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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 16.04.2003, 12:43   #1
Zwirni
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Registriert seit: 20.04.2002
Beiträge: 3.540
Standard Dürreperiode in Europa

Frankfurt/Main (dpa) - Die lange Trockenheit in Deutschland und die häufigen Unwetter rund um das Mittelmeer geben Forschern Rätsel auf. «Der dritte trockene Monat in Folge, das ist schon auffällig», sagte der Frankfurter Klimaforscher Prof. Christian Schönwiese in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Frankfurt. Ein langfristiger Trend lasse sich aus dem aktuellen Wettergeschehen jedoch nicht erkennen.

«Es kann eine Laune des Wetters sein», sagte Schönwiese, der am Institut für Meteorologie und Geophysik der Frankfurter Universität lehrt und unter anderem über den menschlichen Einfluss auf das Klima forscht. Sonst sei vor allem der April eher wechselhaft, aber deutlich feuchter als in diesem Jahr.

Das zur Zeit für Deutschland wetterbeherrschende, sehr stabile Hochdruckgebiet über Nordeuropa lenkt die Schlechtwettergebiete nach den Erklärungen der Meteorologen nach Norden und Süden ab. Folgen davon sind heftige Niederschläge im Mittelmeerraum. So gab es am Montag auf der Iberischen Halbinsel schwere Regengüsse, auf den Kanarischen Inseln richteten Unwetter, bei denen ein Deutscher ums Leben kam, verheerende Schäden an. Für Algerien wurden Überschwemmungen am Dienstag vorhergesagt. In Deutschland dagegen warten Landwirte seit Wochen auf Regen.

Generell stellen die Experten in Deutschland einen Trend zum Rückgang der Niederschläge eher im Frühjahr und Sommer fest - trotz sommerlicher Hochwasser. In den vergangenen 100 Jahren sei der März dagegen eher nasser geworden - «dieses Jahr ist ein Ausreißer», sagte Schönwiese.

Für eine Häufung extremer Wetterereignisse gebe es Indizien, vor allem bei winterlichen Niederschlägen. Im Auftrag des Umweltbundesamts untersucht Schönwiese, ob Starkregenfälle, Stürme, extreme Temperaturen oder Trockenheit in Deutschland häufiger auftreten als früher. In zwei Jahren soll die Untersuchung abgeschlossen sein.

http://portale.web.de/Wissenschaft/?msg_id=2898506

Kam mir auch schon einige Zeit recht trocken vor ...
Zwirni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2003, 19:04   #2
Sereck
Lebendes Foren-Inventar
 
Registriert seit: 25.09.2002
Beiträge: 2.496
Standard

kann man wohl sagen.ich hab ja nix dagegen wenn wir schönes wetter haben.aber wenn mir dadurch maine pflanzen im garten eingehen kann ich das nicht mehr gebrauchen.
ich komm mit dem giessen kaum noch hinterher.
wenn das wirklich vorboten einer klimaveränderung in unserer region sind dann haben wir sicher bald ein problemm
Sereck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2003, 06:18   #3
nane
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

die mischung der seiten (dual) verliert sich
in allem auf der materiellen seite.
mensch und natur zeigen sich in extremen -
und doch geht nichts verloren - es kommt alles
in einer neuen ordnung - insgesamt unschön -
es dient der aufmerksamkeit und der reinigung.
die krassen gegensätze werden sich offenbaren.

also deckt euch besser mit rettungsinseln ein
falls die dürre lange andauert.
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Alt 17.04.2003, 10:46   #4
StaVanGer
Gast
 
Beiträge: n/a
Idee

Hallo zusammen,
das Wetter war schon immer Fluktuationen unterworfen. Es gibt soviele Faktoren die bei der bildung des Wetters mit einspielen, das der momentane Wetter bestand nicht wirklich beunruigend ist.
Denke da z.B an die Schiefe der Ekliptik, an Strahlen intensitäten, Absenkung des Grundwasser Spiegels etc. etc.

Gruß Stavanger
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Alt 22.04.2003, 13:10   #5
CrazyHorse
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

letztes Jahr den "Flutsommer"

dieses Jahr vielleicht den "Glutsommer" ?

nächstes Jahr den "Blutsommer ?

hoffen wir mal nicht
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Alt 24.04.2003, 13:51   #6
nane
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hamburg (dpa) - Die Wetterwelt scheint derzeit auf den Kopf
gestellt: Der Frühling zeigt sich in Nord- und Mitteleuropa teilweise
von der besten Seite: Hier - so ergab eine dpa-Umfrage - zeigte die
Sonne bisher erheblich mehr Ausdauer als in den klassischen
Sonnenländern Italien, Spanien oder Griechenland. Regen, Sturm und
mitunter auch heftige Unwetter ließen den Urlaub in den mediterranen
Regionen auch über Ostern teilweise ins Wasser fallen.


