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Alt 05.11.2010, 08:06   #1
Schnurps
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Standard Riesenkrater in Schmalkalden

Merkwürdig, dass bisher noch niemand dieses Thema aufgegriffen hat?


Zitat:
Gegen drei Uhr am Montagmorgen [01.11.2010] sackte der Boden plötzlich weg, seitdem sind Polizei und Feuerwehr im thüringischen Schmalkalden im Großeinsatz: Das Erdloch in einem Wohngebiet sei auf die Größe von 30 mal 40 Metern angewachsen, teilte die Polizei mit. Mindestens ein Auto wurde in die Tiefe gerissen.
Quelle

Die wichtigste Frage scheint mir dabei zu sein: WOHIN ist das Erdreich verschwunden?
Wenn es in einem Trichter nach unten rauscht, dann bedeutet das doch, dass sich darunter ein Loch befunden haben muss, das mindestens genauso so groß war wie der entstandene Trichter (vermutlich eher größer). Daraus entstehen weitere Fragen: Was ist aus dem Material geworden, das bisher diesen (unteren) Hohlraum füllte; und wieviel Material könnte auch später noch nachrutschen, vielleicht sogar nachdem der Trichter bereits verfüllt wurde?

Hätten nicht als allererstes vor dem Wiederauffüllen zunächst einmal Probebohrungen unterhalb des entstandenen Kraterlochs stattfinden müssen?
(...oder hab ich da irgendwas in den Medien verpasst...?)
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Man darf sich eine gute Theorie nicht von einer sperrigen Tatsache verderben lassen.
Terry Pretchett, "Die Gelehrten der Scheibenwelt"

Geändert von Schnurps (05.11.2010 um 08:07 Uhr). Grund: Korrektur
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