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Astronomie Hier geht's nicht nur um Astronomie im klassischen Sinne, sondern auch um all die Mythen, Geschichten und Prophezeiungen, die sich rund um Sterne, Kometen und andere Himmelskörper ranken.

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Alt 09.10.2007, 20:03   #31
lars willen
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@aussie
hat man mir so erzählt
ich halte es für glaubwürdig

aber nur versuch macht klug
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Alt 09.10.2007, 23:14   #32
Llewellian
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Beiträge: 4.313
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Zitat:
Original von aussie
Zitat:
Original von lars willen
ja ,aber ein teleskop das innerhalb unserer heutigen technischen fähigkeiten liegt kann innerhalb 80 Lj künstliche objekte (satelliten) in der umlaufbahn anderer planeten erkennen,und wohl auch Kontinente

das teleskop ist halt nur zu teuer
...auf eine Entfernung von 80 LJ Kontinente entdecken? DAS glaubst du doch selbst nicht oder? Kann ich mir nicht vorstellen.
Nuuuuun ja.

Also das Spitzer IR kann schon mal eine Wetterkarte eines 60 LJ entfernten Hot Jupiters aufzeichnen....

http://www.spacedaily.com/reports/As...9733b_999.html

Aber das ging auch nur mit einem kleinen Kniff und viel Rechenarbeit...

In gewisser Hinsicht hätte Lars Willen schon recht. Man könnte tatsächlich - mit den Hilfsmitteln heutiger vorhandener Technik so ein Teleskop bauen.

Bilder kann man über Interferometrie erzeugen, also der Überlagerung von Lichtwellen.

Der "Rechnerische" Spiegeldurchmesser - also etwas, das unter anderem die Auflösung bestimmt - wird bestimmt von den beiden äussersten Punkten des Spiegels.

Bis jetzt ist das grösste Teleskop das die Menschheit also derzeit benutzt genau so gross wie der Umfang des Erdbahnradius um die Sonne. Man muss die Messung nur im Abstand von 180 Tagen machen.

Aber:

Würde man 4 Sattis der Hubbleklasse (natürlich neuerer Technik von heute) einmal in jede Himmelsrichtung in der Plutobahn parken, würden wir ein Teleskop erhalten von der Grösse unseres Sonnensystemes.

UND Damit könnte man wirklich tief blicken.

Die Kosten allerdings.... sind mehr als "astronomisch".
Llewellian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2010, 11:06   #33
Raumzeit
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Wissenschaftler haben wild rumgerechnet und rausbekommen weswegen ich schon in Sek 1 immer gehänselt wurde..:-)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...726108,00.html
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Alt 30.10.2010, 12:09   #34
MJ01
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Benutzerbild von MJ01
 
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Ort: Nähe St. Pölten/Lilienfeld in Niederösterreich
Beiträge: 1.643
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Zitat:
Zitat von Raumzeit Beitrag anzeigen
Wissenschaftler haben wild rumgerechnet und rausbekommen weswegen ich schon in Sek 1 immer gehänselt wurde..:-)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...726108,00.html
Nur die meisten Exoplaneten wurden ja nicht mit Teleskopen entdeckt, ihre Existenz wurde nur aus ihrer Gravitationswirkung auf den Stern abgeleitet.
So auch beispielsweise Gliese 581g, der nach neuestem Stand auch schon wieder angezweifelt wird:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...723165,00.html

Also doch nicht 23% "lebensfreundliche Planeten"???

MfG

MJ
MJ01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.11.2010, 06:54   #35
Bernhard Beier
Erfahrener Benutzer
 
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Registriert seit: 09.07.2002
Beiträge: 314
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Hallo zusammen!

Llewellian hat über den vermuteten Planeten von Gliese 581, um den es hier geht, vor drei Jahren bemerkt:

Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
"a) Dieser Planet ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gravitativ gebunden. Sprich, seine Rotation stimmt mit seiner Umlaufbahn überein. Genauso wie der Mond, genauso wie der Merkur.

Was bedeutet: Eine Seite hat ständig Tag und ist ziemlich heiss, die andere hat ständig Nacht und ist wirklich, wirklich EISIG. Man mag es nicht glauben, aber der kälteste Punkt in unserem Sonnensystem ist die Rückseite des Merkur. Selbst auf dem Pluto ist es nicht so kalt.

In diesem Falle gäbe es nur eine schmale Zone wo ewige "Dämmerung" herrscht (ähnlich dem Polarwinter in Norwegen, wo die Sonne nicht richtig über den Horizont kommt). Weil der Planet sich nicht dreht, gäbe es einen Meridian zwischen Tag und Nacht (Terminator) wo ständig Morgen bzw. Abend herrscht. Nur da wäre die dauernde Sonnenstrahlung zu ertragen, weil sie so flach einfällt, nur da wären die Temperaturen einigermassen OK. Und dauernde Stürme durch den Temperaturausgleich zwischen Kalter und Warmer Seite...."
Die Möglichkeit b) (monströse Gezeiten, falls er doch rotiert), die er auch noch kurz skizziert hat, lasse ich mal außen vor. Mir geht es nämlich um die Frage, ob ein solcher Planet zwangsläufig so lebensfeindlich sein muss, wie dies nach seiner Beschreibung aussieht. Dazu bitte ich Euch, mal dieses "was wäre wenn"-Video (Teil 1 & 2) anzuschauen, das offensichtlich unter Beratung von US-amerikanischen Fachwissenschaftlern erstellt wurde, und in dem über höhere Lebensformen im All theoretisiert wird. Das Ganze ist als hübsche, computeranimierte "Weltraum-Safari" aufgezogen, und keinesfalls langweilig.

Interessanter Weise wird dort mit der imaginären Welt Eronel ein ganz ähnlicher Fall wie der hypothetische Gliese-Planet behandelt (umkreist in enger Umlaufbahn einen Roten Zwerg und ist gravitativ gebunden, hat aber vermutlich weniger Masse), doch man skizziert ihn dort keineswegs so lebensfeindlich, wie Llewellian es für Gliese´s Trabanten voraussetzt:

Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
"Gliese mag für Mikroben evtl. interessant sein, aber höheres Leben hat es dort VERFLUCHT schwer..."
Hier die URLs zu den beiden relevanten Teilen des Videos:

http://www.youtube.com/watch?v=sBqkKM_TTrI

http://www.youtube.com/watch?v=OTC_5...eature=related

Ich persönlich habe übrigens auch gewaltige Bedenken, weil ich eigentlich davon ausgehe, dass es auf einer solchen Welt schon aufgrund der enormen Temperatur-Unterschiede zwischen Tag- und Nachtseite gerade in der "Dämmerungszone" ganz gewaltige Stürme geben sollte, welche das Leben dort ziemlich 'ungemütlich' machen würden - aber schaut´s Euch einfach mal an.

Beste Grüße
Bernhard
__________________
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