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Alt 10.03.2017, 14:13   #3
Merilu1014
Grünschnabel
 
Registriert seit: 08.02.2017
Beiträge: 2
Standard Da bin ich wieder...

Hallo Lehkarda,

vielen Dank für Deine Antwort. (Zu spät ist es nie )
Wir leben seit ein paar Tagen im Haus. Leider fehlt es uns noch an Internet etc. Deswegen dauert es immer etwas, bis ich wieder ins Netz tauchen kann.

Ich versuche mal, meine ersten Gedanken nach dem Aufwachen zusammen zu fassen:

1.) Ich hatte Angst.
Nacht, dunkel, allein. Mein Herz klopfte so laut, dass ich mir sicher war, die Nachbarn können es hören. Als ich nach und nach realisierte, dass ich nur geträumt hatte und ich mich beruhigen konnte kamen...

2.) Fassungslosigkeit und Trauer
Der Gedanke, dass ein Mensch "in unserer Gegenwart" unbemerkt verstirbt, macht mich fassungslos. Wir sind sehr gastfreundlich und hilfsbereit. Wenn dieser Mann (auch im realen Leben) an unsere Tür gekommen wäre und um Hilfe gebeten hätte, hätte er diese auch bekommen. Warum hat er das nicht getan??? Warum musste er allein und verlassen sterben?
Es macht mich völlig fertig. Wir (ich) hätte das verhindern können. Das macht mich unendlich traurig
Zudem kommt, dass ich mit den Kindern "flüchte". Warum? Im realen Leben würde ich das nie und nimmer tun. Die Kinder schützen - ja, natürlich! Aber doch nicht weglaufen.

Der ganze Traum spielte sich in einer nahen Zukunft ab.

Schlüsse kann ich selbst daraus nicht wirklich ziehen.
Heißt das, ich soll noch gastfreundlicher sein? Habe ich vielleicht zu vielen Leuten vor den Kopf gestoßen? (Wäre gut möglich, während der "heißen" Bauphase). Hat der Traum ein gefährliches Potential?

Ich denke so oft noch an diesen Traum und es macht mich in erster Linie traurig. So gerne würde ich es verstehen.

Viele liebe Grüße
MeRiLu
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