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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 23.09.2003, 16:28   #61
nane
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Standard Mini-Tornados tobten in Deutschland

Mini-Tornados tobten in Deutschland

Hannover/Essen (dpa) - Pünktlich zum Herbstanfang hat ein heftiger Sturm in Niedersachsen Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Besonders getroffen wurde in der Nacht zum Dienstag die Gemeinde Stuhr bei Bremen, als eine Windhose durch den Ort fegte. Dächer wurden abgedeckt, Äste durch die Luft gewirbelt und Verkehrsschilder abgeknickt. Ampeln mussten abgeschaltet werden, weil sie sich verdreht hatten und in die falsche Richtung zeigten. Menschen wurden nach Angaben der Polizei nicht verletzt.

größten Schaden verursachte der Minitornado auf dem Gelände eines Gebrauchtwagenhändlers in Stuhr. Dort sei das komplette Dach angehoben worden, sagte ein Polizeisprecher. Herabfallende Teile hätten zahlreiche hochwertige Autos beschädigt. Ein Kleinwagen wurde gegen andere Pkw geschleudert. Die Polizei schätzt den Schaden auf insgesamt mehr als 500 000 Euro.

In Hannover deckte der Sturm 150 Quadratmeter vom Dach eines Baumarktes und das Dach eines Wohn- und Geschäftshauses ab. Autos wurden von herab fallenden Dachziegeln getroffen. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden mehrere 100 000 Euro.

Am Montagabend entwurzelte eine Windhose im Kreis Gütersloh zahlreiche Bäume. Polizei und Feuerwehr berichteten, der Minitornado sei auf einem Streifen zwischen Langenberg, Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh entlang gerast. Ein Baum sei an der Autobahn 2 umgestürzt und habe zwei von drei Fahrstreifen in Richtung Hannover blockiert. Menschen seien nicht verletzt worden.

Ein Spaziergänger wurde bei einem Gewitter bei Koblenz vom Blitz getroffen und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei schwebte er am Dienstag noch in Lebensgefahr. Bei dem schweren Unwetter kam es im nördlichen Rheinland-Pfalz darüber hinaus zu zahlreichen Verkehrsunfällen mit zwei Schwerverletzten sowie zu mehreren Bränden.

Der 43-jährige verunglückte Spaziergänger lag am Dienstag in einem Koblenzer Krankenhaus im Koma. Ein Blitz war in die Schulter des Mannes eingedrungen und an der Hüfte wieder ausgetreten. Der Mann war zu Fuß am Rhein unterwegs gewesen.
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Alt 24.09.2003, 20:32   #62
nane
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gewaltige tornadobilder in den niederlanden ..
also ich muss sagen - da wär ich nicht geblieben `*hüstel*
http://www.knmi.nl/voorl/nader/windhozen_in_beeld.htm




hier gibts schöne auflistungen von unwettern.

http://www.naturgefahren.de/2bericht.htm
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Alt 02.12.2003, 16:16   #63
Zwirni
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Überschwemmungen in Südfrankreich nach Dauerregen

Föhnsturm mit 209km/h entwurzelt Bäume in der Schweiz
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Alt 03.12.2003, 11:39   #64
nane
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Überschwemmungen nach Gewittersturm in Melbourne

In der zweitgrößten Stadt Australiens hat ein Jahrhundert-Gewitter mit Hagelsturm schwere Schäden angerichtet. Die Feuerwehr musste mehr als 1000 mal ausrücken.

------------

Stürme im südfranzösischen Katastrophengebiet

Marseille (AP) Im südfranzösischen Katastrophengebiet haben die Meteorologen nach den verheerenden Regenfällen vor Sturmböen bis 150 Stundenkilometer gewarnt. Zwei Menschen wurden am Mittwochvormittag noch vermisst, drei Tote wurden bislang geborgen. Mehr als 4.000 Bewohner mussten ihre Häuser verlassen, Straßen und Eisenbahnverbindungen waren unterbrochen. Präfekt Christian Froment erklärte, das Hochwasser der Rhône steige weiter und nähere sich den Marken der Jahrhundertflut.

weiter gehts hier ..
http://de.news.yahoo.com/031203/12/3sbk0.html
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Alt 04.12.2003, 00:44   #65
Zwirni
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Zitat:
m südfranzösischen Hochwasser-Departement Hérault um die Stadt Montpellier herrscht wieder die "Alarmstufe orange". Das gab der Wetterdienst Météo France am Mittwochabend bekannt. Am Mittag war in Hérault vorübergehend "Alarmstufe rot" ausgerufen worden, die höchste in der vierstufigen Rangordnung.[..]
http://de.news.yahoo.com/031203/286/3scyu.html

