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Naturphänomene Kurioses und Rekorde aus der Tier- und Pflanzenwelt, atmosphärische und andere Naturschauspiele, verändertes Verhalten von Tieren ...

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Alt 20.03.2010, 09:03   #31
goetterhand
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Benutzerbild von goetterhand
 
Registriert seit: 16.05.2007
Beiträge: 104
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War lange nicht mehr hier.
Viele interessante nette Ansichten über die Wölfe.
So sei in der Oberlausitz eher mit Pädophilen und Verkehrstoten zu rechnen.
Na toll!
Im Zoo Bischofswerda (Oberlausitz) wurde einem Kind von einem Wolf der Arm heraus gerissen. Aber was musste es auch die Hand an das Gitter des niedlichen Tieres halten?
Ist zwar schon ein paar Jahre her, aber die Leute erinnern sich noch gut.
Der Wolfschutz in der Oberlausitz kostet dem Steuerzahler 7 Millionen im Jahr.
Klar dass die Wolfschützer ihre Pfründe verteidigen.
Kürzlich wurden sogar speziell ausgebildete Schutzhunde für Schafherden aus der Schweiz eingeflogen.
Die Kommunen kürzen im Gegenzug die Mittel für Freizeiteinrichtungen der Kinder.
Was soll‘s, im Winter sind die Seen zugefroren, können ja dort Eishockey spielen.
Diesen Winter konnten die Besucher des zugefrorenen Bautzener Stausees erleben wie ein „einzelner“ Wolf auf dem Eis ein Reh tötete. Die Kinder waren zu diesem Zeitpunkt schon vom Eis. So haben sie leider die Gelegenheit zum streicheln verpasst.

Grüße aus der Oberlausitz
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Alt 20.03.2010, 12:54   #32
Fokko
Grünschnabel
 
Registriert seit: 20.03.2010
Beiträge: 4
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Zitat:
Zitat von HaraldL Beitrag anzeigen
In vielen Märchen hat der Wolf den Ruf des Bösewichts. Warum eigentlich der Wolf und nicht der Bär? Bären sind doch größer und stärker als Wölfe und es dürfte doch mehr Angriffe von Bären auf Menschen gegeben haben als von Wölfen.
Vermutlich ist der Wolf als Schadwild durch das Reißen von Weidevieh am unangenehmnsten von allen großen Raubsäugern aufgefallen, weil s von ihm die meisten Exemplare gab. Bären und vor allem Luchse sind ja wesentlich seltener und treten im Gegensatz zu Wölfen auch nicht in Rudeln auf.

Da der Mensch damals noch sehr stark von seinen persönlichen Nahrungsquellen - also seinem eigenen Bauernhof - abhängig war, war der Verlust von z.B. ein paar Schafen ein schlimmes Unglück, welches das Überleben bedrohen konnte. Und da man damals auch die Natur noch in "Gut" und "Böse" einteilte, wurde eben der häufigste große "Räuber", der Wolf, der Feind Nr. 1. Der Fuchs kann nur Kleinvieh wie Hühner oder Enten bewältigen und war, trotzdem ebenfalls häufig, daher sicher keine so enorme Bedrohung der Existenz wie der Wolf, zumal dieser sich ja im Gegensatz zum Fuchs auch noch wirksam gegen den Menschen zur Wehr setzen kann und daher nur unter Lebensgefahr zu vertreiben oder zu töten war.
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Fokko
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Alt 22.03.2010, 14:28   #33
Cathetel
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.12.2009
Ort: Neubrandenburg
Beiträge: 105
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Na das passt ja zum Thema. Ein Kommentar auf Youtube.

War der Wolf früher das "böse" Tier, so kommt es mir heute so vor als wenn sich dieses Bild gewandelt hat. In den Märchen muss der Wolf zwar immernoch hinhalten und die Kinder lernen ihn als finsteren Gesellen kennen, aber ansonsten hat er doch heute eher einen positiven Ruf bekommen.

Ist der Wolf immernoch Böse? Ich persönlich empfinde eher Respekt und sehe da eine tiefe anziehende Mysthik (gerade wohl auch deswegen weil es ihn nicht mir gibt/gab)

Ich finde es schon verständlich das die meisten Wolfsgegner/Jäger ein Problem mit ihren Abschußquoten bekommen. Wenn man weniger Rehe schießen darf, als es sonst der Fall war, würde ich mir auch nen Kopf machen. Da würde ich das Bild vom fiesen Fleischfresser wieder unter die Menschen streuen. Wie sagte schon Helen Lovejoy:
Denkt denn niemand an die Kinder?