"Das ist ein ungewöhnliches Jahr", schätzte Ernst Zuncker vom
Deutschen Wetterdienst im hessischen Geisenheim die meteorologische
Lage ein. Für das Wochenende rechnet der Agrarmeteorologe aber mit
Regen. "Das ist auch dringend notwendig."
Nordrhein-Westfalen verzeichnet den trockensten Jahresanfang seit
32 Jahren. "Wir kriegen ein Problem, wenn die Trockenheit noch länger
anhält", sagte ein Sprecher der Landwirtschaftskammer. Auch die
Schifffahrt auf dem Rhein ist von dem niedrigen Wasserstand
beeinträchtigt. In Düsseldorf kann man derzeit sogar trockenen Fußes
eine Stelle des Rheins überqueren.


Die Bauern in Schleswig-Holstein warten sehnlichst auf ein Ende
der Trockenperiode. Die Landwirtschaftskammer beklagte im Vergleich
zu früheren Jahren zwei bis drei Wochen Rückstand der Vegetation. Im
Kreis Pinneberg brannten Teile des Holmmoores.


Wegen der anhaltenden Trockenheit drohen in Thüringen, Sachsen und
Brandenburg seit Wochen Waldbrände. Vor allem im Nordosten Sachsen
ist laut Landesforstpräsidium die Gefahr groß. Hubschrauber
überflögen laufend die gefährdeten Regionen.


In Brandenburg sollen Waldbrände künftig mit einem Netz von
Kameras schneller erkannt werden. Mit einer Waldfläche von 1,1
Millionen Hektar ist Brandenburg bundesweit das Land mit der höchsten
Waldbrandgefährdung:" Ein Drittel aller Waldbrände Deutschlands wird
hier gezählt", hieß es im Forstwirtschaftsamt Peitz.


Die Landwirte wünschen sich derzeit nichts so sehr wie Regen,
sagte Wolfgang Jaeger vom Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern. Wenn
es mit der Trockenheit so weitergehe, sehe es vor allem bei Raps und
Wintergerste düster aus. Nach Angaben des Agrarministeriums sind im
ersten Quartal nur 62 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gefallen.
Im Vorjahreszeitraum waren es 164.


Dramatisch nennt der Bauernverband Baden-Württemberg die Situation
in der Landwirtschaft. Es stehe derzeit schlecht oder sehr schlecht
um fast alle Feldfrüchte, sagte Sprecher Heinrich Maurer. Die höchste
Waldbrandgefahr im Südwesten Deutschlands besteht derzeit am
mittleren und nördlichen Oberrhein und auch im nördlichen
Schwarzwald.


Einzig Bayern scheint derzeit keine größeren Probleme zu haben. Am
Dienstag hatte es in weiten Teilen wolkenbruchartig geregnet.


Auch in Italien und in Spanien ist Trockenheit derzeit kein Thema.
In den vergangenen Monaten war es zwischen Adria und Mittelmeer sogar
ungewöhnlich kühl und feucht. Auf der iberischen Halbinsel stöhnt man
angesichts der Wassermengen, die in den letzten Wochen vom Himmel
fielen. In weiten Teilen des Landes sind die Stauseen bis an die
Obergrenzen gefüllt. Im Sonnenland Spanien herrscht schon seit dem
vorigen Herbst regnerischen Wetter.


In Norwegen hingegen hat die höchst ungewöhnliche Trockenheit im
April zu ersten ausgedehnten Waldbränden geführt. Da Norweger und
Schweden bei ihrer Energieversorgung weitgehend von Wasserkraft
abhängig sind, müssen sich Verbraucher hier als Folge des
ausbleibenden Regens auf eine Verdoppelung der Strompreise
einrichten.


In Großbritannien hatte die Feuerwehr zuletzt mit mehreren Wald-
und Moorbränden zu kämpfen. In Wales mussten dabei auch vorsorglich
Wohnhäuser geräumt werden. Inzwischen sind die meisten Feuer
gelöscht, weil es geregnet hat. Vielerorts besteht aber weiter hohe
Waldbrandgefahr.


Frankreich leidet seit eineinhalb Monaten unter einer für diese
Jahreszeit seltenen Trockenheit. Unter den vielen Waldbränden der
letzten Tage waren auch Feuer in den nördlichen Landesteilen, was
nach Expertenangaben sehr ungewöhnlich ist. An der Côte d'Azur
hingegen fiel ausnahmsweise einmal mehr Regen als in der sonst
feuchten Bretagne.
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Alt 24.04.2003, 14:20   #7
Commander Duke
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.02.2003
Beiträge: 327
Standard

Ich glaube (hoffe) das der Regen aber nicht mehr lange auf sich warten lässt. Trotzdem ist es schon ein bißchen beunruhigend......Seit 32 Jahren das trockenste Jahr....hmmm...gibt einem schon zu denken.
Commander Duke ist offline   Mit Zitat antworten
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