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Astronomie Hier geht's nicht nur um Astronomie im klassischen Sinne, sondern auch um all die Mythen, Geschichten und Prophezeiungen, die sich rund um Sterne, Kometen und andere Himmelskörper ranken.

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Alt 23.07.2014, 23:26   #1
M.S.
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Die immer wiederkehrende Frage, wie alles zusammenhängt

Zur kurzen Information meiner selbst:
Ich bin nur ein suchender Mensch.


Ich suche und sammele Informationen, suche nach seriösen Quellen dieser Informationen.
Ich sage mir immer, dass, wenn ich nur ein einziges Buch lese, ich immer nur wissen werde, was in diesem Buch steht.
Ich kann Schlussfolgerungen ziehen, sehr viele unterschiedliche, die irgendwann nichts mehr mit dem Buch zu tun haben, aber auf seiner Grundlage bestehen.
Dieser Gedanke gefiel mir nie und ich habe mir Fragen gestellt, die weit über das hinaus gehen, was uns die Wissenschaft momentan lehren möchte.

Wir leben in einer sogenannten, schnellen kommunikativen Welt. Information verbreitet sich sehr schnell, aber auch Desinformation.
Das kann man so oder so sehen.

Aber was mich wirklich zum Nachdenken brachte, war die Nicht-Information, die sehr oft stattfindet.
Man nehme ein einfaches Beispiel:
Eine neue Virus-Mutation würde binnen Stunden die Runde um die Welt machen und binnen weniger Wochen würden die Medien mehr als genug Material angesammelt haben, um ganze Bücher damit zu füllen.
Oder die Entdeckung einer bisher unbekannten Tierart ist sehr interessant für uns alle und Stoff für die Medien.
Wenn wir uns aber jetzt einmal vorstellen, dass jemand eine unentdeckte Spezies entdeckt hat, die menschlich erscheint, schrecken wir fast zusammen.
Das kann nicht sein, schreit die Wissenschaft auf.
Dennoch entdecken wir täglich neue Spezies, auf der Erdoberfläche so wie im Meer, das noch sehr vieler Erforschung bedarf, um die Zusammenhänge zu sehen.
Was bringt uns dazu, dort 'ja' zu sagen, aber an anderer Stelle' Nein, das kann nicht sein'.
Unsere Weltanschauung ist im Prinzip nicht anders als zu der Zeit, als man dachte, die Welt sei eine Scheibe. Es hat sich nicht wirklich etwas geändert.

Ich finde, es wird endlich mal Zeit, über den 'Tellerrand' zu schauen und was dahinter liegen könnte, wohlgemerkt 'könnte.
Ich möchte hier keine Behauptungen oder Hypothesen aufstellen.

Ich möchte nur zum 'Nach'denken anregen, denn nicht alles auf unserer Welt ist materiell messbar, dennoch aber da.
Das lehrt uns die Religion seit Jahrtausenden, vielleicht interpretieren wir sie nur nicht immer richtig.
Ich bin keiner Religion angehörig, dennoch glaube ich.
Ich glaube an eine höhere Intelligenz.
Wenn man vom Nano- über den Mikro- bis zum Makrokosmos schauen möchte, dann findet man immer wieder intelligente Strukturen, die nicht menschengemacht sind. Es gibt also etwas Höheres. Manch einer mag es als Gott bezeichnen, ich habe dafür kein Wort, aber ich brauche auch keines.
Dennoch glaube ich als Atheist.

Und wenn ich nur immer wieder dieses eine Buch lese, werde ich alles daraus schöpfen und in ihm leben und sterben und nie den Horizont sehen.
Denn wenn dieses Buch mir möglicherweise gesagt hätte: 'Schau in andere Bücher', dort stehen Weisheiten, die Du noch nicht verstehst, dann hätte ich sie vermutlich auch nie verstanden.
Wo die Wahrheit liegt, das weiß niemand, und darum geht es auch nicht.

