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Alt 23.09.2010, 12:25   #1
thomas09
Gast
 
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Frage Freimaurer - Rezession

Hallo User,

ich habe eine Frage, da ich "Laie" in Sachen der Freimaurer bin.

Ich habe mich vor zwei Tagen bei der VGLvD im öffentlichen Forum registriert und zwei Fragen bzgl. der sog. "Grade" gestellt, da ich die Begründung diesbzgl. erfahren wollte. Sofort bekam ich auch eine lange, aber in der Begründung absolut unzureichende Antwort, gespickt mit vielerlei Rhetorik und obendrein ein verfehltes, anmassendes Psychogramm meiner Person.

Daraufhin habe ich eine längere Antwort im freundlichen, vernünftigen und begründeten Ton verfasst und in diesem Forum online gestellt. Nur 3 Minuten später wurde ich gesperrt und hatte keinen Zugang mehr zu diesem Forum. Daraufhin habe ich mittels eines Alternativ-Browsers mich erneut angemeldet und im selbigen Forum die Frage gestellt, wieso ich "gesperrt" werde und weshalb diese eine Rezession bzgl. meines Eintrages durchführen. In nur 2 Minuten war auch dieser Eintrag "verschoben", also gelöscht und mein Zugang zum Forum gesperrt.

Bevor ich diesen ersten Eintrag in diesem Forum einsetzte las ich andere User-Meinungen und war nicht weniger überrascht, dennoch erschrocken mit welchen "synkopischen" Sätzen jene nach Orientierung suchen. Kritische Stimmen wurden schlicht "gebloggt", regelrecht die User gesperrt - obwohl die Wortwahl und Inhalt völlig vernünftig, respektvoll und demokratischem Verständnis waren.

Ich bin kein Befürworter für Verschwörungstheorien, halte die Freimaurer zwar nicht für eine reine Sekte, wenngleich psychologisch wesentliche Merkmale dessen diese aufzeigen - ich halte diese jedoch, v. a. im Kontext von entwicklungspsychologischen und ethisch-vermittelnden Standpunkt her, schlicht für "gefährlich", v. a. für "suchende" Menschen, die für sich selbst noch nicht "gefestigt" sind.

Ich bin "geisteswissenschaftlicher Akademiker" und "Atheist", jedoch durch und durch humanistisch verpflichtet, auch für esoterischen und transzendenten und vernünftigen Diskurs offen, sofern Respekt und Begründungen diesen begleiten - wieso stoße ich bei den Freimaurern jedoch auf Abwehr, wenngleich diese doch Liberalität und "Zugänglichkeit" (rheotrisch) proklamieren?

Inwiefern spielt der sozio-ökonomische bzw. der finanzielle Beitrag eines potenziellen Mitgliedes dabei eine Rolle - ist eine Analogie bzgl. Struktur, psychologischer Dimension zu Scientology gerechtfertigt?

Ich habe volles Verständnis für eine "Alternativ-Gruppe", sofern diese sich gewissen gesellschaftlichen, ethisch-politischen Regeln unterwirft, die für ein demokratisches Verständnis förderlich sind. Ich verstehe also diese ambivalente "Geheimniskrämerei" und "Rezession" im Zuge der Proklamierung von "Zugänglichkeit und Liberalität" nicht ganz und kann mir dies nur durch Vergleich eines "sektenähnlichen Systems" - laut Sekten-Info des Landes NRW - erklären.

Welche Erfahrung habt "ihr", jene User die sich angesprochen fühlen und darüber berichten möchten, diesbzgl. gemacht?

Beste Grüße
Thomas
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