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Alt 20.02.2018, 16:39   #9
basti_79
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Das ist ein typisches Beispiel für "Fischen im Trüben"... Es könnte sich ja ein Alien dahinter verbergen, oder so. Das ist im Grunde eine falsch ausgewählte Stichprobe. Man schätzt den Rinderbestand (d.h. allein die von Menschen gehaltenen Tiere) auf etwa eine Milliarde Köpfe. Rinder halten sich fast dauernd im Freien auf, und sie können z.B. auf eine Windhose nicht vernünftig reagieren (nur emotional, und so wie man Rinder kennt, wird die eine Windhose eher kalt lassen). Wenn auch nur ein paar davon so einem kuriosen Unfall zum Opfer fallen, macht das sofort alle Menschen neugierig.

Über die Milliarden Rinder, die leben und sterben, ohne, dass die Menschen neugierig werden, wissen wir nichts. Daher der Effekt.

Venkmans Hinweis, in diesem Fall sollte man recherchieren und die Ergebnisse präsentieren, ist im Grunde richtig, allerdings hier mal wieder gallig vorgetragen. Das kann man auch anders formulieren!
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Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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