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Unser Leben: Schicksal oder Zufall? Ist unser Leben überwiegend eine Aneinanderreihung von Zufällen oder eher schicksalhaft vorherbestimmt? Gibt es einen Sinn dahinter?

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Alt 10.07.2011, 23:35   #81
säntis
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Zitat:
Zitat von gavagai Beitrag anzeigen
Nein, du gibst für uns sinnlose Sätze von dir.
Auch auf Nachhaken erklärst du sie nicht.
Daraus folgere ich: du kannst oder du willst nicht.
In beiden Fällen nennt man deine Äußerungen dann Gestammel, Geblubbere, Faselei oder Laberei. Such es dir aus.
Eine seriöse Diskussion ergibt sich dann nicht. Aber das ist wahrscheinlich gewollt. Wie sollte ein Chakratist (oder wie immer der esoterische Guru heißt) auch seriös diskutieren wollen?
In diesem Thread "seltsame Zufälle" stellte ich die Frage über die Möglichkeit, ein zukünftiges Ereignis vorauszusehen. Die Antworten sind für mich wenig aufschlussreich, grösstenteils einfach verneinend. Da sah ich in den Chakras eine Möglichkeit der Wahrnehmungsorgane. Jedoch auch da, Unkenntnis. Unangenehm? Und dann gleich die Chakras und alles in den Dreck ziehen ??

Ein Link zur Sache half da auch nichts. Das Urteil ist ja vorabgefasst. Anthroposophen ist ja sowieso nicht mehr zu helfen , gäll?

Auch da jedoch, Unkenntnis! Aber woher stammt dauernd, das elend harte Urteil? Auch da Uuuuuu

Eine Basis zur Diskussion, ist wenigstens ein Grundwissen zur Sache und die interessiert dich ja nicht, du kannst also sicher nicht erwarten, dass ich mich nun trotzdem darauf einlasse.

säntis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2011, 00:13   #82
gavagai
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Zitat:
Zitat von säntisis Beitrag anzeigen
In diesem Thread "seltsame Zufälle" stellte ich die Frage über die Möglichkeit, ein zukünftiges Ereignis vorauszusehen.
Die Antwort hängt davon ab, was du unter "voraussehen" verstehst.
1) Wenn du es streng auffasst, ist die Antwort: nein, es gibt diese Möglichkeit nicht.
2) Wenn du es als "voraussagen" auffasst, ist die Antwort: nein, wegen des Induktionsproblems
en.wikipedia.org/wiki/Problem_of_induction
www.princeton.edu/~grosen/puc/phi203/induction.html
plato.stanford.edu/entries/induction-problem/
3) Aber, wie schon David Hume bemerkte, aus Gewohnheit tun wir es.
http://faculty.unlv.edu/beisecker/Co.../Induction.htm
en.wikipedia.org/wiki/David_Hume
4) Ich bin so kühn vorauszusehen, dass morgen die Sonne wieder aufgeht.
Ich sehe voraus, dass es morgen 11. Juli 2011 wieder Staus auf den Strassen geben wird.
In einem lockeren Sinne von "voraussehen", lautet die Antwort also: ja, unter gewissen Bedingungen.
Zitat:
Zitat von säntisis Beitrag anzeigen
Eine Basis zur Diskussion, ist wenigstens ein Grundwissen zur Sache und die interessiert dich ja nicht, du kannst also sicher nicht erwarten, dass ich mich nun trotzdem darauf einlasse.
Das Grundwissen zum Induktionsproblem habe ich. Lies mal die genannten URLs nach, dann hast du es auch.
Zur Vertiefung: Colin Howson: Hume's Problem. Induction and the Justification of Belief -
Besprechung hier: http://www.gavagai.de/philrezi/erk/HHPRZ10.htm

Dazu braucht es keinen Chapra oder Chakra, sondern David Hume, Rudolf Carnap u.v.a.
__________________
Servus, tschau, bye
Herbert
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Alt 11.07.2011, 01:00   #83
Acolina
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Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 10.868
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Erst einmal, du hast meine Frage noch nicht beantwortet:
Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von säntisis Beitrag anzeigen
Die Entwicklung des Bewusstseins im Menschen, kann und ist wissenschaftlich sehr Aussagekräftig mit den dazu notwendigen Mitteln erforscht worden.
Wer hat was mit welchen Mitteln erforscht? Dann gucken wir mal, wie wissenschaftlich das ist.
Du hast mit deiner Anmeldung hier unsere Forenregeln akzeptiert, die u.a. besagen, dass Behauptungen belegt und Quellen genannt werden müssen. Bitte halte dich auch daran.

