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Basilios 20.11.2006 18:45

Gabriels Einflüsterungen. Achtung - Islamkritik! Fundamentalisten wegschauen.
 
Gabriels Einflüsterungen. Eine historisch-kritische Bestandsaufnahme des Islam von Jaya Gopal.

Zitat:

Geleitwort

Mit großer Freude übergebe ich dem Publikum Jaya Gopals Buch ›Gabriels Einflüsterungen‹.
Sein Werk nur mutig zu nennen, würde seiner zahlreichen und bedeutenden Verdienste nicht gerecht werden. Für jeden Leser stellt es ein wirksames Antidot gegen die vielen politisch konformen, aber Geschichte und Lehre des Islam falsch wiedergebenden Werke dar, etwa dasjenige des Islamapologeten John Esposito.

Einige werden Jaya Gopals Werk als einseitig zu verbellen suchen, die Mehrheit jedoch wird dankbar sein für diese klare, durch keinerlei Opportunismus oder Systemtreue (political correctness) eingeschränkte Herausarbeitung des totalitären Wesens des Islam. Hier wird die Gewalt in Algerien, im Iran und Sudan weitaus überzeugender erklärt als in den geschwätzigen pseudo-soziologischen Abhandlungen, die die Rolle der Religion »Islam« gezielt ausklammern. Mit unbestechlicher Logik zeigt Jaya Gopal, daß der barbarische Umgang mit Frauen, religiösen Minderheiten und Abtrünnigen keine beklagenswerte Abweichung von der ach so edlen islamischen Lehre darstellt, sondern deren innerstem Wesen entspringt. In Ländern wie dem Iran, Sudan oder Pakistan hat die Islamisierung zur substantiellen Abschaffung aller Menschenrechte geführt.

Jaya Gopal zeigt anhand der moslemischen Quellen, daß der Gründer des Islam seine anfänglich bloß spirituellen Bestrebungen rasch zugunsten von Betrug und Täuschung aufgab, um seine politische Macht zu festigen. Die Gewalttätigkeit des heutigen Islam findet ihr Vorbild in den Taten des Propheten, der sich nicht scheute, politische Gegner zu ermorden, und der keinerlei Gnade zeigte, als er die gesamte männliche Bevölkerung des jüdischen Stammes Banu Quraiza (zwischen 700 und 800 Opfern) kaltblütig hinrichten ließ. Detailreich beschreibt Jaya Gopal die blutige Frühgeschichte des aufsteigenden Islam, insbesondere die schändliche Behandlung der Dhimmis, also Christen, Juden und anderer schriftreligiöser Minderheiten wie der Parsen. Die Dhimmis und die in Indien als Götzenanbeter verfolgten Hindus lebten jahrhundertelang unter dem Damoklesschwert der sich wiederholenden Massaker und Zwangsbekehrungen.

Daneben finden wir ein ausführliches Kapitel über die Erniedrigung der Frauen im Islam. Sie gelten im Vergleich zum Mann als minderwertig und haben weniger religiöse Rechte und Pflichten. Hinsichtlich Wergeld, Zeugnisfähigkeit und Erbberechtigung zählt eine Frau halb soviel wie ein Mann; bei Heirat und Scheidung ist ihre Position viel schlechter als die männliche, und in bestimmten Fällen ist der Ehemann auch berechtigt, seine Frau zu schlagen.

Ein weiteres Kapitel ist dem Koran gewidmet. Jaya Gopal kritisiert nicht nur dessen Lehre, sondern zeigt anhand zahlreicher Beispiele die Existenz etlicher unterschiedlicher Versionen dieses angeblich einmaligen heiligen Buches, weshalb man von DEM Koran kaum sprechen kann. Er weist auf Widersprüche, grammatikalische und historische Irrtümer, auf Verfälschungen und andere Schwachstellen des Korans hin, welche die von ihm abgeleiteten Behauptungen moslemischer Apologeten in zweifelhaftem Licht erscheinen lassen.

Solange es mutige Autoren wie Jaya Gopal gibt, besteht Grund zur Hoffnung, daß es dem Islam nicht gelingen wird, die Errungenschaften des Humanismus zu zerstören. Selbstzufriedene Untätigkeit wäre jedoch in unseren Tagen gänzlich fehl am Platz; was wir brauchen, sind Hunderte Jaya Gopals, damit die Fackel der Freiheit und Vernunft nicht erlischt.

