Thema: Erdbeben
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Alt 20.08.2009, 12:20   #3
RolandHorn
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Hallo,

nachfolgend wieder eine Übersicht über die Erdbeben in den letzten Wochen. Bemerkenswert ist das relative häufige Aufteten von Erdbebenserien:

Eine interessante Meldung bringt AFP am 22.07.2009. Unter Bezugnahme auf das Erdbeben vom 15.07.2009 ist Neuseeland ein kleines Stück näher am Australien herangerückt! Genauer: Die Landmasse Neuseelands im Tasmanischen Meer bewegte sich 30 cm auf das 2250 km entfernte Neuseeland zu. Man könne auch sehen, dass Neuseeland "einfach ein bischen größer geworden ist", sagte der Wissenschaftler Ken Gledhill vom Forschungsinstitut GNS Science. Denn die Südwestküste der großen neuseeländischen Insel South Island bewegte sich 30 Zentimeter, während die Ostküste Neuseelands nur einen cm westwärts gewandert sei.
"Vier Beben im Osten seit Mittwoch" titelt russland.ru am 23.07.2009. Innerhalb von vier 24 Stunden vor der Meldung wurden die Kurilen-Inseln und die Kamtschatka-Halbinsel von Beben erschüttert. Am Morgen der Meldung trat ein Erdstoß auf, der eine Stärke von 4,7 aufwies und sich im Pazifikgebiet um die Nordkurilen-Insel Paramuschir in einer Tiefe von 80 km erreignete. Am Tag zuvor trat in dem gleichen Gebiet ein Erdbeben auf, das eine Stärke von 3,5 aufwies. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von 50 km. Am Tag der Meldung trat an der Ostküste von Kamtschatka ein Erdbeben der Stärke 4,6 auf. Das Epizentrum lag im Pazifischen Ozean, etwa 200 km südöstlich von Petropawlowsk-Kamtschatski iin einer Tiefe von 6 km. Noch einen Tag weiter zurück, am 21. Juli, bebte die Erde im Süden der Halbinsel. Seine Stärke betrug 4,9, und das Epizentrum lag 125 km nordöstlich der Stadt Sewero-Kurilsk auf der Insel Paramuschir.
Am 24.07.2009 vermeldete der News-Ticker von bild.de ein Erdbeben der Stärke 5,7 in Tibet am Morgen der Meldung. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von etwa 7 km.
Allgemeine-zeitung.de vermeldete am 27.07. 2009 ein Erdbeben, das sich am Morgen der Meldung vor der Westküste Sumatras ereignet hatte. Die Stärke betrug 6,1. Das Epizentrum lag 57 km unter dem Meeresboden.
focus.de berichtet am 03.08.2009 von einer Serie von drei Erdbeben, die den Nordwesten Mexikos erschütterten. Die Beben wiesen Stärken von 5,8 und 6,9 auf. Das Zentrum befand sich in der Mitte des Golfs von Mexiko 180 km von der Stadt Hermosillo. Auch entlang der gesamten Küste des Bundesstaates Sonora bebte die Erde. Am 04.08.2009 ergänzte focus.de, dass die Erschütterungen auch in Kalifornien spürbar waren. Hier ist von insgesamt vier Erdbeben die Rede. Das heftigste der Beben (Stärke 6,9) war auch in San Diego (Kalifornien) spürbar. Alle vier Beben ereigneten sich innerhalb von einer Stunde. Das Epizentrum dieses schwersten Bebens lag 122 km nordöstlich von Santa Isabel im mexikanischen Bundesstaat Baja California.
Die-topnews.de berichten am 05.08.2009 von einem Erdbeben der Stärke 6,0 vor der Küste Neuseelands. Dieses Beben ereignete sich am Morgen der Meldung knapp 15 km vor der Südwestküste der Südinsel.
Nzz.ch (nach AP) vermeldet am 05.08.2009 ein Erdbeben der Stärke 5,6, das am Tag der Meldung die Schwarzmeerregion in Rumänien und Bulgarien erschütterte. Das Epizentrum lag 20 km unter dem Meeresboden vor der Küste der rumänischen Ortschaft Mangalia. Das Beben war im 50 km entfernten Constanta wie im in der 250 km entfernten Hauptstadt Bukarest zu spüren.
Dernewsrticker.de (nach DTS) vermeldete am 09.08.2009 ein Erdbeben der Stärke 7,1 das sich am Tag der Meldung vor der Ostküste Japans erreignete. 20min.ch spricht am gleichen Tag von 6,9. Firmenpresse.de am 09.08.09 klärt auf: Japanische Behörden gaben 6,9 als Stärke an, während der geologische Dienst der USA auf 7,1 kam. Das Epizentrum des Bebens lag knapp 320 km südwestlich von Tokio in einer Tiefe von 300 km. Das Beben war in Tokio noch deutlich zu spüren gewesen.
