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Alt 29.01.2006, 18:35   #6
Nemo
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 30.12.2005
Beiträge: 460
Standard RE: leichtes Raumboot GreWi 1 - Übersicht

Zitat:
Original von gumpensund
nebenbei, wo sich die ersten mutigen Testpiloten zeigen,
wären noch paar andere Sachen ...
Mut alleine macht keinen Testpiloten aus.


Zitat:
+ welche Reichweite für die ersten Testflüge ?
Reichweite? Willst du einen Parabelflug oder einen Orbitalflug? Von dem Aufwand ein Raumschiff in eine Umlaufbahn zu bringen mal abgesehen gäbe es da ja noch das on Lewillian erwähnte Problem der Luftraumverletzungen und der Gefährdung anderer Menschenleben.

Zitat:
+ wiederverwendbar oder Einweg ...
Einweg wäre fürs erste mal wohl am billigsten denke ich...

Zitat:
+ welche Nutzlast ist grob annehmbar
Ich würde sagen aus der Nutzlast ergibt sich die Kraft die der Raketenmotor aufbringen muss sowie die benötigte Kraftstoffmenge. Ich kann sowas nicht (jedenfalls noch nicht) berechnen... Vieleicht gibt es hier ja den ein oder anderen Mathe und Physikgenie der das bereits kann?
Hier spielen so viele Faktoren rein das man schwerlich einfach so jetzt schon die Nutzlast festlegen könnte.
Die Rakete verliert Treibstoff und wird dadurch leichter - evtl. ist sie Mehrstufig und wird durch abtrennung der Stufen leichter, dann gibts noch den Luftwiderstand usw..

Zitat:
+ jemand könnt mal was zur Antriebstechnik sagen und man
sollte mal schauen, was wir so tanken
Naja ganz grob gibts ja die altbekannten drei Möglichkeiten:

1. Feststoff - Antrieb

2. Hybrid - Antrieb

3. Flüssigkeitsantrieb.

Nr. 1 hat deen Vorteil das es wohl am billigsten ist. Meiner Meinung nach überwiegen jedoch die Nachteile: Er ist in seiner stärke nicht regulierbar und nur einmal zündbar.

Nr. 2 Stellt eine Mischform aus Fest- und Flüssigkeitsantrieb dar. Dieser Antrieb wurde auch von SpaceShipOne verwendet. Der Oxidator ist dabei Flüssig und der Brennstoff fest - oder umgekehrt. Die Vorteile sind: Leistungsfähiger als ein Feststoffantrieb, in seiner Stärke regulierbar, wiederzündbar.
Die Nachteile: weniger leistungsstark als ein Flüssigkeitsmotor mehr Teile als ein Feststoffmotor, und meiner Meinung nach auch ein Nachteil die größe der Brennkammer welche den gesammten Brennstoff aufnehmen muss (evtl. kann man das ja anders konstruieren).

Nr. 3. Altbekannt. Flüssiger Oxidator und Brennstoff (z.B. Sauerstoff und Wasserstoff). Wird über Turbopumpen in den Motor gepumpt und dort gezündet. Zur kühlung wird der treibstoff oft noch um den Motor drumherum gepumpt was auch den vorteil hat das er dann nach dem einspritzen leichter verbrennt.
Vorteile: Von den drei systemen die beste Leistungsfähigkeit, in seiner stärke regulierbar, wiederentzündbar (wenn auch in der schwerelosigkeit mit schwierigkeiten verbunden).
Nachteile: Sehr komplexer aufbau, viele teile, hohe kosten usw.

Zitat:
+ und welche schicke Bemalung soll es bekommen ...
Rosa mit gelben Pünktchen :P

Zitat:
+ einer der nen Draht zu Schleppversuchen und Windkanälen hat ?
Ein Draht nicht aber ich kenne Leute die damit zu tun haben. Allerdings glaube ich kaum das man deren Kanäle benutzen dürfte .

Zitat:
+ jemand der paar Ideen für Sponsoren sammelt ?
Wenn man eine solide Grundlage hat die >rechtlich<, >technisch< auf festen Fundamenten steht werden sich sicherlich auch Sponsoren finden. Die Pläne sollten allerdings vor den Sponsoren soweit sein das ein Fehlschlag soweit wie möglich ausgeschlossen ist.

Zitat:
+ und nen Kenner, der für uns ne kulante Rechtsschutz und
Teilkasko abschließt ...
Der vor allem ersteinmal rausfindet was möglich ist und was nicht...

Zitat:
Ed / ach ja, wir sollten noch 2-3 Cockpits bauen für Flug und Simulator
Das Problem ist das man das Flugverhalten simulieren müsste - sonst bringt einem das Cockpit auch nichts. D.h. wir müssten das Flugverhalten wenn möglich schon genaustens kennen bevor wir einen Menschen reinsetzen (wäre so oder so zu empfehlen).

gruß Nemo
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