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Alt 11.11.2017, 20:08   #28
Sakslane
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Zitat:
Zitat von MJ01 Beitrag anzeigen
Falsch. Strohmann. Ich habe nicht behauptet, dass Einstein angenommen hat, dass Information instantan übertragen wird.
Falsch, genau das hast du behauptet.
Zitat:
Allerdings hat er keine Zeit vorgesehen zwischen dem eingetretenen Ereignis und der Beobachtung des "außenstehenden Beobachters". Einstein hat diese Zeit schlichtweg nicht berücksichtigt. Was im konkreten Fall aber elementar ist.
Genau das wäre aber eine instantane Übertragung von Information, siehe oben.
Zitat:
Das ist eine Annahme, ein Modell, das stimmen kann oder falsch sein kann. Einstein hat überdies von Raumzeit gesprochen. Und bei relativistischen Geschwindigkeiten kann Zeit und Raum den Platz tauschen, weil beide einer "Krümmung" unterliegen. Natürlich liegt auch der Raumvektor außerhalb des Lichtkegels (siehe Minkowski-Raum), da wir hier von Tachyonen und nicht von "Licht" sprechen.
Die Krümmung der Raumzeit spielt hier keine Rolle, da sich alles hier relevante im Rahmen der speziellen Relativitätstheorie beschreiben lässt.
Zitat:
Natürlich. An der von der führenden Lehre derzeit vertretenen Physik, die Du natürlich hier vertrittst.
Im Gegensatz zu deinen "Ideen" steht besagte führende Lehre im Einklang mit Beobachtungen, und an denen muss sich jede Theorie messen.
Zitat:
Die von Dir angesprochene "pysikalischen Erkenntnissen" ergeben sich lediglich aus Beobachtungen, die sich auch anders erklären lassen und aus dem Postulat Einsteins, dass es nichts schnelleres als die LG geben darf.
Du kannst gerne eine andere Theorie aufstellen, aber so lange diese nicht den Beobachtungen entspricht und diese genau so gut erklären kann, taugt sie nun einmal bestenfalls für den Papierkorb.
Zitat:
Und wie werden Gravitonen nun gemessen, außer durch Interferenzen?
Offenbar hast du das Prinzip der Gravitationswellenmessung nicht verstanden. Eine Gravitationswelle bewirkt eine relative Längenänderung der beiden Arme eines Interferometers. Diese relative Längenänderung wird durch Interferenz von Laserstrahlen gemessen. Das hat nichts mit "positiven" oder "negativen" Gravitonen zu tun.
Zitat:
Falsch. Die Energie selbst wird nie negativ, sondern durch die Änderung des Energieinhalts des Systems wird diese einfach geringer, hat also gegenüber der Umgebung eventuell eine geringere Energiedichte. Und wenn Du von einem Dirac-See sprichst, das ist lediglich ein theoretisches mathematisches Modell.
Falsch. Ich habe nicht vom Dirac-See gesprochen, sondern von Bindungsenergie, und die ist negativ.
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There's plenty of room at the bottom. (Richard Feynman)
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