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Alt 11.11.2017, 13:14   #25
MJ01
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Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
Genau das ist bei Tachyonen der Fall. Wenn ein Beobachter ein Tachyon beobachtet, dass sich von A nach B bewegt, wobei A vor B stattfindet, interpretiert er A als Ursache (Emission des Tachyons) und B als Wirkung (Empfang des Tachyons). Ein anderer, relativ dazu bewegter Beobachter nimmt aber dagegen den umgekehrten zeitlichen Ablauf wahr. Für ihn ist das Tachyon zuerst bei B, dann bei A. Also vertauschen auch Ursache und Wirkung ihre Rollen. Genau das verletzt aber die Kausalität.
Diese "Beobachtung" ist aber, wie ich ausgeführt habe, gerade das Problem, nicht die Tatsache der Actio und der Reactio.
Das hat auch Einstein bei seinen Gedankenexperimenten (und mehr ist das nicht) nicht lösen können. Wie weit ist der Beobachter (egal ob in Ruhe zum beobachtenden Ereignis, oder zu einem anderen Fixpunkt) vom zu beobachtenden Objekt entfernt? Bei nicht relativistischen Geschwindigkeiten ist das irrelevant, bei relativistischen Geschwindigkeiten ist es m.A. jedoch von entscheidender Bedeutung. Denn auch die Information vom Teilchen zum Beobachter benötigt Zeit. Einstein hat angenommen, dass dabei keine Zeit vergeht, was aber eben m.A. falsch ist.
Und dies bedeutet, dass die Erkennbarkeit von Actio und Reactio rein von der Informationsübertragung abhängig ist.
Womit es für das Tachyonen eindeutig ist, was Actio und was Reactio ist. Für den Beobachter kann sich dies jedoch (allerdings nur scheinbar) umkehren.

Zitat:
Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
Nein, das gilt bei jeder Geschwindigkeit jenseits der Lichtgeschwindigkeit.
Hier geht es aber nicht um einen reinen Beobachtereffekt durch die begrenzte Geschwindigkeit der Signalübertragung, sondern um die Signalübertragung selbst.
Exakt diese Aussagen bezweifle ich, wenn man die ob. Überlegung anstellt!

Zitat:
Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
Nein, je nach Beobachter braucht es eben keine Zeit, sondern nur "Raum", oder sogar negative Zeit.
Genau diese Annahme ist für Tachyonen aber nicht erfüllt.
Ja, weil die Lorentztransformation so gesyntaxt wurde, dass jede Geschwindigkeitsaddition über c auf c heruntertransformiert wird, ebenso wird die Zeit in diesem Fall auf Null oder einen imaginären Wert heruntertransformiert. Die Argumentation ist also rein eine mathematische, die exakt für die Erklärung dieser Reduzierung geschaffen wurde.

Zitat:
Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
Das ist schlicht und ergreifend Unsinn, bestenfalls eine mathematische Spielerei. Gemessene Massen sind reell und positiv (oder 0).
Richtig, das entscheidende Wort ist "messen". Dinge, für die wir kein Messgerät haben, können wir nicht messen. Also existieren Massen, die wir derzeit nicht messen können natürlich nicht und jede Überlegung dahingehend ist d.A. nach eben "Unsinn".
Und wir haben natürlich heute alles bereits erfunden, was man messen könnte! Wie misst man eigentlich ein Graviton? Misst LIGO eigentlich positive oder negative Gravitonen? Oder weiß man das schlicht und einfach nicht? Angezeigt wird schließlich nur eine Interferenz.

Zitat:
Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Auch ein stabiles Vakuum ist ein Quantenzustand, dessen Energie nicht ganz 0 ist, sondern positiv. Diese positive Energie zeigt sich darin, dass sich (virtuelle) Teilchen aus dem Nichts bilden und wieder verschwinden. Die Energie dieser Teilchen ist dabei ebenfalls positiv.
Wie ich bereits mehrmals feststellte, ist m.A. Energie IMMER positiv. Deine Argumentationslinie geht daher ins Leere, ist dh. ein Strohmann. Was ich in meinem Modell postuliere ist lediglich eine negative/imaginäre Masse.
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