Thema: Stasi 2.0
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Alt 26.05.2017, 21:28   #9
Lupo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Und wie erfährt man davon, dass man etwas erfahren könnte, wenn man nachfragt?

Richtig: gar nicht. Man müsste immer mal wieder nachfragen.
Fein, du hast das Procedere also verstanden.

Und, hast du schon mal nachgefragt, oder ist das mehr so ein prinzipielle Sache und konkret interessiert dich das dann doch nicht so?

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ich nicht. Es ist erst einmal reine Willkür, und dann schon aus logischen Gründen hoch problematisch. Ausserdem lässt sich nicht erkennen, ob die Behörde überhaupt wahrhaft antwortet.
Das ist einerseits natürlich richtig, lässt sich aber genau so auf das andere Verfahren (alle werden immer benachrichtigt) anwenden.
Auch bei so einer Regelung könntest du einwenden, dass man ja nicht weiß, ob sie das wirklich machen.
Ist also kein Argument.
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Keine Ahnung. Das ist doch Dein Problem.
Du musst beim Lesen besser aufpassen – es ist eben kein Problem für mich.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ich argumentiere dafür, dass die Polizei Dich benachrichtigen sollte, weil sie ja Dein Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung eingeschränkt haben. Die Polizei handelt, also ist sie auch in der Pflicht, Dich und andere Betroffene über ihr Handeln aufzuklären. Selbst, wenn Dich das im konkreten Einzelfall gar nicht stört.
Ja, habe ich zur Kenntnis genommen und entgegnet, dass das ein völlig unsinniger Aufwand wäre.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Damit derjenige, der sich dafür interessiert, in welchen Dateien er da auftaucht und warum, davon Bescheid bekommt. Weil man daraus z.B. durchaus "einen Anfangsverdacht konstruieren kann".
Ja, das habe ich verstanden.
Was ich nicht verstehe: Was ist der Unterschied (bezgl. Des Anfansgsverdachtes) ob du nun darüber informiert bist, oder nicht?
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Wie gesagt, halte ich es für stalinistische bzw. nazi-artige Auswüchse, die Betroffenen nicht zu benachrichtigen. Das Problem liegt hier nicht bei den Bürgern, sondern bei der Polizei.
Irgendwie fehlen mir noch Nord Korea und ein Hinweis auf Saudi Arabien.

Wie gesagt, ich finde es ja nicht falsch nur unter den gegebenen Voraussetzungen ein wenig unwichtig. Wenn erstmal jeder Hartzer finanziell ausreichend ausgestattet und jeder Flüchtling ebenso und dann noch Geld übrig ist, dann kann die Postflut ruhig starten.

Bis dahin halte ich das für eine unnötige Verschwendung von Geldern.

Wie wäre es mit einem Kompromiss: Die Bürger, die informiert werden wollen, können sich registrieren lassen und die werden dann ungefragt immer informiert und die anderen denen es, wie mir, egal ist, nicht?
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)

Geändert von Lupo (26.05.2017 um 22:01 Uhr).
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