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Alt 22.11.2003, 18:27   #1
Selena
Gast
 
Beiträge: n/a
Daumen runter Sonne streift ihren Magnetfeld ab wie ...

Zitat:
Sun 'sheds its skin like a snake'

By Dr David Whitehouse
BBC News Online science editor


Astronomers have discovered a key fact required to understand the Sun's 11-year cycle of activity.

Sunspots and flares on the Sun's surface follow the cycle, but expelled gas clouds do not.

It seems that these ejections trail the sunspot peak - they peaked in 2002, two years after sunspots.

The expelled gas takes away the Sun's old magnetic skin allowing a new one to emerge to start a new cycle.

Rotation and convection

The Sun's 11-year cycle of activity - as recognised by the coming and going of sunspots - has been known since 1843, when Heinrich Schwabe, a German astronomer, noticed the pattern.

Years later the activity was recognised as being of magnetic origin by George Ellery Hale, the American astronomer, who, in 1908, saw that sunspots were intensely magnetic.

Since then many theories have been put forward to explain the solar rhythm.

The accepted theory is that the sunspot cycle is a consequence of rotation and convection inside the Sun.

The fact that the Sun's outer layers are bubbling, and that the Sun rotates faster at the equator than the poles, and faster on the inside than on the surface, results in a solar dynamo that, over 11 years, becomes increasingly wound up.

So at some stage during the magnetic cycle the Sun has to somehow shed its old, contorted magnetic skin, and allow a newer, less troubled one, to emerge.

'Like a snake'

The Soho (Solar Heliospheric Observatory) satellite may have obtained evidence about how the Sun does it.

Eight years of observing gas eruptions - Coronal Mass Ejections (CME's) - show that they are removing the Sun's old magnetic field bit by bit, first from one pole and the equator, and then the other pole.

"The Sun is like a snake that sheds its skin," says Nat Gopalswamy of Nasa's Goddard Space Flight Center, author of a report in the Astrophysical Journal.

"In this case, it's a magnetic skin. The process is long, drawn-out and it's pretty violent. More than a thousand coronal mass ejections, each carrying billions of tons of gas from the polar regions, are needed to clear the old magnetism away. But when it's all over the Sun's magnetic stripes are running in the opposite direction."

"This analysis of nearly eight years of CME data is a big step forward in making sense of space weather," says Joseph Gurman, Nasa Project Scientist for Soho.

"By identifying the solar origin of these events with CME's of different speeds and appearances, and at different latitudes, it improves our capability to predict space weather that can affect the Earth, at different phases of the solar activity cycle."

Quelle

Und das ganze nochmal in deutsch.
Hier klicken. *gg*
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Alt 22.11.2003, 20:38   #2
nane
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

knapp daneben is auch vorbei

obwohl das meiner meinung nach schon besser ist
wie der ganze andere schrott der als forschung verkauft wird.
bis zur enderklärung gehts noch .. für die 11 normjahre im
üblichen kommts auch noch gut hin.
wobei diese erklärung auch nicht wirklich neu ist.
aber .. das nicht die geringste erklärung für die laufende
veränderung .. die ja absolut nichts mit bisher bekanntem
zu schaffen hat.
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Alt 25.11.2003, 19:41   #3
Zwirni
Lebendes Foren-Inventar
 
Registriert seit: 20.04.2002
Beiträge: 3.540
Standard

Betrifft zwar eher die Erde, aber wenn das gleichzeitig mit den Ereignissen auf der Sonne passiert ....

Zitat:
Wissenschaftler gehen davon aus, dass in wenigen hundert Jahren das Magnetfeld der Erde entweder ganz verschwunden ist oder dass sich die Pole umgekehrt haben. Es könnten dann auch mehrere Pole parallel existieren. Momentan schützt das Geo-Magnetfeld die Erde noch vor kosmischen Strahlen. Ohne diesen Schutz würden diese DNA-schädigenden Teilchen ungehindert die Erdoberfläche erreichen.

