Thema: Stasi 2.0
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 26.05.2017, 17:50   #7
Lupo
Super-Moderator
 
Benutzerbild von Lupo
 
Registriert seit: 19.10.2007
Beiträge: 6.865
Standard

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Also, es liest sich so, als ob diese Fiktion (gemeinter Inhalt: Bürger wollten nicht darüber Bescheid wissen, wenn sie geortet werden) in den Köpfen derjenigen vorherrscht, die darüber Bescheid geben könnten, dass sie geortet haben.
Ja, so würde ich das auch interpretieren, aber das ist ja keine Antwort auf die Frage, warum du mich das fragst.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ja, das ist jetzt Deine persönliche Auffassung zu dieser Frage.
Ich bin froh, dass ich 'mMn' richtig eingesetzt habe
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ich kenne auch Menschen, die haben genau die Andere.
Die können ja, wenn sie sich irgendwo diesbezüglich äußern auch ein 'mMn' einfügen.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ein Beispiel hätten wir also schonmal...
Ja, ich wollte auch nicht den Eindruck erwecken, die gäbe es nicht.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ja, wie gesagt: in einem Rechtsstaat müsste man das wenigstens erfahren können, wenn nicht sogar mitgeteilt bekommen.
In der BRD werden diese Informationen immer unter Verschluss gehalten. Go figure!
Nun, wenn ich den Text richtig verstehe, kann man das auf Nachfrage schon erfahren.

Zitat:
Mit der dargestellten Unterstellung erreicht die Ermittlungsbehörde, dass sie erst benachrichtigen muss, wenn der Betroffene nachfragt.*

Das finde ich in diesem Fall eine sinnvolle Regelung. Du weißt nun also, was zu tun ist, wenn du erfahren möchtest, ob du mal geortet wurdest.

Problem gelöst?



Und genau darum geht es mir. Warum soll ich mich dafür interessieren, wenn ich zufällig in so einer Funkzellenabfrage auftauche?

Und da soll man nun jeden, der da zufällig auftaucht (also geortet wurde) der die Behörden aber nicht im Mindesten interessiert hat, informiert werden?

Wie gesagt, halte ich das für beinahe schildbürgermäßige Auswüchse. Das wären in dem geschilderten Fall 13 Millionen Briefe. Und das nur in einem Bundesland. Wenn ich daran denke, was eine Benachrichtigung kosten würde und dagegen halte, dass die Polizei personell unterbesetzt ist, finde ich das eher ziemlich unnötig.

Wenn man abgehört wurde, wird man übrigens (hinterher) darüber informiert.
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
Lupo ist gerade online   Mit Zitat antworten