Totschlägerargument
Cathetel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2010, 16:07   #34
Acolina
Hausdrachen
 
Benutzerbild von Acolina
 
Registriert seit: 15.01.2002
Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 10.868
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Zitat:
Zitat von goetterhand Beitrag anzeigen
Viele interessante nette Ansichten über die Wölfe.
So sei in der Oberlausitz eher mit Pädophilen und Verkehrstoten zu rechnen.
Na toll!
Ja, guck bitte einmal, wie viele Kinder im Straßenverkehr sterben, fordert irgend jemand die Abschaffung des Straßenverkehrs?

Zitat:
Zitat von goetterhand Beitrag anzeigen
Im Zoo Bischofswerda (Oberlausitz) wurde einem Kind von einem Wolf der Arm heraus gerissen. Aber was musste es auch die Hand an das Gitter des niedlichen Tieres halten?
Wölfe sind nicht niedlich (allerhöchstens, bis sie rund 12 Wochen alt sind, danach sind sie Raubtiere, wie wir btw auch ) Viele von uns haben leider den Respekt und richtigen Umgang mit Raubtieren verlernt bzw. nie gelernt. Bei jedem Spaziergang mit meinem Hund traf ich Kinder, die entweder laut schreiend davon liefen (ich vermute mal, Ursache war der Hund, nicht ich ) oder sich auf ihn stürzten und ihn knuddeln wollten. Das war ein zahmer, sehr lieber Hund, der nicht dazu neigte, den Kindern zu zeigen, dass das ein nicht akzeptables Verhalten ist (so, wie er es einem Welpen oder anderen Hunden gezeigt hätte und normales Rudelverhalten gewesen wäre) und so ging die Sache immer gut aus.

Das Problem war nicht der Hund sondern der Mensch. Ebenso war es da oben im Zoo, das Problem war nicht der Wolf. Zudem kann man Zootiere, denen die Furcht der Wildtiere vor dem Menschen fehlt, nicht mit wilden Tieren vergleichen. Das Kind hat die Reviergrenzen des Wolfs verletzt, seines im Zoo sowieso schon viel zu kleinen Reviers. Der Wolf hat ihm gezeigt, so geht das nicht. Vielleicht war der Wolf auch durch seine Zurschaustellung, die Bedingungen im Zoo etc. sehr gestresst. Hier im Tierpark haben wir auch Wölfe, auch Bären. Von gefressenen Kindern habe ich bisher nichts gehört. Allerdings sind die Gehege auch sicher umzäunt, groß und bieten genug Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere. Deshalb sieht man öfter auch mal kein Tier, mancher Besucher mault dann, manchen Tierpark könnte das dazu verleiten, die Gehege weniger tierfreundlich zu gestalten.

Der Vorfall im Zoo ist schlimm und tragisch. Verantwortlich sind die, die eine Absperrung eines Geheges konstruieren, durch das ein Kind durch fassen kann, verantwortlich sind die Aufsichtspersonen des Kindes.

Auch ein Luchs kann z.B. ein Kind oder auch einen Erwachsenen verletzen, gar töten, aber seine Wiederansiedlung löste lange nicht die Widerstände aus, wie die des Wolfes, wohl auch, da er in den Mythen und Märchen nicht wie der Wolf oder Bär auftaucht, da er unsichtbar jagt, nicht durch Heulen auf sich aufmerksam macht usw. Obwohl es inzwischen wieder einige Luchse auch hierzulande (bei unseren Nachbarn weit mehr) gibt, habe ich bisher noch von keinen Überfällen auf Waldspaziergänger etc. gehört.

Ich hätte da auch mehr Sorge vor Wildschweinen, so eine Rotte kann ganz schön angriffslustig und gefährlich werden, wenn sie sich gestört fühlt. Und Wildschweine gibt es massig.
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
Acolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2010, 13:34   #35
querdenkerSZ
Foren-As
 
Registriert seit: 27.02.2009
Beiträge: 848
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Wilde Wölfe aus dem Osten sind in der Mitte Deutschlands angekommen: Ein einzelnes Tier hat in der Region Reinhardswald 60 Schafe getötet.

http://www.welt.de/wissenschaft/umwe...-gerissen.html
querdenkerSZ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2010, 15:15   #36
Spöckenkieker
Lebende Foren-Legende
 
Registriert seit: 16.04.2009
Beiträge: 1.191
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Hmawa nu nen Problemwolf?
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