Ibn Warraq
(Autor von ›Why I am not a Muslim‹)
Im Juni 2000

harry 21.11.2006 00:20

Hmm, das sehr kritisch zu betrachten. Immerhin war zb. im Mittelalter der Islam anderen Religionen gegenüber viel tolerater als das Christentum...

Und in der heutigen Zeit...
Denke eher das relativ wenige Fanatiker diese Religion für ihre Zwecke ausnutzen...
Nicht viel anders als es Bush mit dem Christentum macht..

Aber will mich da jetzt nich auf irgendwelche religiösen Diskussionen einlassen..

patritsch 20.12.2006 09:06

Zitat:

Original von harry
Hmm, das sehr kritisch zu betrachten. Immerhin war zb. im Mittelalter der Islam anderen Religionen gegenüber viel tolerater als das Christentum...

Und in der heutigen Zeit...
Denke eher das relativ wenige Fanatiker diese Religion für ihre Zwecke ausnutzen...
Nicht viel anders als es Bush mit dem Christentum macht..

Aber will mich da jetzt nich auf irgendwelche religiösen Diskussionen einlassen..
Immer wieder die alte Leier: Böse Fanatiker nutzen gute Religionen für ihre Zwecke aus. Dass die Lehren dieser Religionen eine gute Basis für die menschenverachtende Weltsicht dieser Fanatiker bieten, wird dabei aus Gründen feiger (oder dämlicher) "politischer Korrekheit" immer übersehen oder schwammig hinweg erklärt. Als aufrüttelnde Lektüre empfehle ich "The End of Faith" von Sam Harris. Oder noch direkter: Wer zäh und tapfer lesen kann, sollte mal einen Blick in eine Koran-Übersetzung werfen. Und um nicht nur mit dem Finger auf andere (Religionen als das eigene Christentum) zu zeigen, möchte ich außerdem zum Schmökern in der Bibel anregen. Sehr aufschlussreich sind da z.B. die Bücher Levitikus, Numeri, Deuteronomium und Josua (deren erstere drei im Übrigen auch zum Kanon des Islam zählen, soweit ich da richtig informiert bin).
Als letztes lade ich dazu ein, folgende Argumentation nachzuvollziehen: Wenn ich es schaffe, eine Menge Leute davon zu überzeugen, dass sie

1. tugendhaft handeln, indem sie (anders als im alltäglichen Leben) keine Evidenz einfordern, um etwas leidenschaftlich zu glauben
2. in anderen Menschen, die nicht dasselbe glauben, eine ernsthafte Bedrohung sehen müssen
3. nach ihrem Tod in ein ewiges Paradies gelangen, so dass sie ihr diesseitiges Leben bloß als Abklatsch des himmlischen betrachten

dann habe ich eine Massenvernichtungswaffe geschaffen, neben der sich die Neutronenbombe wie ein Spielzeug ausnimmt. In den Offenbarungsreligionen gehören diese drei Dogmen zum Glaubensstandard, ohne dass der Glaubende dafür explizit fanatisch sein müsste. Das wirklich Erstaunliche, nachdem man die "heiligen Schriften" gelesen hat, ist, dass nicht noch viel mehr mordende Horden von Gläubigen durch die Welt ziehen. Meine Erklärung dafür: Noch nicht mal der pöbelnde Mob in unterprivilegierten Gesellschaften ist pervers genug, um die Lehren der Religion in ihrer vollen Perversität anzunehmen. Vielleicht besteht ja doch noch ein bisschen Hoffnung für unsere Welt.

da kami 21.12.2006 01:41

Zitat:

Original von harry
Hmm, das sehr kritisch zu betrachten. Immerhin war zb. im Mittelalter der Islam anderen Religionen gegenüber viel tolerater als das Christentum...
Ein weitverbreiteter Irrglaube der jeder Grundlage entbehrt... mag höchstens für einzelne Herrscher und nur aus pragmatischen Gründen (Steuern, Konsolidierung, Wissenserwerb) gelten, diese lagen dann aber grundsätzlich genau deshalb im Dauerzwist mit den religiösen Führern.
Gegenüber anderen Ungläubigen als Juden und Christen war dagegen nie auch nur der Hauch von "Toleranz" erkennbar, sh. Indien.

Zitat:

Aber will mich da jetzt nich auf irgendwelche religiösen Diskussionen einlassen..
Heutzutage in diesem Forum üblicher Umgangston:
Dann verzapf nich son Müll.
Gute alte Zeit: :roll:
Dann lassen wir das doch bitte so stehen.

