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Alt 15.08.2002, 18:12   #21
Bernhard Beier
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Hallo zusammen,

da bisher noch nicht viel an Spekulationen dazu hier aufgeschlagen ist, warum die Chandra-Säule nicht rostet,
hier mal die `Langbein-Theorie´ dazu:


Die Chandra-Säule
Ein Beweis für fortgeschrittene Technologie im alten Indien?

In `Götter aus dem Kosmos´ präsentiert Walter Jörg Langbein auch eine interessante These, wie es zu dem `Nirosta-Effekt´ der seltsamen Eisensäule in Dehli kommt. Dabei beruft sich der Autor auf die Forschungen des russischen Wissenschaftlers Dr. Rostislaw S. Furdui, der davon überzeugt ist, sie stelle einen klaren Beweis für eine weit fortgeschritten Wissenschaft im alten Indien dar. "Er verweist darauf, daß 1979 eine Gruppe sowjetischer Gelehrter (Barssukov, Nemoshkalenko und andere) ein besonderes Verfahren zum Patent anmeldeten. Proben von Mondgestein enthielten, wie sich bei Analysen im Labor ergab, winzige Eisenpartikelchen. Sie stammten von Meteoriten. Dieses Mondeisen rostet nicht - auch wenn es Feuchtigkeit ausgesetzt ist.(...) Die sowjetischen Gelehrten Barsukov und Nemoshkalenko sind der Ansicht, daß das Mondmetall dadurch extrem widerstandsfähig wurde, daß es über Millionen und Abermillionen von Jahren schutzlos der kosmischen Strahlung ausgesetzt war. Dr. Rostislaw S. Furdui: >Durch diese energetische Strahlung wurden jene Zentren im Metall, welche die Korrosion hervorrufen, zerstört. Das Mondeisen enthält gewisse Eigenschaften von Edelmetall .<."

Langbein stellt dar, wie die Wissenschaftler ihre Vermutung im Labor überprüften: "Sie legten ein poliertes Eisenplättchen in eine Hochvakuumkammer und gravierten mit gebündelten Elektronenstrahlen geometrische Figuren hinein. Anschließend wurde das Plättchen wieder in normaler Atmosphäre dem Einfluß einer Säure ausgesetzt. Das Eisen wurde nun teils von der Säure beschädigt,, zum Teil nicht. Eine genaue Untersuchung ergab, daß dort, wo Elektronenstrahlen auf das Metall eingewirkt hatten, keinerlei Säureschäden aufgefunden wurden."

Nun warf Dr. Furdui die Frage auf, inwieweit "diese Erkenntnis auf die berühmte Eisensäule in Dehli übertragen werden könnte. Sie besteht nämlich keineswegs aus reinem Eisen, wie oft behauptet wird. Das geheimnisvolle Objekt enthält schwefel- und phosphorartige Beimengungen. Es wurde also aus Eisen von eher minderer Qualität gefertigt. Deshalb müßte es rosten. Sollten also den alten Indern vor mindestens 1700 Jahren Verfahren zur Verfügung gestanden haben, die das Artefakt gegen Rost resistent machte? Örtlichen Überlieferungen zufolge ist dieses Wissen noch weitaus älter.(...)

Es kann ausgeschlossen, das Wissenschaftler und Techniker des alten Indien mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln eine Vakuumkammer herstellen konnten. Sie waren nicht dazu in der Lage, ein kleines Modell, geschweige denn ein Exemplar anzufertigen, das groß genug war, um die ganze Säule aufzunehmen. Selbst wenn wir das Unmögliche unterstellen, ist keine Methode denkbar, nach der die irdischen Inder das Wunderwerk herstellen konnten. Selbst wenn sie dazu in der Lage gewesen sein sollten, kleinere Eisenteile in Apparaten bescheidener Größe einem Vakuum auszusetzen, dann war das nicht genug! Elektronenkanonen besaßen sie nämlich ganz sicher nicht. Aber selbst wenn sie, auf welche Art auch immer, einen Elektronenstrahl erzeugen und kleinere Mengen Eisens im Vakuum beschießen konnten: Wie wurden dann die kleineren Elemente zur Gesamtsäule zusammengefügt? Heute könnte man sie verschweißen, würde dazu aber äußerst starke Fallhämmer benötigen, die den Indern vor 1700 Jahren nicht zur Verfügung gestanden haben dürften.

Gelang es ihnen vielleicht, kleinere Mengen Eisens durch Bestrahlung - wie auch immer - resistent gegen Rost zu machen, um dann das Metall durch Hitze zum Schmelzen zu bringen und in eine Form zu gießen? Das ist theoretisch denkbar. Praktisch wären aber die Inder vollkommen überfordert gewesen. Sie verfügten nur über kleine, höchst bescheidene Schmelzöfen. Sie konnten jeweils nur geringe Mengen flüssigen Eisens herstellen . Wie hielten sie dann das flüssige Eisen flüssig? Wie verhinderten sie, daß es erstarrte? Wie soll die Gußform ausgesehen haben? Zudem weist die Eisensäule keinerlei Spuren auf, die auf eine Gußform schließen lassen könnten
."

Dr. Furduis Hypothese dazu lautet: "Offensichtlich muß die Metallurgie damals ein Niveau erreicht haben, daß unserem heutigen Wissen überlegen war ." Langbein spekuliert weiter: "Wenn es ein solches Wissen gab, dann müßte es eine allmähliche Entwicklung gegeben haben: von primitivsten Anfängen bis zur Perfektion. Bis heute wurden keinerlei schriftliche Aufzeichnungen gefunden, die das stete Anwachsen eines entsprechenden Wissens nachweisen konnten.(...) Ein uns nach wie vor unbekanntes Verfahren wurde nicht nur bei der Wundersäule von Dehli eingesetzt, sondern beispielsweise beim Bau des indischen Tempels von Konarak. Da wurden - der sowjetische Historiker I. Mozhejko weist es nach - verschiedene >Eisenbalken< in die Gesamtkonstruktion integriert, die wie die Säule von Dehli aus nicht rostendem Eisen gefertigt wurden ."

Zum Alter dieser Eisenteile gibt es noch keine genauen Angaben: "Mehrere Balken größeren Ausmaßes kamen zum Vorschein, als die >Schwarze Pagode von Konarak< einstürzte. Mindestens 29 >Eisenbalken< wurden registriert. Die beiden längsten waren über zehn Meter lang. Errichtet wurde der Tempel vermutlich 1240. Das heißt aber nicht, daß die Eisenbalken damals entstanden sind. Sie können genausogut aus einem älteren, zu dieser Zeit bereits baufälligen Tempelbau übernommen worden sein ."

Langbein zitiert dazu auch die bekannte Zeitschrift Nature: "Es erscheint wahrscheinlich, daß viele eiserne Objekte in Indien existieren, deren Herstellungsdatum nicht festgestellt werden kann. Sie können sehr wohl uralt sein ." Sein persönliches Fazit zu den Betrachtungen der Chandra-Säule lautet jedenfalls: "Im alten Indien wurde eine geheimnisvolle Wissenschaft praktiziert, die vollkommen in Vergessenheit geraten ist ."

Quelle: Walter Jörg Langbein, Götter aus dem Kosmos, VPM 1998
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