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Alt 03.10.2017, 07:53   #27
Sakslane
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Zitat von HaraldL Beitrag anzeigen
Wie lange würde ein Elektron auf dem Bohrschen Radius um ein Proton kreisen, bis es nach der Rechnung nach der Allgemeinen Relativitätstheorie seine kinetische Energie in Form von Gravitationswellen verloren hätte?
Die Zahl dürfte bestimmt die des Alters des Universums um viele Zehnerpotenzen übertreffen.
Rein klassisch betrachtet (was natürlich Unsinn ist, da hier die Gesetze der Quantenmechanik gelten und nicht die der klassischen Physik) würde die kinetische Energie sogar zunehmen, weil das Elektron näher an den Kern rücken würde (tiefer ins anziehende Potential) und sich dann schneller bewegen würde als Konsequenz der Erhaltung des Bahndrehimpulses. Und da das Potential klassisch gesehen unendlich tief ist, würde es auch keine "maximal abgestrahlte Energie" geben.
Zitat:
Zitat von MJ01 Beitrag anzeigen
Ich denke hier gilt das Gleiche wie bei einem "Feld".
Grundsätzlich leistet das Feld eine Arbeit, wenn ein Teilchen in das Feld eindringt (sprich das Teilchen z.B. Elektron, wird abgelenkt, wenn es ich um ein Magnetfeld handelt). Doch woher kommt die Energie? Ein Perpetuum mobile? Irgendwie wird hier das Energieerhaltungsprinzip verletzt. Oder kommt hier die Energie aus der Masse? Oder kommt hier eine zusätzliche Energie von "Außen"?
Ein Magnetfeld lenkt ein Elektron senkrecht zu seiner Bahn ab, ohne den Betrag seiner Geschwindigkeit (und damit die Energie) zu ändern. Anders ist das beim elektrischen Feld, Hier ändert sich die Position des Elektrons im elektrischen Potential und damit seine potentielle Energie, die in kinetische umgewandelt wird.
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