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Alt 07.02.2017, 15:03   #45
HaraldL
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Standard Doch herbeigeführte Katastrophe?

Meiner Meinung wollte man nicht haben, daß die Loveparade nicht zu einer festen Einrichtung wie das Münchner Oktoberfest wird. Und um dies zu erreichen, ist natürlich eine Katastrophe günstig und wenn nicht dies nicht gelingen sollte, dann muß man sie so veranstalten, daß den Besuchern der Spaß vergeht.

Und das war genau das Ziel des Veranstaltungskonzepts in Duisburg!

1.) Auch wenn es keine Katastrophe gegeben hätte, hätten die Besucher die Veranstaltung nicht sehr angenehm empfunden, denn das Veranstaltungsgelände war mit grobem Schotter übersät. Das ist wirklich kein guter Boden für eine ausgelassene Party!

2.) Die Loveparade ist eigentlich wie ein Karnevalsumzug eine Umzugsveranstaltung. Ich habe noch nie gehört, daß man eine derartige Veranstaltung auf eine Industriebrache verlegt hat. Warum hat man nicht den Duisburger Rosenmontagszug als Vorbild genommen?

3.) Das Veranstaltungsgelände mußte für die Loveparade erst mal ( mit Steuergeldern) präpariert werden, weil sich sonst die Trucks platte Reifen gefahren hätten. Normalerweise würde niemand auf einen derartigen Areal eine Umzugsveranstaltung machen!

4.) Normalerweise können Besucher einer Umzugsveranstaltung diese auf vielen Wegen ( meist über Querstraßen) erreichen und verlassen und werden nicht durch einen zentralen Engpass geschleust.

Warum wich die Duisburger Loveparade vom Konzept, so sehr von anderen Umzugsveranstaltungen ab? Um den Leuten die Veranstaltung zu vergraulen und um eine Katastrophe herbeizuführen!
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