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Alt 10.05.2017, 04:47   #3
Epicon
Jungspund
 
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Registriert seit: 09.02.2017
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Danke für deine Antwort. Auch wenn ich auf manche Punkte eine Antwort habe, hat sie mich überall noch mal zum nachdenken gebracht.

Ich wollte das ganze erst mal kurz halten, statt direkt einen Blocktext rein zu knallen.

Sagen wir das ganze ist keine Theorie sondern mehr eine Idee, denn mit meinem fehlenden Wissen über die Breite des Themas könnte ich nicht wirklich eine Theorie aufstellen.

Für mich ergab sich das Ganze durch den Gedanken wieso in der Quantenwelt die Gesetze der Physik verrückt spielen. Ich dachte irgendwann daran, dass vielleicht erst nachdem eine Wechselwirkung stattgefunden hat, die uns bekannte Physik entsteht/wirkt. Damit meine ich Gravitation. Vor der Bestimmung der Photonen durch die Messung, unterliegen sie noch nicht den Gravitationsgesetzen. Ob diese dann durch die Messung entstehen oder dann in Kraft treten, kann ich nicht sagen. Denkbar wäre beides.

Die Antigravitation(eigentlich eher könnte beim Doppelspalteffekt durch die Superposition erklärt werden. Also durch die Wahrscheinlichkeit/Unbestimmtheit der Position) Sprich ohne feste Position, keine Gravitation. Ohne Gravitation keine feste Position. Der Raum und Gravitation also existiert für das unbestimmte Photon nicht bevor sie gemessen werden sondern nur Wahrscheinlichkeiten/Superpositionen, weswegen eine Art Antigravitation durch die Superposition wirkt. Die Ausdehnung des Universums wäre also eine "Superpositionsausdehnung", in den nicht bestimmten Photonen im leeren Raum.

https://www.youtube.com/watch?v=7BV0Fs4eM0I&t=4s
Laut dieser Dokumentation funktioniert das ganze auch mit Fullerenen, allerdings im luftleeren Raum, also wenn sie vorher nicht gemessen wurden. Was mich daran wundert ist, ob eine Fullerene nicht mit sich selbst wechselwirkt? Scheinbar nicht..

Das fehlen von Raum/Position zeigt sich auch beim Verschränkungseffekt. Erst wenn gemessen wird, gibt es eine Position und Polarisation und somit greift wieder e=mc².

Vorher kann e=mc² nicht greifen, da die Gravitation ebenso nicht bestimmt ist, denn Gravitation zieht bekanntlich an. Bei einer Superposition würde Gravitation in alle Richtungen der Wahrscheinlichkeit ziehen.

Nun beim Doppelspalt Experiment könnte man Gravitation und Bewegung vor und nach der Messung beobachten. Vielleicht ist es allein durch die Wahrscheinlichkeitswelle auch möglich die Ausdehnungsgeschwindigkeit des Universums voraus zu berechen. Wäre jedenfalls einen Blick wert.

Grob testen könnte man das mit einer 3D Simulation indem mehrere Quellen(vielleicht Kugeln) entweder im Drei Dimensionalem Raum oder Fläche Quantenwellen in alle Richtungen abgeben. Je weiter das nächste aufzutreffende Objekt ist, desto mehr Wahrscheinlichkeiten spielen mit.

Man könnte auch einfach motorisierte Kugeln in ein Wasserbecken legen und diese Wellen schlagen lassen. Ich glaube die Kugeln würden sich dann voneinander weg bewegen und umso weiter sie voneinander weg wären, umso schneller würden sie sich bewegen.

Dass die Wahrscheinlichkeiten sich bei weiterer Strecke ausbreiten, zeigt das Doppeltspaltexperiment mit der Superposition sehr deutlich.

Das Auftreffen einer Wahrscheinlichkeit an einer Position könnte den dortigen Raum quetschen. Das würde Materie in sich drücken und die Superposition in diesem Raum beeinflussen.

Somit wäre die Gravitation keine Anziehungskraft, sondern eine von Außen gedrückte Kraft, die Kraft der Superposition sein.

Und das müsste man im Doppelspalt Experiment doch bewiesen bekommen, wenn es stimmte oder nicht?


EDIT: Demnach wäre der Übergang von unbestimmtem Photon und dem bestimmten Photon das sogenannte Graviton wenn man so will.

Geändert von Epicon (10.05.2017 um 04:50 Uhr).
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