Thema: Matrixismus
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Alt 14.02.2018, 17:39   #10
basti_79
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Ein entsprechender Fund bei Albrecht Müller:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=42405

Zitat:
Die Rolle des Oberschurken hat man offenbar Sigmar Gabriel zugeschrieben.
Man muss schon sehr tief in die Parallelwelt der SPD-Elite abgeglitten sein, um zu ignorieren, dass Supersize Siggis Kernkompetenz "Daumen drehen" ist.

Zitat:
Man kann die Basis, der man nun die GroKo und gleichzeitig die Verhinderung einer Neuaufstellung der SPD schmackhaft machen will, ja nicht des Königsmords bezichtigen.
Ein Wechsel der Parteigranden ("Charaktermasken"?) ist auf keinen Fall eine "Neuaufstellung" einer Partei. Allerhöchstens derer Elite. Für eine "Neuaufstellung" bräuchte es meiner Meinung nach wenigstens programmatische/inhaltliche Korrekturen, statt nur die immer gleichen Personaldebatten...

Zitat:
Die Risse in der Matrix werden immer offensichtlicher.
Da es keine "Matrix" gibt, jeden falls nicht im engeren Sinne (eine von einem höheren Wesen in Kraft gesetzte Simulation im Stil des "Gehirn im Tank"), kann er damit eigentlich nur die neurotische Realitätsverkennung meinen, die SPD-Mitgliedern eigen ist.

Zitat:
Die jüngste Umfrage des Instituts INSA sieht die Union nur noch auf 29,5% und damit als einzige „große“ Partei.
Zu "INSA" siehe hier.

Zitat:
[Wenn die SPD sich der GroKo-Politik] unterwirft und einem stromlinienförmigen Apparatchik wie Andrea Nahles ans Messer liefert, so ist dies allerbeste Werbung für die AfD.
  1. Darf Müller Nahles "Apparatschik" nennen? War darf Nahles (oder wen anders) sonst noch "Apparatschik" nennen?
  2. Die gemeinte Unterwerfung war meiner Meinung nach spätestens mit der Wahl Schulzens zum "Kanzlerkandidaten" vollendet worden.
  3. Auch die vorher erwähnte Kahane würde "weiter wie bisher" machen, würde man ihr die Möglichkeit geben. Damit das nicht passiert, stellt die SPD (inkl. Müller - Befangenheit!) sie als "radikale Revolutionärin mit echtem, bislang ungehörtem Veränderungswillen für eine zukunftsträchtige Sozialdemokratie" dar.

Zitat:
So wird es wahrscheinlich auch kommen, da die Springer und Co. ein solches Projekt [der rechten Koalition] ganz offensichtlich herbeischreiben wollen und die SPD-Spitze ihre Partei sehenden Auges in die Bedeutungslosigkeit verabschiedet.
  1. "Springer und Co." veröffentlichen, verglichen mit RT, INSA etc. unbedeutende Randnotizen
  2. "Springer und Co." unterstützen die SPD, wo sie "weiter wie bisher" sagt.
  3. Die "SPD-Spitze" wird regelmäßig von der Basis abgenickt.
  4. Selbst wenn man dergleichen jetzt als notwendig verstehen sollte, muss man doch das Versagen der Parteieliten vor allem dem Wahlvolk anlasten, das diese Nulpen überhaupt in ihre derzeitige Stellung gebracht hat

Zusammengefasst: Müller lebt in der Matrix der SPD, er sucht den Ausgang, und den kann er natürlich nicht finden, da der Kern seiner politischen Ideologie "weiter wie bisher, um jeden Preis, bis zum bitteren Ende" ist. Und deswegen versucht er jetzt, das Internet mit Stuss vollzuschreiben.
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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