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Alt 21.08.2015, 11:20   #22
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Danke.
Aber du willst es nicht so sehen?
Warum nicht?
Weil man durch diese Betrachtung völlig ausklammert, was der "Arbeitnehmer" dazu zu sagen hat. Wahrscheinlich hat das den Zweck, schlicht und einfach über "Subventionen" zu schimpfen, als ob man ein denkbares Sozialsystem auf rein ökononomischer Ebene ohne Betrachtung irgendwelcher Ethik diskutieren könnte.

Zitat:
Warum willst du Arbeitgeber staatlich unterstützen, die sich durch zu geringe Löhne einen Wettbewerbsvorteil verschaffen wollen?
Naja, immerhin huldigen sie ja dem hohen Gott "Arbeit" dadurch, dass sie "Arbeitsplätze schaffen". Warum gibt es eigentlich immer weniger davon?

Diejenigen, die "hinten herunterfallen", weil sie auf dem "freien Markt" keinen "Arbeitsplatz" zugeteilt bekommen haben, blendest Du ja aus der Diskussion aus.

Zitat:
Was ist deine politische Botschaft, wenn du dich für ausbeuterische Arbeitnehmer stark machst?
Du unterstellst ja, dass Menschen, die "gar keine Arbeit haben" schlicht in Zwangsarbeit oder Hungertod getrieben werden. Vgl. SG Gotha. Ehrlichgesagt ist mir gleichgültig, welche "Arbeitgeber" wie subventioniert werden, oder wie sich die FDP-Fraktion vor Ort erklärt, dass die Welt nicht untergeht deswegen. Wenn das Sozialsystem funktioniert, kann man ja darauf verzichten, zu arbeiten.

Lass mich mal raten: diese Möglichkeit ist schlicht nicht vorgesehen?

Zitat:
Die Frage verstehe ich nicht, ich habe mich doch nicht gegen eine Subventionierung von Arbeitnehmern ausgesprochen, sondern gegen eine der Arbeitgeber.
Richtig, es hängt hier stark davon ab, wem man den Profit zuspricht, welche Beißreflexe ausgelöst werden. Können wir uns schlicht darauf einigen, dass Menschen ein Recht auf Leben haben, das auch "Jobcenter" verwirklichen müssen, zur Zeit, indem sie genug Geld auszahlen, und dass derzeit oft viel mehr darauf geachtet wird, wie man mit der "Zuckerbrot und Peitsche"-Methode alle Menschen zu Arbeit zwingt?
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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