Zitat:
Die Hochwasser-Fluten in Südfrankreich haben mindestens fünf Menschen in den Tod gerissen. Tausende mussten das Katastrophengebiet verlassen. Der französische Präsident Jacques Chirac sprach von «einer dramatischen Situation». In Madrid gaben die Behörden Unwetterwarnungen für weite Teile Nordspaniens heraus. Auf den Ferieninseln Mallorca und Menorca erwarten die Meteorologen schwere Wolkenbrüche. Auch in der australischen Millionenstadt Melbourne wüten die schwersten Unwetter seit Jahrzehnten.
http://de.news.yahoo.com/031203/3/3sct2.html
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Alt 04.12.2003, 18:19   #66
Zwirni
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Das Wort Jahrhundertflut macht wieder seine Runde:

Zitat:
Zehntausende Menschen sind in Südfrankreich auf der Flucht vor dem Hochwasser. Allein im Departement Gard um die Stadt Nîmes mussten 10.000 Einwohner nach ungewöhnlich heftigen Regenfällen Wohnungen und Häuser verlassen. Die teilweise überschwemmte Millionenstadt Marseille wurde zum Katastrophengebiet erklärt. Die Rhône in Südfrankreich führte in den frühen Morgenstunden soviel Wasser wie zuletzt im 19. Jahrhundert. Im Departement Gard sind seit Mittwoch rund 250.000 Menschen ohne Trinkwasser.

"Das ist eine Jahrhundertflut", teilte die Feuerwehr im Departement Bouches-du-Rhône mit. Zwischen 04.00 Uhr und 06.15 Uhr seien an der Station Tarascon 13.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde gemessen worden. Um 07.00 Uhr sei das Hochwasser mit 12.875 Kubikmetern pro Sekunde leicht zurückgegangen. Die Feuerwehr in Bouches-du-Rhône rückte in der Nacht etwa 200 Mal aus, neue Flutopfer waren jedoch nicht zu beklagen. Am Mittwochabend waren sicherheitshalber alle Bewohner von Erdgeschossen am Rhône-Ufer evakuiert worden. Nördlich von Arles wurden in der Nacht Eisenbahngleise unterspült.

Allein in der Stadt Nîmes sind nach Angaben der Gendarmerie 130.000 Bewohner von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten, nachdem die Wassersammelstellen überschwemmt wurden. Sie können den Angaben zufolge nicht vor Sonntag mit einer Besserung der Lage rechnen. Um 23.00 Uhr waren 52 Kommunen im Gard ohne Trinkwasser, darunter die Städte Alès, Roquemaure, Villeneuve-les-Avignon und Uzès. In mehreren Stadtteilen von Nîmes soll heute Wasser in Plastiktüten und Flaschen an die Bevölkerung verteilt werden, teilte die Stadtverwaltung mit. Die städtische Poliklinik sei über ein Notfallsystem versorgt.
http://de.news.yahoo.com/031204/286/3sdi7.html
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Alt 08.12.2003, 00:15   #67
Zwirni
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New York versinkt derzeit unter den größten Schneemassen seit 1900. Z.T. bis zu 60cm Neuschnee setzten vor allem dem Straßenverkehr und dem Flughafenbetrieb zu, bescherten Schaufel-Herstellern aber einen riesen Absatz.

http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/25247747
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Alt 21.12.2003, 20:26   #68
Selena
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Zitat:
21. Dezember 2003

Durchgerüttelt in die Weiße Weihnacht

Orkan über Deutschland - Schnee kommt rechtzeitig

An Heiligabend durch den Schnee stapfen: Der Traum von der weißen Weihnacht wird zumindest am 24. Dezember vielerorts in Deutschland wahr. Schon an den folgenden Feiertagen machen dann aber Regen und mildere Temperaturen der weißen Pracht ein Ende, wie der Deutsche Wetterdienst am Sonntag vorhersagte. Lediglich im Süden könne noch etwas Schnee übrig bleiben.

Am Sonntag richtete Sturm mit Orkanböen Schäden an. Sehr starke Böen gab es vor allem an der Nordsee und auf den Gipfeln der Mittelgebirge: So wurden auf dem Brocken im Harz Orkanböen von bis zu 152 Kilometern pro Stunde gemessen, auf dem Fichtelberg in Nordbayern 144 km/h und auf dem Feldberg 126. Im Kreis Gütersloh knickte ein 25 Meter hoher Hochspannungsgittermast um. Die ersten Ermittlungen der Polizei ergaben, das augenscheinlich an den Mastfüßen manipuliert worden war. Im ganzen Kreisgebiet fiel von 09.50 bis 10.50 Uhr der Strom aus, viele Stunden länger jedoch im Bereich Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh-Kattenstroth, wie die Polizei mitteilte. In einigen Bereichen brachen auch Trinkwasserversorgung und Telefonverbindungen zusammen.

Zahlreiche Unfälle auf den glatten Straßen

Das Sturmtief "Jan" brachte in Norddeutschland auch Hagel- und Schneeschauer mit sich. Glatte Straßen, starker Seitenwind und zu schnelles Fahren führten zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Allein auf der A 27 in Niedersachsen kamen fünf Autofahrer ins Schleudern und prallten zwischen den Schutzplanken der Autobahn hin und her, wie die Autobahnpolizei in Langwedel berichtete.

