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Alt 30.09.2017, 14:43   #3
basti_79
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Zitat:
Zitat von derwestermann Beitrag anzeigen
Mal die Kommentare unter diesem Aufsatz eines Studenten lesen, das erscheint nicht besonders Stichhaltig, was dieser da schreibt.
Die Frage wäre: was zählt denn da als Beweis?

Zitat:
Und die Verurteilung auf 31 Monate, anstatt der vom Staatsanwalt geforderten 21 Monate, kann ich nicht als Beweis für wahnsinnige Richter und das völlige Versagen unserer Justiz werten.
Naja, also dass die Richter weder Vernunft noch Gewissen haben walten lassen, liegt auf der Hand.

Ob die Justiz völlig versagt, ist im Grunde gleichgültig, wenn die Bevölkerung das Vertrauen in diesen Behördenkomplex verliert.

http://www.zeit.de/hamburg/2017-08/e...ung-29-08-2017

Zitat:
Der Angeklagte wurde unter anderem des schweren Landfriedensbruchs, der gefährlichen Körperverletzung und des besonders schweren Angriffs auf Vollstreckungsbeamte schuldig gesprochen. Nach Überzeugung des Richters hatte er am späten Abend des 6. Juli bei Krawallen im Schanzenviertel zwei Flaschen auf einen Polizisten geworfen.

[…]

Selbst der Richter sagte gestern, er gehe davon aus, dass die Verteidigung Berufung einlegen werde.
Andere Urteile mit ähnlichen Strafmaßen:
Diesen Beispielen ist gemein, dass die Taten schwere Folgen hatten - entweder für das Opfer allein oder für die Gesellschaft insgesamt. Dieses Element kann man bei der hier diskutierten Tat nicht ausmachen.
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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