Ich möchte dazu anregen, nachzudenken.
Denn wir leben nicht isoliert vom Universum, wir sind ein Teil davon.

Letztens sah ich eine Dokumentation, in der spekuliert wurde, ob das Leben auf der Erde möglicherweise von Kometen stammen könnte.
Da dachte ich so für mich: "Warum wird darüber eigentlich diskutiert? Wenn die Erde und auch das Sonnensystem eine Wiedergeburt sind aus einem Stern, der starb, und der wiederum einem Kreislauf angehörte, dann stammen wir so oder so aus dem Universum.
Warum also diskutiert man darüber, ob ein kleiner Asteroid Leben auf die Erde gebracht haben könnte, nachdem alles Leben sowieso aus dem Universum stammen 'muss' und die Erde nur ein Teil des Entstehungsprozesses war.

Dann kommt man unweigerlich dazu, sich zu fragen, warum die meisten Menschen das alles so glauben und hinnehmen.
Es gibt eine Antwort. Ich nenne sie 'das Halteseil'.

Und ich wurde blind und sah nicht mehr das Schöne um mich herum, denn ich
hatte Angst, zu erkennen, dass alles dort und ich hier Eins ist.
M.S.

Was wir sehen, was wir messen, was wir wollen.
Oft frage ich mich, warum wir Menschen so grausam sein können.
Tiere sind das oft auch, aber meist nicht aus Gier oder Machtgier.
Die meisten Tiere handeln so, weil sie überleben müssen.
Der Mensch 'vergrausamt' es, macht es 'böse', nicht das Tier.
Der Wolf wurde lange Zeit als böse betrachtet.
Man hat in ihm den Teufel gesehen. Dabei ist er doch nur daran interessiert, sein Überleben zu sichern, so wie alle Spezies es tun.
Wir interpretieren, wie es uns passt und da, wo es gerade passt.
Das ist so schön einfach, man meidet die Auseinandersetzung des Geistes mit fremden Einflüssen, man steckt einfach den Kopf in den Sand und schon ist es viel einfacher.
Das verstehe ich nicht und werde ich nie verstehen.
Denn ich möchte lernen, mehr wissen, auch wenn es oft unglaublich erscheint.
Dabei bin ich durchaus in der Lage, für mich zu differenzieren, nach ernsthaften Quellen zu suchen oder wissenschaftlichen Ansätzen zu folgen, ohne 'einem' Glauben auferlegen zu sein, denn nur das erweitert meinen Geist.
Also mehr als 'ein' Bericht, mehr als 'ein' Buch, aber aus verschiedenen Bereichen und wenn man dann anfängt, nicht nur in derselben Ecke zu suchen, wird es wirklich interessant.
Denn dann erschließt sich eine Welt der Intelligenz, des Geistes, der Energie und einer harmonischen Einheit.
Dazu muss man nicht tibetanische Mönche heranziehen. Jeder kann Wissen suchen und die Realität dahinter ist nie eine Einzige.

Ich habe schon mehrfache Diskussionen geführt darüber, wie ich mir das Universum vorstelle. Und ich kam für mich selbst zu dem Schluss:

Es könnte eine bewegliche Struktur sein, in der alles mit allem verbunden ist, es keinen Anfang gibt und kein Ende, sondern nur immerwährenden Kreislauf.
Ich bin weder Physiker, noch Mathematiker, weder Astronom, noch Chemiker.
Dennoch spüre ich oft, dass dort um mich herum etwas ist.
Sehr viele Menschen spüren das, aber die Wissenschaft verhöhnt, belächelt oder ignoriert es einfach, denn was nicht sein kann, darf nicht sein.

Ich finde, es ist doch gar nicht so schlimm. Es tut nicht weh, es könnte unser
Weltbild sicher verändern. Aber das ist nicht verbunden mit Negativem.
Warum scheuen wir so sehr alles, was anders ist.