Zitat:
Zitat von säntisis Beitrag anzeigen
Da sah ich in den Chakras eine Möglichkeit der Wahrnehmungsorgane. Jedoch auch da, Unkenntnis. Unangenehm? Und dann gleich die Chakras und alles in den Dreck ziehen ??
Ich kenne mich gut mit - sogar diversen - Chakrensystemen aus, bis hin zu Chakrenmeditationen & Co.

Meines Wissens gibt es allerdings für die Existenz von Chakren keinerlei wissenschaftliche Belege. Sollte dir da etwas bekannt sein, das mir bisher entgangen ist, nur her damit. Ist sehr willkommen.

Du hast also nun die These, mittels dieser hypothetischen Chakren - oder mittels einem von ihnen? Ajna? Sahasrara? - könne man in die Zukunft schauen? Wie genau, denkst du, sollte das vonstatten gehen? Akasha-Chronik anzapfen? Traditionell (und so sah es, wenn ich mich recht erinnere, sorry, das ist bei mir alles schon ein paar Jahrzehnte her, ja auch Steiner) ist diese ja eher für die Vergangenheit zuständig, auch wenn einige Esoteriker heute da - angeblich - auch die Zukunft drin lesen können wollen... Falls du das meinst, müssen wir aber erst mal fest halten, dass es für eine Akasha-Chronik bisher auch keinen wissenschaftlichen Beleg gibt (auch Steiner hat nicht wirklich aus ihr gelesen ). Woraus besteht sie? Wie speichert sie was? Wie kommt die Zukunft rein? Wie wechselwirkt sie wodurch mit Chakren etc.? Liest man die einschlägige esoterische Literatur (inkl. Steiner), findet man dazu nur Walla-Walla. Viel Text, der schlussendlich nichts aussagt.

Da taucht dann genau das Prob auch auf, das ich bereits hier mit deinen Erwähnungen von "Kraft" hatte: Es werden physikalisch eindeutig definierte Begriffe wie "Kraft" und "Energie" verwendet (besser gesagt: entwendet), die aber hier in der Esoterik nicht das meinen, was sie im physikalischen Sinne meinen. Wiederum wird aber auch nicht klar definiert, was sie in der Esoterik nun meinen sollen. Das führt dazu, dass viele Leute oberflächlich glauben, sie wüssten, wovon geredet wird, und fragt man nach, kommt nur noch Walla-Walla und man stellt schnell fest, sie wissen eben nicht, wovon sie reden.

Du hast mir übrigens auch noch nicht erklärt, was genau du da mit "Kraft" meinst.

Bisher scheinen mir die hier genannten wissenschaftlichen Erklärungen für die in diesem Thread angesprochenen Phänomene deutlich einleuchtender als alles, was die Esoterik bisher zu bieten hat. Aber du kannst das ändern: bringe überzeugende Argumente.

(Oder tu das, was Esoteriker hier üblicherweise tun, wenn man ihnen nicht blind glaubt und begeistert Juchhe schreit Erkläre unseren Geist für verschlossen, unsere Seele für nicht alt genug, Chakra XY für blockiert ... blubbdiwupp... und verschwinde schmollend und in der so schmeichelnden Gewissheit, dass du ja alles viel besser weißt als wir ... )

