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Alt 06.11.2017, 16:47   #6
MJ01
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Zitat:
Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
WL01: Dunkle Energie:
Sie wird auch als "Elementarteilchen definiert, die von der Gravitation abgesehen, praktisch nicht mit normaler (baryonischer) Materie wechselwirken."

Das ist die Definition dunkler Materie, nicht von dunkler Energie. Bei dunkler Energie ist nicht klar, ob es sich um ein neues Elementarteilchen handelt oder sich die bekannten Teilchen nur andere in Bezug auf die Gravitation verhalten. Das gilt zwar auch die die dunkle Materie, aber deren Eigenschaften erinnern eher an massive Teilchen als die der dunklen Energie.
Wird aber dort ebenso definiert:
Zitat:
Die Elementarteilchen, die man einem solchen Skalarfeld zuschreibt, wären überaus leicht (ungefähr 10−82 Elektronenmassen) und dürften, von der Gravitation abgesehen, praktisch nicht mit normaler (baryonischer) Materie wechselwirken.
Zitat:
Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
Nein. Als "dunkle Energie" bezeichnet man nur den Anteil, der die beschleunigte Expansion bewirkt. Um aber eine anziehende Wechselwirkung zu verursachen, braucht es (auch) andere Eigenschaften, die nicht alleine durch die dunkle Energie abgedeckt sind. Eher ist es so, dass "Gravitation" als ganzes sowohl anziehende als auch beschleunigend expandierende Komponenten beinhaltet.
Das mag ja "anschaulich" klingen, aber bedarf doch einer Berechnung. Und die zeigen eben, dass es sich doch um verschiedene Eigenschaften handelt.
Weshalb sind deine Aussagen immer so endgültig, oberlehrerhaft?
"Nein, Falsch,..."
Mir ist schon klar, dass wir hier nur Modelle diskutieren.
Ich dachte, Du versucht neue Methoden und Modelle zu entwickeln? Wissenschaft wäre meiner Vorstellung eben die Anpassung von bestehenden Modellen mit zusätzlichen Faktoren, um letztendlich zu einer TOE zu gelangen. Meine Frage war daher nicht was die Hardliner der Führenden Lehre dazu sagen, sondern ob es grundsätzlich auch denkmöglich wäre.

Deshalb konkret:
Weshalb darf die Dunkle Energie nur "den Anteil, der die beschleunigte Expansion bewirkt" umfassen?
Welche Berechnungen wären notwendig, die zeigen , dass es sich eben doch um verschiedene Eigenschaften handelt?

Geändert von MJ01 (06.11.2017 um 16:50 Uhr). Grund: Formulierung
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