Vielleicht, weil wir nicht bereit sind für mehr.
Unsere Vorfahren waren da wohl offener, was die Götterwelt anging.
Aber selbst diese Götterglauben wurden gnadenlos vernichtet.
Warum?
Und heute? Wir stehen nicht anders da als unsere Vorfahren es vor tausenden von Jahren taten.
Die Welt ist eine Scheibe des Wissens.

Ich denke, es ist Zeit, mal ab und zu über die Scheibe zu schauen.
Danke für's Lesen und...
...bitte lehnt nicht alles ab, was nicht irgendwohin passt.
Betrachtet es kritisch, aber mit offenem Geist.

Danke für's Lesen
M.S.
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Alt 24.07.2014, 00:49   #2
M.S.
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Warum kann ich eigentlich meinen eigenen Beitrag nicht editieren?

Kein Edit-Button.
Hier habe ich ihn sichtbar, aber beim original Post ist er nicht da.
Wollt ihr mir damit sagen, ok, wir bleiben weiter blind?
Ok, dann schau ich woanders nach.

Geändert von M.S. (24.07.2014 um 00:52 Uhr). Grund: Ich bin es leid, diffamiert zu werden, glaubt ihr weiter an ein buch..
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Alt 24.07.2014, 07:59   #3
Groschenjunge
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Hi,

Zitat:
Zitat von M.S. Beitrag anzeigen
...
Was möchtest du jetzt bitte diskutieren?
-gj
__________________
"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
Groschenjunge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2014, 09:14   #4
Lupo
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Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
Hi,
Was möchtest du jetzt bitte diskutieren?
-gj
Ich glaube, darüber, dass man ruhig mehr als nur ein Buch lesen sollte/könnte?

Außerdem:

Zitat:
Zitat von M.S. Beitrag anzeigen
Ich möchte nur zum 'Nach'denken anregen, .....
Finde ich ein wenig impertinent, Leute, die man gar nicht kennt, dazu anregen zu wollen. Als hätten wir bislang hirntatenlos rumgesessen und nur darauf gewartet, dass jemand kommt - der natürlich über den Tellerand geschaut hat - der dann den Start Button drückt, um unsere Hirne zu aktivieren.
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
Lupo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2014, 09:39   #5
Groschenjunge
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Hi,

Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Ich glaube, darüber, dass man ruhig mehr als nur ein Buch lesen sollte/könnte?
Du meinst, der Trend zum Zweitbuch hält ungebrochen weiter an?

Was meint er eigentlich mit seiner Änderungsbegründung
Zitat:
Ich bin es leid, diffamiert zu werden, glaubt ihr weiter an ein buch..
Keine Diskussion und sich schon als Opfer einer Diffamierung sehen? Das ging ja zügig. Was bitte geht da ab oder habe ich die Kampagne verpasst?
-gj

ps: Und schon ist wieder Ferienzeit und die Kids haben Langweile.
__________________
"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
Groschenjunge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2014, 12:52   #6
basti_79
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Zitat:
Zitat von M.S. Beitrag anzeigen
Ich bin keiner Religion angehörig, dennoch glaube ich.
Ich glaube an eine höhere Intelligenz.
Immerhin.

Den Stil hast Du gefunden, die Textgattung allerdings verfehlt. Wie Du an den Antworten der anderen Moderatoren erkennen konntest, wurde einem durchschnittlichen Leser nicht ganz klar, ob Du auf etwas hinauswolltest.

Hier im Forum wird oft erwartet, dass ein Beitrag, der nicht in Antwort auf einen anderen verfasst wird, zumindest erkennen läßt, dass man das Thema des Forums erkannt hat und einen Gedanken dazu formulieren kann. Als Vorstellung taugt Dein Beitrag aber. Ich würde diesen Thread deswegen gern in die Klön-Ecke verschieben, wenn Du nichts dagegen hat. Willkommen im Forum!
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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