Achja, eine Frage habe ich noch: Wieso glaubst du eigentlich, dass die Weltbilder unserer Vorfahren so viel treffender und wissensreicher sind als unser heutiges? Warum können wir z.B. heute erfolgreich Krankheiten behandeln und heilen, die sie nicht heilen konnten? Wenn sie doch so viel wissender waren? Fragen über Fragen
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 11.07.2011, 09:23   #84
gavagai
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Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
Achja, eine Frage habe ich noch: Wieso glaubst du eigentlich, dass die Weltbilder unserer Vorfahren so viel treffender und wissensreicher sind als unser heutiges? Warum können wir z.B. heute erfolgreich Krankheiten behandeln und heilen, die sie nicht heilen konnten? Wenn sie doch so viel wissender waren?
Die Beantwortung dieser wichtigen Fragen wird durch das Folgende erschwert.
Alle paar Wochen "entdeckt" jemand neue Papyrusrollen oder Wüsten-Chroniken oder auch nur uralte Weisheitslehren und erklärt sie dann zur zutreffenden / verbindlichen Grundlage eines neuen Weltbildes. Diese Weltbilder widersprechen sich. Es ist so ähnlich wie bei den Religionen. Wenn tausend, einander widersprechende Möglichkeiten nur geringe Wahrscheinlichkeit haben, keine Belege vorliegen um für oder gegen eine zu entscheiden, dann glaubt man am vernünftigsten keiner.
Für das moderne, geisterfreie Weltbild sprechen zudem die enormen Erfolge und ihre billionenfache Bestätigung. Die Medizin wurde als Beispiel beereits genannt.
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Alt 11.07.2011, 13:56   #85
Nik
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Es ist ja auch meist so, das Schiksal schnell mit einem Schöpfer verknüpft wird und Zufall als deterministisches Produkt des Wahrscheinlichen gesehen wird.

Zitat:
Zitat von gavagai Beitrag anzeigen
Ich habe Überzeugungen damit gegeneinander verglichen und mit Stärkegrade versehen. Das ist die Vorstufe vom messen. Das kann man dann beliebig verfeinern, bis man es als Messung ansehen kann.
Überzeugungen würde ich eher als Wunschvorstellungen eines Weltbildes ansehen, messen meint hier eher den Versuch die Welt zu Objektivieren.

Zitat:
Zitat von gavagai Beitrag anzeigen
Das Gegenteil ist der Fall: Wissen bügelt sehr oft soziale Schwäche aus.
Es ist die daraus folgende Erkenntnis, Wissen an sich, macht noch lange nicht Weise.

Zitat:
Zitat von Atlantologe Beitrag anzeigen
Verglichen mit IT (nur zur Veranschaulichung) also nicht ein Programm bzw.eine Software, sondern der Inhalt einer Datei.
Damit reduzierst du den Menschen auf einen Roboter und wiso sollte dieser so komische Dinge erleben die seiner Programmierung widersprechen?
__________________
Wenn man sich für einen Skeptiker hält, tut man gut daran, gelegentlich auch an seiner Skepsis zu zweifeln.
Sigmund Freud
Nik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2011, 15:01   #86
gavagai
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Beiträge: 315
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Zitat:
Zitat von Nik Beitrag anzeigen
Überzeugungen würde ich eher als Wunschvorstellungen eines Weltbildes ansehen, messen meint hier eher den Versuch die Welt zu Objektivieren.
Damit liegst du völlig außerhalb der Wissenschaften. Überzeugungen sind alle Aussagen, die jemand (der Überzeugungsträger ÜT) für ausreichend wahr hält. Beispiel: ÜT1 "München liegt an der Isar" - ÜT2: "Paris liegt am Ganges" - Üt3: "7 + 4 = 11". All das sind Überzeugungen.
Manche hegen Überzeugungen, die Wunschvorstellungen gleichkommen: da hast du schon recht; dann sind sie nicht ausreichend gerechtfertigt, bleiben aber trotzdem Überzeugungen. Z.B. ÜT4: "Schwarze Katze von links bedeutet Unglück am selben Tag."
Messen objektiviert nicht die Welt sondern macht Sachverhalte miteinander besser vergleichbar. An der Welt ändert sich (Quantenphysik mal außer Acht) sich durch meine Messung oder Quantifizierung nix. Wenn ich beim Radfahren einen Tacho habe, kann ich messen, dass ich gestern 42 km gefahren bin. Wenn ich keinen Tacho hätte, wäre ich genausoviel gefahren. Die Welt bleibt gleich (ausgenommen, dass ich was über die km-Zahl weiß).
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