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Alt 17.08.2018, 11:53   #2
basti_79
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Erst einmal: danke für den Versuch und den Bericht! Es ist ganz wichtig, auch negative Resultate zu veröffentlichen. So erspart man nämlich den kommenden Geomanten, dieselben Erfahrungen zu machen.

Zitat:
Zitat von Milzalfred Beitrag anzeigen
In den 1950er Jahren gab es nur analog funktionierende Hallsondern mit nur einer Meßrichtung.
Smartphones dagegen besitzen 3 Hall-Sensoren, die rechtwinklig zueinander angeordnet sind, so daß nach dem kartesischen Koordinatensystem X=Nordkomponente, Y=Ostkomponente und Z=Vertikalintensität gemessen werden kann.
Im Groben und Ganzen richtig. Einzig: Deine Richtungangaben stimmen nur, wenn man das Handy richtig ausrichtet. Die Achsen sind auf den Sensor und damit auf die Orientierung des Geräts bezogen.

Zitat:
Damit kann das Erdmagnetfeld ziemlich genau gemessen werden.
Mein Reden: Die Präzision würde sicher ausreichen, solche Netze zu erkennen.

Zitat:
Ich habe damit den Versuch von Hartmann nachvollzogen. Nicht nur an einem Hartmanngitter, sondern auch an einem Curry- und einem Benker-Kuben-Netz.
Wie hast Du diese Netze denn gefunden? Also außer: im Aufbau des Versuchs berücksichtigt.

Zitat:
Nachdem Hartmann in der Versuchsbeschreibung ein Bett erwähnte, vermute ich fast, daß er die Messung über dem Bett durchführte.
Kannst Du diese Quelle mal "zitieren", d.h. die Fundstelle angeben?

Zitat:
Schon deshalb, weil das Magnetfeld der Erde in unseren Breiten ca. 48 Micro-Tesla misst. Die magnetischen Komponenten der Schumannresonanzen (die das Hartmann-Gitternetz erzeugen) werden dagegen z.Zt. mit kleiner 1 Pico-Tesla gemessen. Damit ist das Magnetfeld der Erde Millionen mal stärker als die Gitternetze. Wie sollte damit das Erdmagnetfeld in der von Hartmann gemessenen Größe beeinflusst werden?
Du unterstellst hier, dass die "Schumann-Resonanz" ursächlich ist für das von Hartmann (angeblich) gemessene Gitter. Das kann aber allein schon deswegen nicht der Fall sein, weil die "Schumann-Resonanz" riesige Wellenlängen hat.

Im Wikipedia-Artikel ist rechts ein Bild zu sehen, das eine klein dargestellte Erdkugel und die ersten drei Schumann-Wellen zeigt. Das gibt nie und nimmer ein Gitter von menschlichen Dimensionen.

Zitat:
Wer den Versuch auch durchführen möchte, hier einige Tipps:
Man muß darauf achten, daß keine Metallgegenstände (Hosengürtel, Geldbeutel) bzw. andere Störfaktoren (Stromleitung, Bahnlinie usw.) in der Nähe sind und das Smartphone möglichst gleichmäßig und erschütterungsfrei bewegen, am besten auf einer glatten Oberfläche mit einer seitlichen Führung, z.B. auf einer Kunststoffvergüteten Holzplatte mit einer seitwärts aufgeleimten Holzlatte (Keine Metall-Schrauben) und das Smartphone auf ein Stück Samtstoff legen.


Einige Münzen sind ferromagnetisch und könnten deshalb die Messung stören. Gürtelschnallen ebenso.

Dein Meßverfahren stellt sicher, dass
  1. Keine ungeplanten Bewegungen stattfinden, die die Orientierung des Sensors und damit das Messergebnis beeinflussen könnten
  2. Eine gleichmäßige Bewegung durchgeführt wird, so dass man direkt von der vergangenen Zeit auf die zurückgelegte Strecke schließen kann

Genau das wäre erforderlich, solche "Gitterstrukturen" einwandfrei nachzuweisen. Im Prinzip könnte man mit dem "Akzelerometer" (Beschleunigungssensor) oder mit einem "Gyoroskop" (Drehbewegungssensor) noch nachweisen, dass die Bewegung tatsächlich wie geplant erfolgte, bzw. nicht für eventuell gemessene Veränderungen der magnetischen Flußdichte ursächlich ist.

Was Du aber nicht zu berücksichtigen scheinst: Selbst, wenn man das Smartphone in der Hand schüttelt - die magnetische Flussdichte sollte "vom Betrag her" gleich bleiben. Das ist nur um eine Ecke mehr gedacht.
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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