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Alt 30.08.2005, 10:24   #25
Groschenjunge
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Hi,

Zitat:
Original von HaraldL
In wie weit sollen sich die sogenannten Chemtrails von den normalen Kondensstreifen in ihrem Erscheinungsbild unterscheiden?
Schließlich könnten ja auch viele Chemikalien (insbesondere von tiefer fliegenden Flugzeugen) so versprüht werden, daß kaum etwas Auffälliges zu bemerken ist!
Klar könnten sie das. Aber es verbleibt leider immer noch das Problem, daß es nachweisbar sein muß. Wenn es das nicht ist, existieren CTs nicht, außer in den Köpfen.
Bisher habe ich noch von keinem plausiblen Nachweis gelesen. Und du?

Dazu ein Schnipsel aus dem Beitrag von Llewellian:

Zitat:
Llewellian schrieb:
Meterologen, Wetterforscher, Umweltschützer, eigentlich jeder der Luft und Bodenproben nimmt... Wenn man heutezutage schon mit billigsten Messmitteln Chemikalien in Nanogrammspuren nachweisen kann...würden europaweit versprühte Aluverbindungen SOFORT auffallen. Oder auch alles andere, was nicht in die Atmosphäre gehört...

Man kann auf vielem den Deckel draufhalten... aber nicht, wenn jeder Hampelmann davon auf die eine oder andere Weise Wind kriegen würde...
Also, warum gibt es keine plausiblen Meßergebnisse?

Weiterhin hilft eine kleine Plausibilitätsprüfung.
Mal angenommen, du müßtest ein größeres Gebiet mit Chemikalien versprühen. Wieviel Tonnen pro Tag benötigt man, um z.B. die USA flächendeckend mit Barium oder Aluminium in einer meßbaren Konzentration zu überziehen?

Die USA hat eine Fläche von schlapp 9600000 Quadratkilometern. Nehmen wir mal den Grenzwert aus der Trinkwasserverordnung von 1 mg Barium pro Liter und machen eine Überschlagsrechnung.
Ich möchte pro Quadratmeter 1 milligramm (ein Tausendstel Gramm) Barium ausbringen.

Möchte ich also an einem Tag die USA flächendeckend (Fläche 9629091 Quadratkilometer) mit reinem Barium (was rein überhaupt nicht vorkommen kann) überziehen, dann bräuchte ich 9600000 Kilogramm Barium oder knapp zehntausend Tonnen pro Tag, das wären im Jahr irgendwo rund 3,6 Millionen Tonnen, also die Jahresweltförderung.
Das paßt nicht hinten und nicht vorne, so ich denn keinen Rechenfehler gemacht habe.

Da haben wir aber noch nicht Europa eingerechnet.

Wie würdest du solche Mengen unbemerkt transportieren, verteilen und die notwendige Infrastruktur einrichten? Ganz nebenbei hast du noch das Problem, daß deine versprühten Stoffe nicht dort den Boden erreichen, wo du sie abläßt.

mfg
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"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
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