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Mysteriöse Orte Bermuda-Dreieck und andere Orte, an denen anscheinend nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

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Alt 21.02.2006, 02:40   #61
nane
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@liewellian
stimmt - hab ich auch nich bezweifelt
aber ich bezweifel das der stein sich dabei nicht verdreht ..
keiner von denen.
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Alt 21.02.2006, 11:44   #62
Llewellian
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Warum sollte er sich verdrehen? Der Stein ist doch kein Segelschiff ;o). Ein Baum dreht sich auch nicht, er biegt sich immer stets mit der Windrichtung.

Hat dich denn schon mal der Wind gedreht wenn du in einem Sturm gestanden bist? Mich nicht. Er hat mich nur immer in Richtung des Windes verschoben - ohne mich dabei rotieren zu lassen.
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Alt 21.02.2006, 15:30   #63
nane
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wieder recht unstimmeges beispiel

Zitat:
Warum sollte er sich verdrehen? Der Stein ist doch kein Segelschiff ;o). Ein Baum dreht sich auch nicht, er biegt sich immer stets mit der Windrichtung.
nochmal zur zammefassung ..

der boden ist glitschig .. ein rutschender stein also vollkommener spielball
was eigenen körper und eigendrehung angeht.

der stein ist also - insbesondere bei stufenloser windrichtingsänderung
.. rein windkraftbezogen dem wind ausgeliefert.

der sturm bewegt steine in kurven in einem rutsch.

die steine sind aufgrund der spuren als rechteckig in ihrer auflage zu bezeichnen.
haben also recht harte strömungskanten welche garantiert nicht vom wind
ausgespart werden.
mal ganz abgesehen vom restlichen matschverdrängungswiderstand der eine drehung
in diesem moment begünstigt.

---
und dann glaubst du ernsthaft .. alle diese steine würden damit ohne drehung -
trotz unterschiedlicher ungeführter flanken (angriffsflächen) - in einen bogen fahren?

für mich ist diese wahrscheinlichkeit derart gering ..
da würd ich eher auf 5 mit zusatzzahl hoffen.
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Alt 21.02.2006, 16:17   #64
Llewellian
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Tja Nane... das Drehmoment aufgrund der Unsymmetrie des Steines ist vermutlich geringer als die Reibkräfte, die für die Drehung zusätzlich überwunden werden müssten.

Ich persönlich empfehle dir es einfach selbst auszutesten. Falls du zufällig irgendwann mal nach Frankreich kommst... steig (oder fahr mit dem Auto) auf den Berg Mont Ventoux. Der Windigste Ort in Frankreich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mont_Ventoux

Wenn der Mistral kommt, hat es dort oben bei allerschönstem Wetter Wind in Böen bis 200 km/h.

Lass dich auf der Terrasse vom Restaurant dort (wird immer gerne von Touristen gemacht) mal vom Wind "schieben". Stell dich seitlich hin. Und glaub mir: Du wirst dich nicht drehen, dich wird es SEITLICH einfach auf den Waschbetonplatten verschieben.
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Alt 14.09.2010, 14:32   #65
Acolina
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Im Spiegel gibt es einen Artikel zu den "Sailing Stones":

Tal des Todes: Das Geheimnis der streunenden Felsen

Zitat:
[...] Offenbar pflügen manche Brocken regelrecht durch den Sand; sie treiben Bugwellen vor sich her, werfen kleine Sanddünen auf. Matschspritzer ließen darauf schließen, dass die Steine sieben Kilometer pro Stunde erreichten, meinen Forscher. Die Felsen würden also Fußgänger überholen. Spaßvögel wollten schon Schilder aufstellen: "Achtung: Umherziehende Steine!"

17 Wissenschaftler und Studenten unter Leitung von Nasa-Forschern waren in den letzten Wochen zu der lebensfeindlichen Salz- und Sandebene in Kalifornien gereist. Und als ob das Phänomen nicht schon kurios genug wäre, beteiligten sich an der Expedition ausgerechnet Wissenschaftler der Slippery Rock University aus Pennsylvania, zu Deutsch also: Rutschiger-Fels-Universität. Die Forscher erhielten die Ausnahmegenehmigung, im Nationalpark übernachten zu dürfen. "Es war aufregend wie eine Schatzsuche", erzählt Justin Wilde von der University of Wyoming. [...]

Sensoren im Sand vergraben

[...] Die Nasa-Expedition verfolgte nun auch eine alte Theorie des Naturkundlers George Stanley aus den fünfziger Jahren, der zufolge Eis die Felsen bewegt. Während Frostnächten, so glaubte Stanley, glitten die Steine in Eisschollen eingeklemmt durch die Wüste. Wind treibe die Eisplatten. Paula Messina jedoch hielt die Theorie für widerlegt, die Geologin hatte keine Eisreste gefunden.

Um die These nochmals zu prüfen, hatte Nasa-Forscher Gunther Kletetschka vergangenen Winter Sensoren unter einigen der Wandersteine vergraben - mit einer Ausnahmegenehmigung der Nationalparksleitung. Die Temperatur- und Feuchtigkeitsmessungen wurden nun ausgewertet: Im März hätte sich wohl tatsächlich Eis gebildet, berichtet Clint Naquin von der Louisiana State University in Shreveport.

Steine-Rennbahn im Labor

Die Eisthese erkläre, warum sich große Brocken oft weiter bewegten als kleine, glauben die Teilnehmer der Nasa-Expedition - denn mächtige Felsen bremsten langsamer, wenn sie in Fahrt seien. Die Eistheorie begründe auch, warum sich die Steinbahnen häufig verbreiterten und Sandhaufen aufwürfen: Während das Eis schmelze, sinke der Fels in den Sand. Und dort, wo nur Eis rutsche, entstünden jene ominösen Spuren ohne Stein.

Doch nicht bei allen Wanderbrocken habe Eis eine Rolle gespielt, räumen die Forscher ein. Sie untersuchten jeden einzelnen der wandernden Felsen. Mit dem Satelliten-Navigationssystem GPS vermaßen sie die Spuren. Sie analysierten auch den Boden. Ihre Studie mischt nun alle bisherigen Theorien: Algen spielten eine Rolle, toniger Boden, Wind, Eis und Regen. Der genaue Mechanismus indes bleibt unbekannt. Jetzt sollen Laborexperimente Klarheit bringen: Die Forscher durften Sand von der Steine-Rennbahn an ihre Universität bringen.
Siehe auch:

http://www.ouramazingplanet.com/deat...s-wander-0465/
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 30.08.2014, 09:27   #66
basti_79
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Beiträge: 9.259
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Dieses Rätsel ist gelöst. Filmaufnahmen zeigten, wie treibende Eisschollen die Steine verschieben.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/na...eine-1.2107616
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
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