:25   #25
tastendruck3
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Vorerst DANKE für die Rückmeldungen.
Bitte bedenken: das Verfahren ist keine einfache Feuchtemessung. Dabei wird ja nur bei spezifischen Frequenzen der (komplexe Widerstand) des Bodens gemessen.
Der RWD leitet seine Werte vom POINTING-Vector ab => Leistungsfaktor. Über spezielle Signale, verbunden mit einem LockIn und FFT ist da vilemehr drin. Natürlich werden die Ergebnisse aus der Kalibration übernommen (Koeffizientenangleich in einem kleinen Neuronalen Netz).
Es liefern auch nicht bewegte RW ein Signal (PV und FFT)
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Alt 04.02.2015, 10:43   #26
basti_79
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Poynting - es handelt sich um einen Eigennamen, nicht das adjektiv zu "Zeiger".
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Alt 05.02.2015, 13:42   #27
tastendruck3
Jungspund
 
Registriert seit: 25.01.2015
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Stimmt. Da ist mir wohl die Rechtschreibprüfung dazwischen gekommen.
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Alt 12.02.2015, 13:54   #28
Elical
Benutzer
 
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Wäre es nicht sinniger mit Mikrophonen in Erdspießen zu arbeiten und aus solchen dann ein Messgitter aufzubauen um die vorher spezifizisch isolierten kriechgeräusche der Würmer in der Aufnahme durch eine entsprechende Mustererkennung erst zu identifizieren und dann die Quelle zu triangulieren?

Das hat halt den Nachteil, dass man echt vorher korrelierbare Daten erzeugen muss.

Manöverkritik:
Also wenn ich das alles richtig verstanden habe.... korrigiert mich wenn ich irre.

Also das mit der Hochfrequenz wird nicht funktionieren, gerade weil deine "Dipole" Erstens alle individuelle rundumstrahler in Form von schlabbrigen Drähten wären, und du im Nahfeld mit dem Detektorempfänger die Positionen so kleiner Störungen im Wechselfeld ohnehin nicht auflösen kannst - es geht schlicht nicht weil die Elektromagnetische Welle sich im Nahfeld anders verhält denn im Fernfeld, da dort die Auftrennung von E und B Feld nicht wie eben beim transversalen Fernfeld auftritt - sondern weit komplexer ist.
Wie du also mit einer labbrigen Decke da eine definierte Abstrahlcharakteristik erreichen willst, ist mir auch irgendwie nicht klar?
Im Grunde ist die Decke in der Konfig ein HF Induktor/trafo mit vielen Paralleln Drähten und Luftkern.

Ausserdem solltest du auf die Idee kommen die Drähte in der Decke den Boden auch noch berühren zu lassen, wird dir der Skineffekt ohnehin jegliche Tiefenwirkung durch die B Feld komponente nehmen.

Wie gesagt falls ich mich irre korrigier mich!

Jedoch mit anderen Worten verwend die teure (vor ein paar Jahren noch sauteure) gute Messelektronik besser für ein Projekt das im Einklang mit den physikalischen Gesetzmässigkeiten ist.

Ja,
Ich habe sowas ähnliches schon gemacht in Form eines Bodenabstands- und Folgeradars für einen Schweber, dabei habe ich für ein Redundanzsystem auch mal mit niederfrequenter Kopplung im kHz und niedigen MHz bereich und analoger Auswertung mit iterierendenden Invertierten Röhrenverstärkern experimentiert - da Digitaltechnik zwar toll ist, aber im Ernstfall unbrauchbar, weil zerstört oder die Versorgungssicherheit mit Ersatzteilen kompromittiert.


Ich wünsch dir jedenfalls viel Erfolg bei deinen Experimenten - HF Tecknik ist ein sehr spassiges Feld - mit einer sehr ästhetischen physikalischen Beschreibung - die leicht zu verstehen ist und dennoch komplexe und schöne Sachen ermöglicht.

Geändert von Elical (12.02.2015 um 13:59 Uhr).
Elical ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2015, 18:41   #29
HaraldL
Lebendes Foren-Inventar
 
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Beiträge: 2.783
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Und wie sollen Maulwürfe, Mäuse, Engerlinge und andere Bodenbewohner von Regenwürmern mit dieser Meßapparatur unterschieden werden?
HaraldL ist offline   Mit Zitat antworten
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