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Alt 30.12.2015, 20:47   #8
Acolina
Hausdrachen
 
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Zitat von nächstenliebe Beitrag anzeigen
b2t: der Gedanke der Homöopathie basiert auf einem (aus heutiger Sicht) außerwissenschaftlichen Denkmuster
Der Gedanke der Homöopathie beruht auf einem Irrtum Hahnemanns. Ihm mag man das noch nachsehen, er konnte es nicht besser wissen. Wir heute aber schon

Zu Hahnemanns Zeiten war H. durchaus ein Fortschritt. Im Gegensatz zu den damals üblichen Therapien wie Aderlass & Co (frei nach dem Motto: "Wenn kein Blut mehr kommt, hat auch das Leiden ein Ende!" ) bot die H., wenn auch unwirksam, so wenigstens nicht schädlich, zumindest dem Körper die Chance, sich selbst zu heilen.

Wenn H. tatsächlich funktionierte, hätten wir ein gewaltiges Problem: Dann würde sich Wasser tatsächlich an alles "erinnern", mit dem es je in Berührung kam und diese Informationen an uns weitergeben, wenn wir es zu uns nehmen. Keine leckere Vorstellung

Und bisher konnte mir auch noch kein Homöopath nachvollziehbar erklären, wieso beim sogenannten "Potenzieren" nicht alle im Wasser enthaltenen Stoffe ihre Informationen weitergeben, sondern nur der gewünschte.

Wenn H. funzt, ist unsere komplette Physik komplett falsch. Wenn ich mir nun ansehe, wie viele Belege es für unsere Physik gibt und wie viele für die Homöopathie (nämlich keine), dann tendiere ich doch eher dazu, dass unsere Physik sicher noch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber doch ganz sicher nicht komplett falsch ist

Kleiner Buchtipp am Rande: http://www.amazon.de/Irrt-die-Physik.../dp/3406494692

Zitat:
Zitat von nächstenliebe Beitrag anzeigen
das vom Mainstream (natürlich) abgelehnt wird.
Wieso "natürlich"? Du bist aber nicht sehr ergebnisoffen

Zitat:
Zitat von nächstenliebe Beitrag anzeigen
Hängt aber imho nur mit dem materialistischen Weltbild der Moderne zusammen, wonach es immaterielles Sein einfach nicht gibt und geben kann.
Natürlich kann es solches geben, allerdings gibt es dafür bisher keine Belege. Und bisher erwies es sich auch nicht als notwendig, um unsere Welt zu erklären. Und da kommt dann der gute Ockham mit seinem scharfen Messer wieder ins Spiel
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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