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Alt 30.05.2017, 20:50   #29
basti_79
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Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
Ganz einfach: Nimm Geld in die Hand und engagiere eine Truppe bundesweit tätige persönlicher Klo-Assistenten, die jeden Schüler einzeln aufs Örtchen begleiten und ihm ggf. auch den Hintern abwischen.


Das geht doch ins Extrem. Ich würde vorschlagen, die Schulpflicht für die Betroffenen auszusetzen, wenn keine saubere Toilette zur Verfügung steht - aus welchem Grund auch immer. Das würde dann wohl auch indirekt dazu führen, dass die Klos sauber wären.

Warum aber jetzt dieser Ausfall?

Zitat:
Zitat:
Bestrafung ist doch wohl generell der falsche Weg?
So sehen es die meisten Pädagogen auch.
Kannst Du diese Behauptung belegen?

Und: handelt es sich da um eine reine "Sichtweise" oder "Perspektive", die dann mit dem Wörtchen "eigentlich" vervollständigt werden sollte, oder gibt es tatsächlich Pädagogen im engeren Sinne, die nicht (oder nicht ausschließlich) strafen?

Und, was machen die, wenn über ihre Köpfe hinweg drakonische Strafen wie z.B. die Zerrüttung der Familie ausgesprochen werden?

Zitat:
Wobei die Sichtweise der "Opfer" es kaum zulässt, zwischen einer Strafe und einer erzieherischen Maßnahme zu unterscheiden.
Hmm. Wie kommt das denn jetzt zustande?

Mag es sein, dass "erzieherische Maßnahme" ein Euphemismus für teils barbarische Strafen ist? Das wäre doch viel einfacher zu verstehen als irgendsoeine windschiefe Konstruktion, wo es irgendwelche "gute Pädagogen" gibt, die von ihren Opfern auch einmal ablassen... Im Auenland, gleich neben den Einhörnern.

Ich meine, wir waren ja jetzt von dieser Klo-Abgesperrt-Situation ausgegangen. Das wäre ja einerseits verboten, weil Kollektivstrafen (im eigentlichen Sinne, s.u.) Unsinn sind, andererseits steht jedem Schüler jederzeit die Benutzung einer sauberen Toilette zu.

https://www.lehrerfreund.de/schule/1...bestrafen/3531
Zitat:
Unterrichtsausschluss
Au ja. Wie wäre es mit 13 Jahren?

[Kollektivstrafen]

Der zitierte Fall ist keine Kollektivstrafe im eigentlichen Sinne, sondern eine gemeinsame Bestrafung mehrerer Täter. "Kollektivstrafe" ist: einer macht etwas verkehrt, und alle (insbesondere auch Unschuldige) müssen darunter leiden. wie in der Situation mit dem abgesperrten Schulklo. Davon war dieser Thread ja ausgegangen. Die Schülerin hatte sich dagegen gewandt, nicht gegen Deine Horrorfantasien.

Im Sinne des Strafgesetzbuchs könnte man den "Zuschauern" unterlassene Hilfeleistung vorwerfen. Dann wäre der Anschein der "Kollektivstrafe" vermieden, jeder Täter würde ein eigenes Urteil erhalten.

Zitat:
“Mitgehangen, mitgefangen” ist damit nicht nur ein Spießerspruch, der auf das Pech zufälliger Anwesenheit anspielt; wer dabeisteht und den Gewalttaten nicht Einhalt gebietet, wird auch zum Täter.
Ja, wie z.B. Lehrer in jedem Mobbingfall, in jedem Fall von Schulgewalt und in jedem Fall von Nötigung, wie etwa durch Schulpflicht.

Warum kommst Du eigentlich mit so schrägen Fällen? Nur, weil da einer nicht weiß, was Kollektivstrafe ist? Das macht ganz den Eindruck, als ob Du irgendeine Thematik vermeiden wolltest...
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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