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Alt 09.09.2013, 22:29   #16
neonfly
Jungspund
 
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Registriert seit: 03.09.2013
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Beiträge: 23
Standard

Von Skarabäus:
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Zitat:
Der Mensch unterscheidet sich vom Tier, indem er neben vielen anderen Eigenschaften in der Lage ist, zu denken und damit humanverträglich mit seinesgleichen umzugehen.
Für meinen kleinen, bescheidenen Teil versuche ich das umzusetzen und unterstelle dir einfach mal die gleiche, positive Intention.

Schaue dich aber mal in der Welt um, wieviele (prozentual) Menschen sehen und handeln ebenso? Wohl leider recht wenige.

Zitat:
Das erste Gesetzbuch wenn man es so nennen will, sind die 10 Gebote, welche man in der Bibel nachlesen kann.
Sorry, aber ich will nicht behaupten wollen, dass die 10 Gebote Müll sind, aber sind wir mal ehrlich: Darin werden (zumindest für mich selbstverständliche No-Go's) verboten.
Ich brauch keine 10 Gebote, damit ich nicht morden und stehlen gehe, nein sowas mache ich einfach nicht.

Eine Gesellschaft, die solche Verbote wirklich nötig hat, damit der Einzelne nicht marodierend durch die Gegend rennt, verdient es 3x hinterfragt zu werden.

Zitat:
Der Mensch ist durch sein Bewusstsein in der Lage, sich gegen alle möglichen Gefahren des biologischen Miteinander zu wehren und zu schützen.
Nicht alle und die muss man unterstützen, ihnen helfen. Hättest du recht, dann wären alle Psychologen und Psychiater obsolet im Sinne von arbeitslos.

Oder wollen wir alle Mobbingopfer, Opfer narzisstischer Gewalt etc. alleine lassen? Nein.
Es wird aber wahrscheinlich ein Folgeproblem des allgemeinen, gesellschaftlichen Handels sein, egal wie sich das heute äussert (Machtgerangel in Unternehmen) oder früher in der Monarchie (Kampf am Hof).

Zitat:
Das Ergebnis ist, er kann sich ungehindert vermehren ohne das seine Population ernsthaft in Gefahr gerät.
Erstmal nicht. Das Problem ist nur Zeit-verschoben, siehe Überbevölkerung.
Diese Vermehrung wird uns ja auch vorgelebt und ist, ich will nicht sagen gesellschaftlich akzeptiert, sondern sagen "gerne gesehen".
Verzichtet man (bewusst) auf eigenen Nachwuchs, muss man sich schon eher Kritik anhören und wenn man mit der Überbevölkerung gegen argumentiert, bekommt man meistens vorgeworfen, das man angeblich unfähig sei Verwantwortung für Kinder zu übernehmen, habe ich selbst schon genug erlebt.
Hallo?
Keine Verantwortung übernehmen können/wollen? Ja, was mach ich dann auf meiner Arbeit?
Ich sehe die bewusste Entscheidung gegen Kinder, eher positiv, ich übernehme Verantwortung gegenüber dem Kind, bevor es zur Welt kommen kann, in eine grösstenteils schlechte Welt.
Und der Erde gegenüber übernehme ich mit meiner Einstellung sehr wohl eine Verantwortung.

Zitat:
Die Folge ist, wenn nicht gravierende Maßnahmen weltweit eingeleitet werden, dass die Menschheit zwangsläufig ihrem Untergang entgegen segelt.
Sehe ich genauso, über Zeiträume würde ich allerdings nicht spekulieren wollen.

Zitat:
Wir wollen natürlich nicht leben wie ein Tier, aber wir müssen unsere moralischen und ethischen Ansichten neu überdenken. Humanität wie wir sie heute leben trägt nicht zur Gesunderhaltung und dem Fortbestand der Menschheit bei.
Wir müssen eine andere Form der Humanität finden. Ich würde damit anfangen Narzissmus und Egomanismus unter Strafe zu stellen.
Solche, meist geldgeilen, Menschen zerstören doch unsere Gesellschaft, leben ihren Kindern "das Arschlochsein" vor und werden dafür doch von den meisten noch bewundert und angehimmelt.
Wenn wir diesen Menschen die gesellschaftliche Teilnahme verbieten würde, dann wäre niemand mehr da, der dem Nachwuchs das "ein schlechter Mensch ist gut" vorleben, wir würden das Problem an der Wurzel packen.

Zitat:
Der andere Weg wäre eine Geburtenregelung. Auch das ist schwer zu bewegstelligen. Dies dürfte in der dritten Welt nicht zu kontrollieren sein.
Würde ich so nicht unterschreiben wollen, es gibt bestimmt einen Weg, wir wissen ihn nur nicht.
Genauso wie es bestimmt Alternativen zu Kapitalismus und Sozialismus gibt, aber sie noch niemand entdeckt und ausprobiert hat.

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Von perfidulo:

Zitat:
Zum einen ist die Effizienz der Landwirtschaft (Hektarerträge) enorm gewachsen und kann durch Mehrfrucht-Anbau weiter gesteigert werden. Von Algen nicht zu reden.
Ja, da hat sich einiges getan, aber das nächste Problem steht schon vor der Haustür...
Wir entziehen durch diese Effizienz dem Boden auch immer mehr Phosphor, wichtig für das Gedeihen von Pflanzen (je nach Pflanzenart ist mehr oder weniger besser).
Der Mensch nimmt das auf, kann recht wenig damit anfangen und scheidet es wieder aus, genauso wie die Tiere die damit gefüttert werden.
In den Klärwerken bleibt es dann hängen (an Zurückgewinnung wird geforscht/experimentiert) und wird somit dem Boden langsam, aber sicher, entzogen.

Dünger kann zwar verwendet werden, um den Mangel auszugleichen, wird aber bzgl. Phosphate z.B. durch Raubbau an der Natur befriedigt (siehe Pazifikinsel Mauru).
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LASS DIE FINGER VON MASCHINEN, die Du selbst nicht kannst bedienen.

Thesen sind das Pulver, Belege die Quintessenz.
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