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Alt 21.08.2015, 18:10   #27
basti_79
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Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Warum tust du es dann?

Jedesmal wenn ich eine - wie ich finde - ungerechtfertige Subvention von ArbeitGEBERN anprangere, kommen irgendwelche seltsamen Behauptungen/Unterstellungen, die ich nie gesagt oder angedeutet habe
Richtig, Du führst die gesamte Frage auf eine Entscheidung zurück, ob nun ArbeitGEBER oder ArbeitNEHMER "subventioniert" würden - und klammerst die Frage der "Arbeitslosen" schlicht aus. Das kann man machen.

Zitat:
Lustigerweise, ist es genau umgekehrt, nicht ich, sondern du 'plädierst' mit deinen seltsamen Antworten für Zwangsarbeit (nämlich die zu subventionierende)
Das heißt also, die freiwillig-glücklichen Arbeitsverträge, die in der Bildungsdiskussion neulich noch als Vorbildlich dargestellt wurden für die dort herrschenden Verhältnisse sollen nun auf einmal unter Zwang abgeschlossen worden sein?

Ich frage einfach, wo dieser Zwang herkommen soll - wenn nicht aus der Projektion einer "Unterschicht" von Menschen, die absolut von Geldverteilungsbehörden abhängig sind.

Zitat:
In der Regel bin ich gegen eine Subvention von Arbeitsplätzen. Wenn es nach mir ginge bräuchte niemand einen Job annehmen, von dem er nicht leben kann.
Die Einschränkung stört Dein Argument empfindlich. Immerhin müssen ja hier Leute "Jobs" annehmen, von denen sie nicht leben können. Wir nennen solche "Maßnahme". Es ist wahr: ein "Arbeitsloser" wird nur dann als eigentlich solcher gezählt, wenn er nicht gerade einer "Bildungsmaßnahme" unterworfen wird. Dass diese genau das sind, was wir hier kritisieren: schlecht bezahlte Zwangsarbeit, macht diese Diskussion so wenig übersichtlich.
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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