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Naturphänomene Kurioses und Rekorde aus der Tier- und Pflanzenwelt, atmosphärische und andere Naturschauspiele, verändertes Verhalten von Tieren ...

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Alt 10.04.2014, 13:13   #21
Llewellian
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Sunray, der Spruch aus Matrix ist ein bischen fehl am Platz.

Das tun gewisse Tiere durchaus auch.... einen Lebensraum so weit zu verändern, bis er für sie selbst nicht mehr lebenswert ist.

Das nennt sich dynamisches ökolögisches Gleichgewicht (http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96k..._Gleichgewicht), wenn eine Lebensform sein Umfeld so beinflusst, bis es selbst radikal dezimiert wird.

Deshalb gibt es übrigens auch evolutionären Druck. Schönes Beispiel auch die Galapagos Finken: Die Aufspaltung in versch. Arten und Ernährungsweisen, weil die ursprüngliche Finkenart zuviel Konkurrenz / nicht genügend Nahrung fand als sie sich überproportional vermehrte, weil auf der Insel keine natürlichen Feinde waren...
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Alt 10.04.2014, 13:31   #22
Tarlanc
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Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
Bezieht man aber zum Beispiel Kriterien wie Tradition, Kreativität, Abstraktionsvermögen oder planvolles, gestalterisch vorausschauendes Handeln sowie moralisch-ethische Elemente in den Kulturbegriff mit ein, ist die Diskussion wieder offen.
Und öffnet man den Kulturbegriff weiter auf die Kultur/Natur-Dichotomie, so ist Kultur alles Wissen und Verhalten, welches nicht natürlich determiniert, sondern durch Erziehung und soziale Entwicklung an die jeweils nächsten Generationen weitergegeben wird. Damit ist dann der Fall wieder eindeutig und man hat Kultur bei fast allen Säugetieren und auch sonst vielen Wirbeltieren und einigen Exoten aus anderen Familien.
__________________
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Alt 10.04.2014, 17:02   #23
Nobby Nobbs
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Zitat:
Zitat von Tarlanc Beitrag anzeigen
Und öffnet man den Kulturbegriff weiter auf die Kultur/Natur-Dichotomie, so ist Kultur alles Wissen und Verhalten, welches nicht natürlich determiniert, sondern durch Erziehung und soziale Entwicklung an die jeweils nächsten Generationen weitergegeben wird. Damit ist dann der Fall wieder eindeutig und man hat Kultur bei fast allen Säugetieren und auch sonst vielen Wirbeltieren und einigen Exoten aus anderen Familien.
Genau so sieht's aus. Deshalb dachte ich auch, es wäre sinnvoll, wenn Skarabäus seine Vorstellungen vom Kulturbegriff etwas genauer umreißt.
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Alt 10.04.2014, 18:07   #24
Acolina
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So ein bisschen habe ich das Gefühl, Skarabäus fasst seinen Kulturbegriff gezielt so eng, dass am Ende nur raus kommen kann, was er von vornherein angenommen hat
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 10.04.2014, 20:23   #25
sunray
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Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
Sunray, der Spruch aus Matrix ist ein bischen fehl am Platz.

Das tun gewisse Tiere durchaus auch.... einen Lebensraum so weit zu verändern, bis er für sie selbst nicht mehr lebenswert ist.
Das nennt sich dynamisches ökolögisches Gleichgewicht (http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96k..._Gleichgewicht), wenn eine Lebensform sein Umfeld so beinflusst, bis es selbst radikal dezimiert wird.
Deshalb gibt es übrigens auch evolutionären Druck. Schönes Beispiel auch die Galapagos Finken: Die Aufspaltung in versch. Arten und Ernährungsweisen, weil die ursprüngliche Finkenart zuviel Konkurrenz / nicht genügend Nahrung fand als sie sich überproportional vermehrte, weil auf der Insel keine natürlichen Feinde waren...
Kommt auf die Betrachungsperspektive an.

