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UFOs - Die außerirdische Hypothese Sind UFOs die Raumschiffe Außerirdischer? Warum besuchen Sie uns? Welche Motivation treibt Sie an? Gefahr oder Hilfe aus dem All?

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Alt 01.05.2006, 11:48   #1
Björni
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Registriert seit: 25.08.2005
Beiträge: 1.508
Daumen runter Santilli die Zweite...

Die Meldung, der „Alien Autopsy“-Film sei als Schwindel entlarvt worden, mag zwar ein schokoladensüßes Osterei für die Skeptiker gewesen sein, doch so einfach, wie sie es sich machen, ist die Sache dann doch nicht. Zudem amüsiere ich mich, wie wenig man hierzulande mitbekommt, denn immerhin dauerte es ganze dreizehn Tage, bis die Nachricht von der Ausstrahlung der „Sky One“-Doku „Eamon Investigates – Alien Autopsy“ vom 5. April 2006 endlich merry old Germany erreichte.

Als erstes deutsches Blatt meldete die „BILD“-Zeitung am 18. April: „Alien-Film war Schwindel“ - der britische Webdesigner John Humphreys habe gestanden, ihn mit Hilfe einer mit Innereien gefüllten Puppe anzufertigen. Am Nachmittag des selben Tages waren dann sogar die Skeptiker (etwa Werner Walter von der CENAP) in der Lage, diese Meldung abzuschreiben und durch leider fehlerhafte Details zu ergänzen.

Was die Deutschen dabei übersahen, war, dass nicht etwa Sky-TV und schon gar nicht die UFO-Skeptiker den Stein ins Rollen gebracht hatten, sondern Santilli selbst. Der nämlich trat als Co-Produzent der britischen SF-Komödie „Alien Autopsy“ auf, die am 7. April in England in die Kinos kam und in der das bekannte Komiker-Duo Declan Donnelly und Ant McPartlin das AA-Duo Ray Santilli und Gary Shoefield spielen.

Erst Santillis Versicherung, der Film zeige „die wahre Geschichte hinter der Enthüllung des Jahrhunderts“, löste die Sky-TV-Recherche aus. Viel Neues bot sie dann auch nicht, außer dass die Protagonisten der echten AA-Geschichte versicherten, dass die Darstellung im Film tatsächlich der Wahrheit entspräche.
(Zwischenbemerkung: Bei Werner Walter wurde daraus eine „amerikanische“ Filmkomödie, die „grob auf Santillis Geschichte aufgebaut ist“, was natürlich so nicht stimmt: Sie ist „completely made in the UK“ und so wenig „grob“, dass sie sogar die Namen der Protagonisten übernahm. Ist es so schwer, eine Meldung korrekt abzuschreiben?)
Es war also eine durch und durch kontrollierte „Enthüllung“. Die neue Version der Geschichte lautet etwa so: 1992 reisten Ray Santilli und Gary Shoefield nach Cleveland/Ohio, um Amateuraufnahmen der ersten Konzerte von Elvis Presley zu finden. Dabei erfuhren sie von einem Ex-US Army-Kameramann der behauptete, 1947 die Autopsie zweier Aliens gefilmt zu haben. Neugierig geworden, flog Santilli eigens nach Clearwater/Florida, um das Material zu sichten. Es sah authentisch aus, doch die Sache hatte einen Haken.

Der Kameramann wollte etwa $ 30.000 für die 22 Filmrollen, doch der Brite hatte kein Geld. Drei Jahre später hatte er endlich einen Kreditgeber gefunden. Er flog nach Florida, erwarb das Material, wollte es im Beisein seines Partners Shoefield sichten – und musste feststellen, dass es zwischenzeitlich fast völlig unbrauchbar geworden war. Höchstens 5 % konnten noch gerettet werden. Was tun?, fragten sich Santilli und Shoefield. Kein TV-Sender wäre bereit, für Fragmente zu zahlen, ihr Geldgeber rechnete mit einem Profit. Schließlich beschlossen sie, das Material zu „rekonstruieren“: Sie heuerten den britischen Special Effects-Experten John Humphreys an, um auf der Grundlage der erhaltenen Film-Fragmente und Santillis Erinnerungen die Autopsie des Aliens nachzudrehen...

Als ich am 6. April den ersten Bericht über diese neue Version der Santilli-Geschichte auf dem Schreibtisch hatte, war ich, zugegeben, nicht wenig erstaunt. Ich hatte, ganz ehrlich, den Alien Autopsy-Film bisher für echt gehalten. Mehr noch, ich hatte ein Jahr lang in zehn Ländern der Erde recherchiert, um zu diesem Schluss zu kommen, und ein Buch verfasst, „Jenseits von Roswell“, das in vier Sprachen übersetzt, sogar in den USA und Russland verlegt worden war.

Musste ich die gerade bevorstehende Karwoche dazu nutzen, um besonders intensiv Buße zu üben und Abbitte für eine fatale Fehleinschätzung zu leisten? Hatten die Skeptiker etwa recht, waren wir UFO-Forscher tatsächlich so gutgläubig, dass wir auf jeden Schwindel hereinfielen? Welche Bedeutung hatte Santillis Selbstbezichtigung für die Zukunft der seriösen UFO-Forschung?
Es war also eine durch und durch kontrollierte „Enthüllung“. Die neue Version der Geschichte lautet etwa so: 1992 reisten Ray Santilli und Gary Shoefield nach Cleveland/Ohio, um Amateuraufnahmen der ersten Konzerte von Elvis Presley zu finden. Dabei erfuhren sie von einem Ex-US Army-Kameramann der behauptete, 1947 die Autopsie zweier Aliens gefilmt zu haben. Neugierig geworden, flog Santilli eigens nach Clearwater/Florida, um das Material zu sichten. Es sah authentisch aus, doch die Sache hatte einen Haken.