Russland.ru berichtet am 10.08.2009, dass fünf Erdbeben an der Pazifikküste Russlands registriert wurden. Am Morgen der Meldung ereignete sich ein Beben der Stärke 4,9 in der Nähe der Kommandeurinseln. Das Epizentrum lag 220 km westlich vom Dorf Nikolskoje auf einer der Kommandeurinseln, 355 km westlich von der Stadt Petropawlowsk-Kamtschatskji in einer Tiefe von 33 Kilometern unter dem Pazifikboden. Am Tag zuvor hatte sich ein weiteres Erdbeben auf Kamtschatka erreignet, dessen Stärke 4,0 betrug. Das Epizentrum diese Bebens lag 30 km südlich von der Ortschaft Ust-Kamtschatka in einer Tiefe von 80 Kilometern. An diesem Tag und dem Tag zuvor wurden drei Erdbeben in der Nähe der Kurilen-Inseln registriert. Die stärksten Erdstöße wiesen eine Stärke von 4,2 auf.
DTS vermeldete am 10.08.2009, dass es bei einem Erdbeben der Stärke 4,0 in der zentralchinesischen Provinz Chongquing zwei Menschen ums Leben gekommen kamen, wobei eine weitere Person leicht verletzt wurde. Das Erdbeben hatte sich am bereits am 08.08.2009 ereignet. Das Epizentrum lag in der Nähe der Stadt Chongquing in etwa elf Kilometern Tiefe. Knapp 400 Menschen mussten nach dem Beben aus ihren Häusern evakuiert werden. 170 Gebäude wurden zerstört und knapp 260 schwer beschädigt.
Ebenfalls am 10. August 2009 berichtete spiegel.de (nach wit/AP7reuters/AFP/dpa) von einem erneuten Erdbeben in Japan, das sich im Großraum Tokio ereignete. Es hatte eine Stärke von 6,6. Das Zentrum des Bebens lag in 20 km Tiefe in der Suruga-Bucht, ca. 150 km südwestlich von Tokio. An der Küste bei Yaizu wurde eine leichte Zunahme von Wellen mit einer Höhe von etwa 30 km registriert. Das Beben fand am Morgen des 11.09. (Ortszeit) statt. Etwa zur gleichen Zeit meldete der Geologische Dienst der USA ein Beben der Stärke 7,6 (!) im Indischen Ozean. Das Erdbeben erreignete sich etwa 260 km vor der zu Indien gehörenden Inselgruppen der Andamanen und Nikobaren. Das Epizentrum lag etwa 30 km unter der Erdoberfläche. Die Entfernung des Epizentrums beträgt 365 km bis zur Küste Myanmars und 825 km bis Bangkok. TV-suedbaden.de sprach am 11.08.09Noows.de vom 11.08.2009 berichtet , dass es bei dem Erbeben in Japan zu mindestens 81 Verletzten kam. Hier wird die Stärke des Bebens mit 6,5 angegeben.
Ebenfalls am 11.08.2009 berichtete DTS von einem Erdbeben der Stärke 6,0, das sich am Tag der Meldung vor der Küste von Neuguinea erreignet hatte.
Am 13.08.09. berichtet sz-online.de (nach ap) von einem neuen Beben in Japan. Es hatte eine Stärke von 6,6. Das Epizentrum des Bebens lag vor der Küste der ostjapanischen Insel Hachijo. Diese Quelle berichtet, dass bei dem Erdbeben im Großraum Tokio am 11.09. eine 43-jährige Frau ums Leben kam und dass mehr als 100 Menschen verletzt wurden. Bezüglich des neuen Bebens berichtet images.zeit.de, dass das Beben auch in der Hauptstadt Tokio und angrenzenden Gebieten zu spüren war. Beim Beben vom 11.08 im Großraum Tokios (genauer in der südwestlich von Tokio gelegenen Provinz Shizuoka) wurden nach dieser Quelle über 120 Menschen verletzt.
Wie Scinexx.de (nach DLO) am 17.08.2009 vermeldete, wurden Japan und Taiwan am Tag zuvor von einem Erdbeben der Stärke 6,7 erschüttert worden. Das Epizentrum lag 115 Kilometer südwestlich von Ishigaki-jima (Ryuku Islands) und 210 km von Hua-lien, Taiwan. NZZ Online (nach dpa) spricht am gleichen Tag von einer Stärke von 6,8.
in diesem Zusammenhang, dass 20 Menschen leicht verletzt wurden.
Ebenfalls am 17.08.2009 erfahren wir von tz-online.de (nach dpa) von einem Erdbeben der Stärke 6,9, das am Tag zuvor das Seegebiet vor der Westküste Sumatras erschütterte. Das Epizentrum lag im Indischen Ozean, 43 km südlich der Mantavi-Inseln in etwa 30 km Tiefe.
Am 19.08.2009 meldet focus.de ein Erdbeben der Stärke 5,0, das am Tag der Meldung Alaskas erschütterte. Das Epizentrum lag 50 km westlich der Hauptstadt Anchorage und mehr als 50 km unter der Erdoberfläche.

Gruß
Roland
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Geändert von RolandHorn (20.08.2009 um 12:23 Uhr).
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