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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 20.06.2011, 21:43   #61
moment
Jungspund
 
Registriert seit: 29.05.2011
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bei der wärmepumpe geht es auch weniger um das erreichen eines einhundertprozentigen wirkungsgrades, als um die steigerung der temperaturdifferenz zur besseren nutzung einer wärmequelle. denn von selbst geht eben temperatur nicht auf ein höheres niveau.

wenn ich nun mit hilfe eines hocheffektiven gerätes: z.b. wärme-kraft-gekoppelte anlage mit nachgeschalteter wärmepumpe das temperaturniveau anhebe, dann komme ich iim vergeleich zur eingesetzten primärenergie durchaus auf über 100%.....nicht im bezug zur allgemein verwendeten energie, sondern im bezug zur eingesetzten primärenergie.....

nehme ich nun umweltwärme/sonnenenergie zum betreiben der wärmepumpe, so ist der einsatz der primärenergie = null. der wirkungsgrad also spielt überhaupt keine rolle, es sei denn zur besseren amortisation der eingesetzten anlage.
dabei dürfte ein hoher wirkungsgrad aber die anlage verteuern, sich also kontraproduktiv auswirken. das muss man entsprechend optimieren.

mit sonnenenergie können wir quasen was der stern hergibt. das verballert der sowieso im all.

wenn man nun mit viel sonnenenergie/umweltenergie die temperatur für nutzzwecke aufpäppelt, dann kann das nahezu energie umsonst sein. und dabei ist eine absorbtions-wärmepumpe durchaus hilfreich.

wie man das machen kann, verrate ich hier allerdings nicht. ich arbeite daran.

es muss ja immer wieder erinnert werden, dass energie einfach da ist... man muss sie nur sinnvoll umwandeln.
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Alt 20.06.2011, 21:55   #62
Manx
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Benutzerbild von Manx
 
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Beiträge: 915
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Sorry Basti, ich habe manchmal eine etwas eigenwillige Art von Humor, die sich nicht jedem sofort erschließt. Im Gegenteil, leider. Und immer Smileys?

Also
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Falsch. Du rechnest die verfügbare Erdwärme nicht mit. Insgesamt kann der Wirkungsgrad nicht 100% übersteigen und liegt bei den wenigsten Maschinen über 80%.

Was du meinst: für jedes Joule aufgewandten Gases (!) kommen 1.05 Joule Wärme heraus. Da hast du vergessen, die entnommene Erdwärme mitzurechnen. Wenn du das machst, ist der Wirkungsgrad wieder unter 100%. Garantiert.
hier habe ich zwei Sachen ganz nonchalant zusammengepackt, die gar nicht zusammen gehören.

Die 80% habe ich als Aussage 1. aus einem Prospekt für Wärmepumpen und 2. meines Heizungsbauers, beides allerdings nicht mehr belegbar.

Meine Gasheizung hat tatsächlich 105% Wirkungsgrad, wenn man einen Brennwertkessel mit einem konventionellen Kessel vergleicht. Würde man es richtig tun, sähen alle konventionellen Kessel noch schlechter aus als sie es ohnehin sind. Natürlich hat der Kessel keine 105%, kann er nicht, ja nee, is' klar...
Es geht um Heizwert und Brennwert von Gas.
Aber 105% verkauft sich besser, gell? Kann ja nicht jeder Basti heißen...

Beides ist zusammen zu lesen.

Nicht ohne Grund kam danach die eingerückte Textzeile. Die stimmt zwar in der Aussage, wichtig war der Satzteil "Wen's da noch wundert", und das sollte das kleine Augenzwinkern sein, die kleine Ironie: Hab' dich erwischt, mein Freund!


Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Mach ich ja, indem ich dir aufs neue Erkläre, dass es keine Maschinen gibt, die Energie erzeugen (oder Entropie vernichten) können. Keine, so wie keine. So wie: "es gibt keine Maschine, deren Wirkungsgrad 100% übersteigt".

Das meine ich im übrigen ernst, auch wenn du es nicht glauben magst.
Ich habe keinen Grund, an deinen Worten zu zweifeln. [humormodus]Das mit der Vernichtung der Entropie ist mir leider sehr geläufig, brauche ich nur meine Bude anschauen.[/humormodus]
Aber lösen wir uns mal vom Absorberkühlschrank, dessen Funktionsprinzip ich nicht verstehe, Hauptsache, er hält mein Bier kalt.

Vor Jahren hatte ich mal einen Bericht zu einer Versuchsanlage zur Bierkühlung aus Abwärme gefunden, habe ihn leider nicht mehr. Aber wenn man mal bei Google schaut unter "absorptionskälteanlage brauerei", findet man doch so Einiges, u.A. auch dies hier.

Und hier stellt sich mir die Frage, ob sich dies Verfahren nicht auch auf Heizungsanlagen aus Erdwärme anwenden ließe. Grund:

Vor etwa 40 Jahren, als ich mal etwas studiert habe, wurde gesprochen von einer Hallenbadbeheizung, die besonders Energie sparend sein solle, man gewönne die Wärme aus der Ruhr. Hm, naja, klar, Wärmepumpe, mindestens 25% Energie zusetzen, ist doch nicht neu. Nein, hieß es, das wäre ein anderes Verfahren, man gewönne alle Energie aus der Ruhr.

Das ist mir nie aus dem Kopf gegangen, war das bereits dies Absorptionsverfahren? Schade, dass es damals noch kein Google gab.
__________________
Mein Perpetuum Mobile funktioniert jetzt,
es braucht nur verdammt viel Strom.
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Alt 20.06.2011, 23:01   #63
moment
Jungspund
 
Registriert seit: 29.05.2011
Beiträge: 25
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das absorbtionsverfahren leuchtet mir als wärmequelle auch nicht so recht ein...
als kältequelle ist schon klar, aber als wärme ist nur das nutzbar, was vorher auch reingesteckt wurde. wobei nicht die wärmemenge, sondern die temperatur (zum heizen) entscheidend ist. aber wenn ich sowieso heize, kann ich daraus auch kälte gewinnen.

nachtrag: es treten an zwei stellen wärmeaustritte auf: die absorbtionswärme(beim eintritt in das bindemedium) und die kondensationswärme(nach dem austreiben des kältemittels durch heizen). wenn diese wärmemengen grösser sind als die wärmemenge die zum austreiben des gebundenen gases nötig ist, dann ist auch ein nutzbarer effekt vorhanden.
das müsste der fall sein, da das expandierende kältemittel ja wärme aufnimmt......



ein fluss könnte die wärmepumpen (kompressor-prinzip) über wasserräder antreiben. weiss aber nicht, ab die strömung z.b. der ruhr dafür ausreicht.

niedrige temperaturen könnten natürlich aus kondensationswärme gewonnen werden.... wenn dabei ein grosser wärmedurchsatz erfolgt.

vergleichbar ist das ganze mit einem hebel. der macht keine energie frei, aber aus wenig kraft macht er viel... bzw aus viel-wenig wenig-viel.

das ist der trick. es gibt eben auch wärmehebel oder chemische hebel(stichworthotosynthese).....

gebiete, die allein, weil das nicht so gesagt wird, in der anwendung verkümmern.

Geändert von moment (21.06.2011 um 11:47 Uhr).
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