Der Kameramann wollte etwa $ 30.000 für die 22 Filmrollen, doch der Brite hatte kein Geld. Drei Jahre später hatte er endlich einen Kreditgeber gefunden. Er flog nach Florida, erwarb das Material, wollte es im Beisein seines Partners Shoefield sichten – und musste feststellen, dass es zwischenzeitlich fast völlig unbrauchbar geworden war. Höchstens 5 % konnten noch gerettet werden. Was tun?, fragten sich Santilli und Shoefield. Kein TV-Sender wäre bereit, für Fragmente zu zahlen, ihr Geldgeber rechnete mit einem Profit. Schließlich beschlossen sie, das Material zu „rekonstruieren“: Sie heuerten den britischen Special Effects-Experten John Humphreys an, um auf der Grundlage der erhaltenen Film-Fragmente und Santillis Erinnerungen die Autopsie des Aliens nachzudrehen...

Als ich am 6. April den ersten Bericht über diese neue Version der Santilli-Geschichte auf dem Schreibtisch hatte, war ich, zugegeben, nicht wenig erstaunt. Ich hatte, ganz ehrlich, den Alien Autopsy-Film bisher für echt gehalten. Mehr noch, ich hatte ein Jahr lang in zehn Ländern der Erde recherchiert, um zu diesem Schluss zu kommen, und ein Buch verfasst, „Jenseits von Roswell“, das in vier Sprachen übersetzt, sogar in den USA und Russland verlegt worden war.

Musste ich die gerade bevorstehende Karwoche dazu nutzen, um besonders intensiv Buße zu üben und Abbitte für eine fatale Fehleinschätzung zu leisten? Hatten die Skeptiker etwa recht, waren wir UFO-Forscher tatsächlich so gutgläubig, dass wir auf jeden Schwindel hereinfielen? Welche Bedeutung hatte Santillis Selbstbezichtigung für die Zukunft der seriösen UFO-Forschung?

weiter auf : http://www.paranews.net/beitrag_artikel_3.php?cid=3553
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Das kann ja wieder was werden...wenn sogar schon wieder die Bild darüber schreibt
Björni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2006, 18:38   #2
Quickmix
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Beiträge: n/a
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Hallo ersteinmal

Ich bin auch im Besitz dieses Films. Ich habe ihn mir vor ein paar Jahren mal gekauft und war mir bisher auch nicht sicher ob das nun stimmt oder nicht.

Es wurde ja gesagt das Santilli kein Geld hatte und nur mit Mühe und Not 3 Jahre später einen Geldgeber für die geforderten 30.000 $ fand.

Nun wurde also alles rekonstruiert. Das kostet aber doch einiges vor allem wenn es dann echt aussehen soll. Und ein bekannter Special Effects-Experte wie John Humphreys macht so etwas nicht für lau. Es steht nirgends wie sie das dann doch geschafft haben. Der Geldgeber erwartete Profit. Sicher ist es nicht unmöglich das dieser nochmal Geld investierte aber so genau wissen wir es ja nicht. Eher wissen wir darüber gar nichts.

Was mich noch interessiert, 5% sollen ja noch verwertbar gewesen sein. Also mich interessieren diese 5% an echtem Material schon sehr, ich denke ich bin da nicht alleine. Einen Film zu sehen in dem was nachgestellt wurde oder ein Original zu sehen ist schon ein Unterschied. Da ja der Film auch auf der Grundlage des noch verwertbaren Material aufbaut sollte man das auch zugänglich machen.

Vielleicht gibt es aber auch Gründe das originale Material nicht zu zeigen. Nichts genaues wissen wir nicht, wie immer.



Mich wundert das darüber nichts gesagt wird. Ich finde das schon sehr interessant.
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Alt 01.01.2013, 18:08   #3
perfidulo
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Registriert seit: 10.12.2005
Ort: Hauptstadt des Grauens
Beiträge: 8.667
Standard Alien Autopsie

Heute 1. Januar 2013 kam bei pro 7 der folgende Film

Alien Autopsy - Das All zu Gast bei Freunden

Di, 01.01.2013 | 12:35 - 14:25 Uhr


Zitat:
[Cinergy Über einen Kollegen gelangen Ray (Declan Donnelly) und Gary (Ant McPartlin) an die berüchtigte Aufnahme der Alien-Autopsie vom "UFO-Absturz" in Roswell, USA. Die empfindliche Aufnahme, noch aus altem Zelluloid, ist aber bereits sehr beschädigt. Sie entschliessen sich, die Szene nachzudrehen und erreichen genügend Authentizität, um die ganze Welt zum Narren zu halten.
Total lustig und ein Leckerbissen für alle UFO-und VT-Experten

Jeder Scheiss wird laufend wiederholt, nur das nicht.
__________________
Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!

Geändert von perfidulo (01.01.2013 um 18:11 Uhr).
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