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Drogen & Psychedelika Spiritualität fördern, das Bewusstsein erweitern, heilende Kräfte besitzen, in Abhängigkeit und Elend führen... Drogen haben viele Gesichter. Gibt es Zusammenhänge zwischen der heiligen Droge unserer Ahnen und dem Stoff, aus dem heutige Partyträume sind?

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Alt 16.12.2008, 23:19   #1
Angel Eye
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Nachwirkungen von Kokain

hallo ihr lieben,
da ich in meinem privaten umfeld mit diesem thema nicht weiterkomme möchte ich nun eure meinung dazu wissen:

wie schätzt ihr die späteren nachwirkungen von kokain ein?
ist es wirklich so, dass ehemals abhängige menschen später, wenn sie clean sind, kein normales glücks-empfinden haben?
dass sie alltägliche dinge, über die man sich freuen kann, nicht so sehr oder so lang als glück wahrnehmen, weil sie etwa durchs koksen 'abgestumpft' sind?

hoffe ihr könnt mir weiterhelfen...
liebe grüße
Angel Eye
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Alt 16.12.2008, 23:51   #2
Asujia
Foren-As
 
Benutzerbild von Asujia
 
Registriert seit: 11.12.2005
Ort: Wien
Beiträge: 847
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sorry, hab da keine langzeit-erfahrungen damit gesammelt, aber die folgen des konsums können eine temporäre (vielleicht auch länger andauernde) depression einschließen.
__________________
anar kaluvar tielyanna!
Asujia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2008, 01:29   #3
Acolina
Hausdrachen
 
Benutzerbild von Acolina
 
Registriert seit: 15.01.2002
Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 10.890
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Zitat:
Zitat von Asujia Beitrag anzeigen
aber die folgen des konsums können eine temporäre (vielleicht auch länger andauernde) depression einschließen.
Jo, nach dem Ausklingen der Wirkung kommt es zu depressiven Zuständen. Kokain ist ein Dopamin-, Noradrenalin- und Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, hat damit auch eine antidepressive Wirkung. Wiederaufnahmehemmer verhindern die Wiederaufnahme dieser Neurotransmitter (die für Glücksgefühle, Vergnügen, Lust zuständig sind) in die präsynaptische Zelle, das führt zu einer erhöhten Konzentration im synaptischen Spalt und damit zum erhöhten Signalaufkommen am Rezeptor und u.a. zu einer Erhöhung des Sympathikotonus.

Drogen wie Kokain wirken auf das Belohnungssystem ein. Zum einen findet Konditionierung statt (Handlungen, Situationen werden mit dem Kick assoziert usw.), zum anderen gibt es wohl auch Hinweise, dass Kokain molekulare Veränderungen im Belohnungssystem verursacht: Kokain-Sucht baut Synapsen um
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
Acolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2008, 11:18   #4
Lawrence P. W.
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Beiträge: 3.188
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Häufig ist es so, daß die Drogen Glücksgefühle vorgaukeln, so dass man danach eine Weile nicht mehr meint Glück fühlen zu können.
Aber es ist auch ein Zeichen der Sucht - auf psychischer Ebene - sich für "Glück" wieder was einnehmen zu sollen...

Das bedarf auf jeden Fall therapeutischer Begleitung.
__________________
Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
"Gott ist tot" Nietzsche ............................................ "Nietzsche ist tot" Gott
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Alt 20.12.2008, 04:14   #5
Sporidium
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abgesehen davon das deine nasenschleimhaut im eimer ist kannst du nicht mehr mal abwaschen ohne das du anfängst zu weinen (bzw. könntest).


hier mal noch faces of meth(amphetamin) zur verdeutlichung

http://www.youtube.com/watch?v=zmmBwUUPVd8

unglaublich das es echt leute gibt die damit umgehen können : O
ich kaufs mir nicht (einmal reichte) : P

im übrigen gibt es sehr wohl drogen die kurzzeitig verbessern bzw. aufwerten (abgesehen davon das man auch dann n Jet in ne seilbahn fliegen kann)
sehr teuflisch : D, der preis ist hoch


http://upload.wikimedia.org/wikipedi...dence).svg.png
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Alt 20.12.2008, 16:45   #6
Akuma
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Benutzerbild von Akuma
 
Registriert seit: 06.06.2005
Beiträge: 982
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ist es nicht generell so dass menschen die nur sondarbar großartige dinge gewöhnt sind sich nicht mehr an den kleinen dingen erfreuen können ?

ich denke dass kann man auf eine große palette von dingen beziehen...nicht nur drogen

es scheint eine eigenschaft des belohnungszentrums zu sein
__________________
Zitat:
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Alt 28.12.2008, 04:35   #7
Der Zatu
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Benutzerbild von Der Zatu
 
Registriert seit: 04.12.2008
Ort: Schweiz
Beiträge: 60
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Acolina hats ja schon beschrieben.
Das erhöhte Signalaufkommen am synaptischen Spalt kann zur
verstärkten Bildung von Rezeptoren führen um ein Gleichgewicht
wieder herzustellen.
Wenn die Droge nun nicht mehr zugeführt wird, kommt es zu einer
verminderten Konzentration, was zu depressiven Zuständen führen kann.
Inwiefern dies reversibel ist, streiten sich die Geister.
Mir erscheint es nur logisch dass der Körper dies im Laufe der Zeit wieder
ausgleicht.
Der Zatu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2008, 13:01   #8
Sporidium
Gast
 
Beiträge: n/a
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Es gibt mit Sicherheit ,,the point of no return,, und da isses mir auch egal ob sich da die Geister drüber streiten wenn ich das behaupte. : P
Evt. solltest du nochmals meinen Videolink weiter oben anklicken dann vestehst du was ich meine, auch wenns da nun nicht um Kokain geht.

Man kann sich sicher drüber streiten wann denn dieser ,,point of no return,, erreicht ist, ok.

Wenn du ein einziges mal! Heroin nimmst glaub ich jedenfalls nicht das du und dein Belohnungs\Glücksgedächtniss das jemals! vergisst.
Somit ist es schon allein deswegen potentiel irreversibel (von einem mal!).
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Alt 30.12.2008, 18:07   #9
Sporidium
Gast
 
Beiträge: n/a
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rofl!!!

ich sehe grad das youtube den link entfernt hat...ermm vom nutzer entfernt
hier der neue..

http://www.ebaumsworld.com/video/watch/509

sorry wegen dem plötzlichen ende..ist halt nich original
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Stichworte
drogen, kokain, nachwirkungen

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