Messungen am geophysikalischen Observatorium in München ergaben, dass das Erdmagnetfeld seit etwa 3000 Jahren abnimmt. Wenn es kontinuierlich so weiter geht, wird es in 4000 Jahren nicht mehr existieren. Die Entstehung und Dynamik des Erdmagnetfeldes erklären Geowissenschaftler mit einem Schichtenmodell des Planeten. Der Erdkern, der aus Nickel und Eisen besteht, entspricht einem Eigelb. Der feste, innere Teil des Kerns ist 6300 Grad heiß, ihn umschließt der zähflüssige Teil. Darüber liegt der flüssige Erdmantel, im Modell das Eiweiß.

Das heiße Erdinnere bringt die flüssigen Massen mit ihren metallischen Anteilen wie in einem Topf zum Kochen. Die Materie steigt in Richtung Erdoberfläche auf und sinkt nach dem Abkühlen wieder ins Erdinnere ab. Es entsteht eine Spiralbewegung. Die Rotationen der Metallanteile erzeugen elektrischen Strom.

Dieser fließt wie in einer Metallspule; es entsteht ein dauerhaftes Magnetfeld. Seit 3,5 Milliarden Jahren arbeitet dieser "Geodynamo" und erzeugt so ein Feld, das rund 600 Kilometer ins All hinaus reicht. Im Forschungszentrum Karlsruhe gelang jetzt erstmals im Labor der Beweis dieser Hypothese. In einem Zylinder wurden die Erdverhältnisse simuliert. Die kontinuierliche Abnahme des Erdmagnetfeld seit 3000 Jahren lässt sich nur durch die Annahme erklären, dass sich im Erdinnern der "Geodynamo" in leicht unterschiedlichen Zuständen, nämlich von flüssig bis hin zu fest, bewegt. Daher ändert sich das Strömungsmuster und damit variiert das an der Oberfläche messbare Erdmagnetfeld.

Soweit die Theorie. Erwiesen ist durch Gesteinsproben, dass die Erde in ihrer Geschichte verschiedene magnetische Zustände hatte. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher, die die magnetischen Eisenpartikel in Gesteinsschichten untersuchten. Bei einer dieser Proben aus der tiefsten Schicht drehte sich die Kompassnadel sogar um.

Während einer Umpolung ist die Erde lange fast ohne Schutzschild und kosmische Strahlung kann ungehindert aufprallen. Die magnetischen Messungen an Gesteinen geben indes keine Beweise dafür, dass das Magnetfeld über einen längeren Zeitraum von tausend Jahren gleich Null war. Zur Zeit nimmt das Erdmagnetfeld ab. Noch schützt es die Erde vor der starken Strahlung aus dem All, die durch gewaltige Eruptionen auf der Sonne verursacht werden. Als Sonnenwinde jagen diese hochenergetischen Teile auf die Erde zu.

Es gibt heute schon Gegenden rund um den Globus, wo das Magnetfeld so schwach ist, dass Astronauten sich nur kürzeste Zeit außerhalb der schützenden Kapseln aufhalten dürfen. Aber auch Satelliten können von Sonnenwinden getroffen werden, dadurch können sie in ihren Positionsbestimmungen irritiert und schlimmstenfalls zerstört werden.

Dies stellt für die Flugnavigation eine erhebliche Gefahr dar. Auf Flügen über dem Südatlantik sind bereits jetzt Crew und Passagiere wegen des schwachen Schutzes einer permanenten Strahlung - ähnlich stark der Strahlung einer Röntgenaufnahme - ausgesetzt. Große Landstriche können beim Aufprall der Teilchen durch einen Stromausfall oder den Zusammenbruch der Kommunikationsnetze lahm gelegt werden. Im März 1989 ereignete sich genau dies in der kanadischen Provinz Quebec.

Als positive Seite an der Veränderungen des Erdmagnetfeldes könnte man das hübsch anzuschauende Polarlicht sehen. In ungefähr vierzig Jahren werden wir in Deutschland viel öfter solche Lichtspiele am Himmel bestaunen können, da der magnetische Nordpol um etwa 40 Kilometer pro Jahr wandert.
http://www.3sat.de/3sat.php?<a href=...cke/36057/</a>
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