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Alt 06.11.2017, 22:27   #7
Sakslane
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Zitat:
Zitat von HaraldL Beitrag anzeigen
Könnte nicht auch beides zutreffen? Warum soll die dunkle Energie nur von einer Sorte sein?
Das könnte auch der Fall sein, aber dafür gibt es keinerlei Anhaltspunkte. Die beobachteten Effekte lassen sich durch eine Art von dunkler Energie beschreiben.
Zitat:
Zitat von MJ01 Beitrag anzeigen
Das ist aber nur ein bestimmtes, konkretes Modell (das besagte Skalarfeld).
Zitat:
Weshalb sind deine Aussagen immer so endgültig, oberlehrerhaft?
"Nein, Falsch,..."
Weil Jahre von Forschung nun einmal bestimmte Annahmen als falsch erwiesen haben.
Zitat:
Mir ist schon klar, dass wir hier nur Modelle diskutieren.
Ich dachte, Du versucht neue Methoden und Modelle zu entwickeln?
Natürlich, aber die müssen 1. mit Beobachtungen vertretbar und 2. in sich konsistent sein. Und vieles, dass man sich "einfach" überlegen kann, scheitert eben an einer dieser beiden Voraussetzungen. Meine Arbeit besteht in der Hauptsache darin, zu testen, welche Modelle diese Voraussetzungen erfüllen.
Zitat:
Wissenschaft wäre meiner Vorstellung eben die Anpassung von bestehenden Modellen mit zusätzlichen Faktoren, um letztendlich zu einer TOE zu gelangen. Meine Frage war daher nicht was die Hardliner der Führenden Lehre dazu sagen, sondern ob es grundsätzlich auch denkmöglich wäre.
Denken kann man vieles, aber das erfüllt nicht zwangsläufig die obigen Kriterien.
Zitat:
Deshalb konkret:
Weshalb darf die Dunkle Energie nur "den Anteil, der die beschleunigte Expansion bewirkt" umfassen?
Es geht nicht darum, was dunkle Materie "darf", sondern darum, dass dunkle Energie definiert ist als das, was die beschleunigte Expansion bewirkt.
Zitat:
Welche Berechnungen wären notwendig, die zeigen , dass es sich eben doch um verschiedene Eigenschaften handelt?
Berechnungen des Gravitationsfeldes der Sonne und von Galaxienhaufen, Berechnungen der Bewegung massiver und masseloser Teilchen im Gravitationsfeld (Vergleich mit dem Sonnensystem, Lichtablenkung etc.), Berechnung der Expansionsrate des Universums, Berechnung der Zeitentwicklung von "Störungen" des homogenen und isotropen Universums (zum Vergleich mit der kosmischen Hintergrundstrahlung), Berechnung der Emission von Gravitationswellen durch Binärsysteme... Es gibt eine ganze Reise von physikalischen Systemen, für die genaue Beobachtungen existieren, an denen man solche Theorien testen kann, und mittels derer man verschiedene Effekte bzw. Eigenschaften unterscheiden kann. So haben z.B. Skalar- und Tensorfelder unterschiedliche Eigenschaften bei der Emission von Gravitationswellen.
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