Thema: Erdbeben
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Alt 04.11.2002, 08:39   #17
siouxie
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am wochenende gab es mindestens zwei neue, schwere erdbeben:

Heftiges Erdbebenerschüttert Alaska


Anchorage (rpo). Ein spärlich besiedelter Teil von Alaska ist am Sonntag von einem heftigen Erdbeben erschüttert worden. Das Beben hatte die Stärke 7,9 auf der Richterskala. Mehrere Straßen wurden beschädigt. Außerdem schaltete die Trans-Alaska-Ölpipeline automatisch ab. Die Erdstöße erfolgten kurz nach 13.00 Uhr Ortszeit (kurz nach 23.00 Uhr MEZ). Das Beben dauerte den Angaben zufolge etwa 30 Sekunden. Das Epizentrum lag 145 Kilometer südlich der Stadt Fairbanks. Die Erschütterungen waren noch im 435 Kilometer südlich gelegenen Anchorage zu spüren. Die Hauptverkehrsstraße zwischen Fairbanks und Anchorage wurde nach Polizeiangaben an einer Stelle ein Meter aufgerissen. Wie ein Sprecher der Betreibergesellschaft der Alaska-Ölpipeline sagte, wird die 1.285 Kilometer lange Ölleitung vorsichtshalber von der Luft aus mit Hubschraubern und am Boden auf eventuelle Schäden überprüft. 1964 kamen in Alaska bei einem Erdbeben der Stärke 9,2 131 Menschen ums Leben.

Vulkanausbruch in Ecuador

Quito (rpo). Nach dem Ätna ist ein weiterer Vulkan aktiv. In Ecuador hat der Vulkan Reventador Asche und Rauch bis in eine Höhe von 12.000 Metern geschleudert. Die Hausptstadt Quito ist mit Asche bedeckt. Etwa 3000 Menschen in unmittelbarer Nähe des Vulkans wurden in Sicherheit gebracht.Der Vulkan liegt 105 Kilometer östlich von Quito. Die Behörden schlossen die Schulen zunächst bis Dienstag, ordneten Schutzmaßnahmen für Trinkwasserreservoirs an und riefen die 1,8 Millionen Einwohner der Hauptstadt auf, die Häuser nicht zu verlassen. Quito glich unterdessen einer Geisterstadt. Unter dem grauen Schleier der Vulkanasche lagen die Straßen verwaist und die wenigen Passanten trugen Schutzmasken vor Mund und Nase.
Bilder aus Ecuador


Die Asche und die Gase lösen Atembeschwerden, Augenbrennen und in vielen Fällen allergische Reaktionen aus. Auch der internationale Flughafen von Quito wurde bis auf weiteres geschlossen. Der Reventador ist 4800 Meter hoch und seit langem aktiv. Er ist wegen seiner Ausbrüche berühmt, die jedoch in der Regel keine schwerwiegenden Folgen hatten. "Der heutige Ausbruch war jedoch überdurchschnittlich heftig", sagte Hugo Yépez, der Direktor des Geophysischen Instituts in Quito.
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