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Alt 05.11.2013, 17:28   #1
Der Phoenizier
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Beitrag Das Geheimnis der Felsblöcke

Immer schon wunderte man sich, wie es Menschen im Altertum schafften, tonnenschwere Quader an der richtigen Stelle zu platzieren. Der folgende Artikel ist recht präzise. Um eine gigantische Statue im chinesischen Kaiserpalast schaffen zu können, muss der Rohling 120 Tonnen gewogen haben. Die Entfernung zum Steinbruch betrug 70 Kilometer. Die Arbeiter schafften das im Winter auf einer Eisbahn. Weitere Details im Link:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-931731.html

Ein weiteres Argument möchte ich beisteuern. Im Artikel wird kritisch hinterfragt, warum die Chinesen keine Räder benutzten, obwohl sie schon welche kannten. Hier wird nur mit dem Reibungswiderstand argumentiert, und den kannten schon die alten Ägypter. Hinzu kommt aber auch die Achslast. Noch heute sind Schwertransporter mit hoher Achslast kompliziert und teuer. Man mag sich mal ausmahlen, auf wie viele Achsen ein Gewicht von 120 Tonnen verteilt werden muss, damit Holzkarren der damaligen Zeit dem Gewicht standhalten. Zur damaligen Zeit war das ein Ding der Unmöglichkeit. Das erklärt, warum in alter Zeit Schlitten benutzt wurden. Die brauchen keine Achsen und sind wesentlich stabiler.
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Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis in errore perseverare. (Cicero)
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