Der Deutsche Wetterdienst warnte vor weiterem extremem Unwetter in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Im Laufe des Montags sollte der Wind laut Prognose aber etwas nachlassen. Tagsüber wird bei wechselnder Bewölkung verbreitet Schnee fallen. Nur im Rheinland gibt es vorübergehend Regen. Die Temperaturen schwanken zwischen minus drei Grad im Bergland und plus drei Grad im Rhein-Main-Gebiet.

Rechtzeitig vor dem Fest: Die weiße Pracht

Am Dienstag greift von Nordwesten her ein Schneefallgebiet auf Deutschland über und erfasst bis zum Abend das ganze Land, nur der äußerste Osten erhält erst in der Nacht zum Mittwoch eine Schneedecke. Am Mittwoch schneit es im äußersten Süden noch etwas, sonst fällt nur wenig Neuschnee. Die Temperaturen steigen aber vor allem im Nordwesten auf ein bis drei Grad an.

(AP, N24.de)
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Alt 21.12.2003, 20:43   #69
Selena
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Kleiner Rückblick auf 2003

Zitat:
15. Dezember 2003

Rückblick 2003:

Ein Jahr der Seuchen und der Katastrophen

Von GRIT KÖHLER

Im März versetzt ein unbekanntes Virus die Menschen weltweit in Angst und Schrecken – SARS, das Schwere Akute Atemwegssyndrom. Nach Kanada treten erste Fälle in Asien auf. In Hongkong gibt es über 40 Erkrankungen pro Tag. In China breitet sich SARS in elf Provinzen und autonomen Regionen aus. Peking erlässt im Kampf gegen die gefährliche Lungenkrankheit neue Vollmachten zur Zwangsquarantäne. Singapur schließt alle staatlichen Schulen und schickt 600.000 Schüler in die Zwangsferien. Auch in Deutschland wird bei einem 72-Jährigen der SARS-Erreger entdeckt. Mitte Juni ist die Lungenkrankheit endlich unter Kontrolle. Reisewarnungen für betroffene Gebiete werden aufgehoben. Doch Experten schließen einen neuen Ausbruch nicht aus. Die Suche nach einem Anti-SARS-Medikament geht weiter.

Der Jahrhundertsommer

Es ist ein Sommerauftakt nach Maß. Seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1901 hat Deutschland nie einen heißeren Juni erlebt. Die Sonne scheint 260 Stunden – fast doppelt so lang wie sonst üblich. Die Jagd auf neue Temperaturrekorde hält auch in Juli an. Die Quecksilbersäule klettert über die 40 Grad-Marke. Wasser ist das höchste Gut. Wer kann, flüchtet ins Schwimmbad oder an den See. Doch der Pegel der Flüsse und Gewässer sinkt bedrohlich. Der Bodensee ist nicht mal mehr drei Meter tief mit einer Badewannentemperatur von 26 Grad. Vor allem ältere und kranke Menschen gehören zu den ersten Opfern dieses mörderischen Sommers - doch Abkühlung ist immer noch nicht in Sicht. Anfang August hält Hoch "Michaela" die Bundesbürger im "Schwitzkasten". Seit nunmehr 51 Tagen stöhnt Deutschland unter der brütenden Hitze. Endlich naht Tief "Manolo" und bringt die ersehnte Abkühlung. Doch die langanhaltende Dürre hat schwere Folgen für die Landwirtschaft.

Noch schlimmer trifft es aber unseren Nachbarn Frankreich. Die Medien sprechen von einem Massensterben. Bei Bestattungsunternehmen und in Krankenhäusern herrscht der Notstand. Militärkrankenhäuser haben ihre Einrichtungen für die Aufnahme von Hitze-Kranken umfunktioniert. Vor Ventilatoren werden Säcke mit Eiswürfeln gehängt. Angestellte von Friedhöfen und Krematorien arbeiten Tag und Nacht. Man weiß nicht mehr, wohin mit den Leichen. In einem ehemaligen Pariser Großmarkt werden hunderte Tote aufgebahrt. Die schreckliche Bilanz des Jahrhundertsommers: In Frankreich hat sich die Todesrate vervierfacht. Allein in Paris erliegen der Hitze etwa 5.000 Menschen.

Flammeninferno am Himmel

Die US-Raumfahrt erlebt einen schweren Rückschlag: Nach 16 Tagen im All nimmt die Raumfähre "Columbia" am 1. Februar 2003 Kurs auf die Erde. Eine halbe Stunde vor der geplanten Landung in Cape Canaveral registriert die Nasa erste Probleme, 15 Minuten später zerbricht das Shuttle in 63 Kilometern Höhe. Keines der sieben Crew-Mitglieder überlebt die Katastrophe. Ursache: ein Schaumstoffstück, das die Raumfähre beim Start beschädigte. Die USA stellen ihre bemannten Shuttle-Flüge ins All vorübergehend ein.

(N24.de)
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