Lawrence P. W. 21.12.2006 10:14

Na, da wird dann ja wohl bald mal wieder ein neuer Tötungsaufruf drin sein... :roll:

perfidulo 21.12.2006 11:49

Der Text von Ibn Warraq würde sinngemäß auch auf jede ehrliche Darstellung der Geschichte des Christentums passen. Ich habe mit Vergnügen Werke, wie "Kriminalgeschichte des Christentums" von Karlheinz Deschner oder, leichter im Stil das "Kreuz mit der Kirche" gelesen.
Das gibt sich nichts.
Es hat auch unter christlicher Ägide Perioden der Toleranz gegeben und einzelne Gruppen halten heute noch die pazifistischen und sozialistischen Traditionen der Urchristen in Ehren.
Die Aggression der Muselmanen war ja nicht religiös bedingt, sondern es ging um Zugang zu Ressourcen und Kontrolle der Handelswege. Umgekehrt waren die Kreuzzüge auch nicht primär als Pilgerfahrt angelegt.
Die Mythen vom Koran ähneln doch sehr der Haltung mancher bibeltreuen Christen zur Bibel und ihrer Authentizität.
Wenn man anfängt die Entstehung heiliger Bücher als Prozeß zu verstehen, an dem Menschen beteiligt sind, wird es eng für Gott. Aber da müssen die Muslime durch, auch wenn es wehtut.

Nagerfreund 09.04.2007 15:42

@ Lawrence P.W.

Zitat:

Na, da wird dann ja wohl bald mal wieder ein neuer Tötungsaufruf drin sein...
Warum das denn?

Gruß Nagerfreund

Der Phoenizier 08.09.2013 17:40

Bitte bedenken...
 
Der wesentliche Unterschied zwischen Islam und Christentum besteht darin, dass bereits der Religionsstifter Mohammed gewalttätig war. Dabei verhielt er sich ganz normal wie ein Stammesfürst der damaligen Zeit. Unter arabischen Beduinen gab es keinen wesentlichen Unterschied zwischen Krieg und Raubüberfällen. Im einen wie im anderen Fall bestand der Zweck hauptsächlich darin, fette Beute zu machen. Allerdings legitimierte Mohammed solche Überfälle durch den ominösen "Dschihad" oder den Kampf gegen Ungläubige. Nach heutigem Verständnis war bereits der Ansatz kriminell. Es ist traurig, dass es nicht genügend Moslems gibt, die sich davon distanzieren.

Obwohl ich selber kein Christ bin, muss ich dennoch einräumen, dass die Geisteshaltung von Jesus Christus das genaue Gegenteil darstellt. Er predigte Gewaltlosigkeit und hatte sich nie bereichert. Er teilte das Schicksal der Armen und hielt seine Lebensweise für vorbildlich. Es steht auf einem anderen Blatt, dass Päpste im Mittelalter die Vorgaben nicht einhielten. Also wird ein Christ erst dann kriminell, wenn er dem Beispiel des Religionsstifters nicht folgt. Dagegen wird ein Moslem dann kriminell, wenn er meint, die Lebensweise des Propheten sei ein Vorbild.

Acolina 08.09.2013 19:39

Auch der - unfreiwillige (er selbst wollte ja wohl keine neue Religion gründen) - Religionsstifter des Christentums war gewalttätig und rief zu ebensolcher auf. Gemäß seiner Zeit. Und auch der Islam setzt sich für Arme ein etc.

Sowohl Christentum wie auch Islam sind vom Glauben dieses Mannes Jesus, nämlich dem Judentum, abgefallen, das Christentum wohl eher noch mehr als der Islam... Beides Sekten, die eher nicht das tun, was ein Jesus (so denn es ihn gab und das, was berichtet wird, stimmt) wollte.

Der Phoenizier 08.09.2013 22:39

Zitat:

Zitat von Acolina (Beitrag 179208)
Auch der - unfreiwillige (er selbst wollte ja wohl keine neue Religion gründen) - Religionsstifter des Christentums war gewalttätig und rief zu ebensolcher auf. Gemäß seiner Zeit. Und auch der Islam setzt sich für Arme ein etc.

Welcher Religionsstifter des Christentums rief zur Gewalt auf? Etwa Jesus? Oder Petrus? Meines Wissens waren das spätere Päpste, die ich nicht als Religionsstifter bezeichne. Sie hatten eine bestehende Religion übernommen.

Der Islam setzt sich für Arme ein? Ja, wenn es genug zum Verteilen gibt, dann tut das jeder Staat. Dagegen setzte sich Jesus nicht nur für Arme ein. Er lebte die Armut. Das ist etwas anderes.


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