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Alt 16.02.2018, 20:06   #1
ElLobo1
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Standard Über die Glaubwürdigkeit von "Experten"

Über die Glaubwürdigkeit von "Experten".

Stellt euch einmal folgendes Gedankenexperiment vor:

Ein Geschichtsprofessor für Latein verfasst heute eine Studie über das alte Römische Reich. Er schreibt also im Jahr 2018 nach Christus eine Übersicht über Könige, Kaiser und deren Taten von sagen wir dem Jahr 100 vor Christus bis zurück zu den Anfängem des Römischen Reiches.
Dieses Werk wird gelesen, im lauf von Jahrhunderten verloren und mehrmal aus den Erinnerungen von anderen Leuten neu geschrieben, ergänzt und mit neuen details versehen, während anderes weggelassen wurde. Im Jar 4000 nach Christus wird eibe dieser Arbeiten wieder gefunden, und für die Rekonstruktion des alten Römischen Reiches als aussagekräftige Quelle verwendet.

Wie seriös könnte wohl das geschichtliche Bild daraus werden?

Und jetzt stellt euch Manehto vor, den griechischen Ptolemaier, der über ein altes Ägypten schreibt, von dem er genauso wenig Ahnung hat wie unser eingangs erwähnter Geschichtsproffessor des Jahres 2018!


Was sagt uns das wohl über die Zuverlässigkeit derartiger Quellen? Etwa wenn darin steht, ein Megabauwerk wäre in 20 bis 30 Jahren unter dem und dem Herrscher erbaut worden?

Überlegt mal selbst...
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