Wenn eng und einseitig betrachtet kommt, Skarabäus Sicht zur geltung.
Wenn weit und nur anderseitig betrechtet eben dies.

Bislang geht es hier mehr noch drum was Menschen und Tiere ausmacht.

So ein bisschen definieren müsste man schon.

Ökologisches Gleichgewicht möchte ich dies mit uns im Spiel nicht mehr nennen.

Kenne kein Säuge/Wirbeltier welches als Gesamtheit so neben der Natur vorbei kulturisiert.

Wenn wir so weiterfahren und durch sind, bleibt wohl ausser ein paar Parasiten nicht viel übrig.

wir sind uns zwar unser selbst Bewusst (was ich Tieren nicht nehmen möchte), aber so richtig dann wohl doch nicht.

Hauptsache Wachstum.
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Kann mich nicht so gut ausdrücken, habe dafür wenig Probleme mit Verständnis.
Die Energie ist tatsächlich der Stoff, aus dem alle Elementarteilchen, alle Atome und daher überhaupt alle Dinge gemacht sind, und gleichzeitig ist die Energie auch das Bewegende.
Werner Heisenberg, Physiker

Geändert von sunray (10.04.2014 um 20:26 Uhr).
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Alt 11.04.2014, 20:16   #26
Acolina
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Neukaledonische Krähen biegen sich einen Draht zum perfekten Werkzeug ... und Diverses mehr: Tierische Intelligenz - Anfänge der Kultur
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Alt 13.04.2014, 15:56   #27
Acolina
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Diese Krähe ist, was Problemlösung angeht, auch echt faszinierend: https://www.facebook.com/photo.php?v=10151993458947499
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Alt 27.05.2014, 03:22   #28
Tobsucht
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Die frage die sich mir stellt.
Wie überlebt der Mensch wenn man uns den Lebensraum nimmt?
Also reicht es um ein Tier zum sterben zu bringen den Bau einmalig zu Zerstören? Ich glaube nicht, das Tier baut ein Neues Zuhause.
Reicht es die Futter Quelle zu vernichten? Ich denke ja.

Was würde aber passieren wenn der Mensch kein Ackerland mehr hätte? Oder zumindest keine Traktoren mehr? Also alles so richtung 0 gehen würde? Klar man kehrt dahin zurück Jäger und Sammler zu sein, davon abgesehen das viele gar nicht in der Lage wären ein Tier zu töten aus Moralischen Gründen, wäre nach recht kurzer Zeit keine Beute mehr da. Ebenso wären alle Essbaren Kräuter und Pilze gefunden, von Beeren reden wir gar nicht das dauert keine Woche.
Dann fängt man an seine eigene Art zu töten und dann war es das auch mit Kultur. Dann hat man noch Sippenschaften. Das haben aber auch Tiere da es dort auch vor kommt das Tiere im Rudel, auch nachkommen der anderen Pflegen und Versorgen.

Also unter dem Strich ist Kultur für dich Technologie und deren Nutzung?
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Alt 29.05.2014, 06:57   #29
Torsten Migge
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Zitat:
Zitat von Tobsucht Beitrag anzeigen
Also unter dem Strich ist Kultur für dich Technologie und deren Nutzung?
Wie kommst Du denn darauf?? Sicher, Technologie ist auch Kultur, aber eben nur auch

Dein Post ist sehr vage, ohne Berücksichtigung etwaiger Verhältnisse und/oder Definitionen! Die solltest Du erst mal klären
Also beispielsweise was allgemein u. was individuell ist, etc. Wenn der Mensch bspw. keinen Ackerbau mehr betreiben würde, wäre das möglicherweise das Ende einer Kulturstufe, aber sicher nicht der Untergang der Menschheit (und deren Kultur!) und schon gar nicht des Individuums etc. ...


Saludos!
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"Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Rüstungsindustrie"!.
Frank Zappa

Geändert von Torsten Migge (29.05.2014 um 07:03 Uhr).
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